70 Aktivisten bei erster zwölfstündiger Mahnwache für die Tiere vor einem Schlachthof in Wittlich

Am 21. Juli fanden sich 70 engagierte Aktivisten vor einem Schlachthof in Wittlich (Rheinland-Pfalz) zusammen, um bei einer gemeinsamen Mahnwache des Deutschen Tierschutzbüros mit Wittlich Pig Save ein Zeichen für die Tiere zu setzen. Das Besondere bei dieser Mahnwache war, dass sie von 01.00 Uhr in der Nacht bis 13.00 Uhr am nächsten Mittag ging – 12 Stunden Engagement und Einsatz für die Tiere! Durchgängig führten die Aktivisten symbolische Blumenniederlegungen durch und legten Schweigeminuten für die Tiere ein. Der Schlachthof, vor dem die Mahnwache stattfand, ist nach eigenen Angaben für 90 Prozent aller Schweineschlachtungen in Rheinland-Pfalz verantwortlich. Über 1 Millionen Tiere werden hier pro Jahr geschlachtet! Und täglich kommen 25 Tiertransporte an, um Tiere in ihren Tod zu schicken.

 

Wie auch bei den letzten Mahnwachen war bei dieser geplant, die ankommenden Transporter in Absprache mit der Polizei anzuhalten, um dabei die Zustände in den Fahrzeugen zu dokumentieren, den Tieren zumindest einmal Mitgefühl zu zeigen und ihnen ein letztes Geleit zu geben. Entgegen der vorherigen Absprachen kam aber kurzfristig der Widerspruch durch die Polizei: die Transporter durften nicht angehalten werden, die Aktivisten mussten in einem abgesperrten Bereich bleiben und durften sich den Fahrzeugen nicht nähern. Und das, obwohl die Mahnwache klar als friedliche Aktion angekündigt und geplant war! Denn es sollte explizit um die Tiere gehen und keine Anschuldigungen oder Aktionen gegen die Fahrer oder Schlachthofmitarbeiter vorgebracht werden! Doch es ist wahrscheinlich, dass die Betreiber des Schlachthofs nicht wollten, dass wir ein Zeichen gegen die Massentierhaltung setzen. Aber das werden wir so nicht stehen lassen!

Aufgrund der kurzfristigen Verbote und der Abläufe der Veranstaltung, behalten wir uns vor, juristische Schritte einzulegen. Denn Mahnwachen wie diese sind ein wichtiges Zeichen gegen Massentierhaltung und Tiertransporte! Und wie wichtig Aktionen wie diese sind, zeigt auch das öffentliche Interesse:  unter anderem der SWR, als größter Rundfunk der Region, berichtete über unsere Aktion.

Auch das bestärkt uns, mit solchen und anderen Aktionen weiter für die Tiere zu kämpfen!

Das können Sie tun!

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