Jan Peifer

Tierfilmer/Journalist und Gründer vom Deutschen Tierschutzbüro.

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Jan Peifer ist Gründer des „Deutschen Tierschutzbüros“. Nach seinem Fach-Abitur nahm er gleich drei Jobs gleichzeitig an, um seine erste Videokamera kaufen zu können, mit der er den Grundstein für seine Arbeit als Tierfilmer legte. Noch während seines BWL-Studiums gründete er das „Deutsche Tierschutzbüro“.

Als Teenager war Jan Peifer oft krank. Erst als ein Arzt bei ihm eine Unverträglichkeit gegen tierische Lebensmittel diagnostizierte und er seine Ernährung umstellte, ging es ihm besser. Die vegane Lebensweise war für ihn damals ein notwendiges Übel. Erst als er mit 17 Jahren zufällig an einem Informationsstand in der Bonner Innenstadt Tierschützer kennenlernte, die aus Überzeugung vegan lebten, wurde ihm bewusst, welch weitreichende Bedeutung die eigene Ernährung nicht nur für die Gesundheit, sondern auch für andere Lebewesen, die sogenannten Nutztiere, hat.

Anfänglich engagierte er sich in lokalen Tierschutzinitiativen und arbeitete im Tierheim. Damals erstellte er die ersten Fotos zu Tierhaltungsmissständen, die von der Presse abgedruckt wurden und für viel Aufsehen sorgten. Jan Peifer begriff, dass das bloße Informieren über die Bedingungen in der Massentierhaltung nicht ausreicht, sondern es letztlich Bilder sind, die die Konsumenten für das Schicksal der Tiere sensibilisieren und sie dazu bringen, über ihr eigenes Konsumverhalten nachzudenken – sein Leitmotto „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“.

Mit seiner mühsam ersparten ersten Kamera begann er systematisch die Umstände in Legebatterien, Kaninchenmästereien, Putenställen und Nerzfarmen zu dokumentieren. Das Material stellte er den Medien zur Verfügung und stieß auf großes Interesse. Mit seinen Bildern erreichte er innerhalb von kürzester Zeit ein Millionenpublikum.
Noch während seines BWL-Studiums organisierte er in den Vorlesungspausen den Versand seines Film- und Fotomaterials an große Politmagazine, Presseagenturen und Zeitschriften. Schließlich gründete Jan Peifer das „Deutsche Tierschutzbüro“.

In den letzten Jahren gelang es ihm immer wieder, die traurige Wahrheit hinter schönen Werbeversprechen zu enthüllen und selbst große Lebensmittelkonzerne in die Enge zu treiben. So deckte Peifer auf, dass sich hinter dem QS-Siegel Betriebe verbergen, die Schweine in Dunkelhaft, Puten in qualvoller Enge und mit Antibiotika vollgestopfte Hühner halten. Auch konnte er die Umstände auf deutschen Pelzfarmen, in Wachtellegebatterien und der industriellen Kaninchenmast dokumentieren und öffentlich machen.

Da seine Recherchen der Agrar-Lobby ein Dorn im Auge sind, überziehen sie den Journalisten mit Klagen und versuchen ihn auf diese Weise mundtot zu machen. Peifer lässt sich von seinem Weg aber nicht abbringen, dafür erhielt er 2012 einen Preis der Tierschutzpartei. Anmerkung: Jan Peifer hat noch nie einen Prozess vor Gericht verloren bzw. eine einstweilige Verfügung erhalten.

In den letzten 10 Jahren hat Jan Peifer an ca. 250 TV-Ausstrahlungen und etwa 1.000 Zeitungsartikeln mitgewirkt. In seinem Bildarchiv sind über 1.000 Stunden Videomaterial und 5.000 Fotos zum Thema Massentierhaltung / Nutztierhaltung, Zoo, Zirkus, Tierversuche und Welpenhandel zu finden.

So erreichen Sie Jan Peifer:

Weitere Informationen auch unter:
www.nackte-Wahrheit.com

Jan Peifer im Radio-Interview (Juli 2014):
Veggie-Radio (jetzt anhören)

RTL begleitet Jan Peifer (Sept. 2014) Schweinemast Niedersachsen:
TV-Mitschnitt ansehen

RTL begleitet Jan Peifer (März 2015) – Schweinehochhaus:
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