Aktiv werden für Tierrechte

Immer mehr Menschen lernen über die Zustände, die Gewalt und das scheinbar endlose Leid fühlender Lebewesen in der Tierindustrie. Gezüchtet, eingesperrt, ausgebeutet und zur Ware gemacht, haben Tiere keine Möglichkeiten, sich selbst zu helfen. Im Folgenden möchten wir Dir Möglichkeiten und Wege aufzeigen, wie Du Dich für Tiere und Tierrechte und gegen ihre Ausbeutung einsetzen kannst.


 

Mit Messer & Gabel

Milliarden von Tieren werden jährlich für den menschlichen Konsum ausgebeutet und getötet. Deine (Kauf)-Entscheidung, die brutale Tierindustrie nicht länger zu unterstützen, hilft dabei Tierleid zu mindern, indem die Nachfrage nach tierischen Produkten reduziert wird. Eine vegane Lebensweise ist die logische Konsequenz, wenn Du Dich für Tiere und ihre Rechte einsetzen willst.

Eine ausgewogene und vollwertige vegane Ernährung hat nichts mit Verzicht zu tun – auch wenn solche Mythen immer noch kursieren. Viele leckere vegane Alternativen für Fleisch, Wurst, Käse, Milch und Co. findest Du mittlerweile in jedem Supermarkt. So muss für Deinen Genuss kein Tier leiden.

Unser Programm Twenty4VEGAN hilft Dir beim veganen Einstieg und bietet super leichte, alltagstaugliche Rezepte, Einkaufstipps und Basis-Nährstoffwissen.


Die Industrie belügt Dich!

Vieles, was hinter den verschlossenen Toren der Tierindustrie passiert, bleibt für die Öffentlichkeit verborgen. Um in Argumentationen und Debatten sicher, schlagfertig und seriös zu glänzen, ist es sinnvoll Fakten, Zahlen und Hintergrundwissen parat zu haben.

Neben Fakten und Statistiken zur Tierindustrie gibt es auch viele wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Auseinandersetzungen zum Thema Tiere, Tierrechte, Ethik, Veganismus und dem Mensch-Tier-Verhältnis. Akademische Felder wie die Soziologie, Philosophie, Psychologie und Geschichte bieten vielfältige Anknüpfungspunkte. Immer wieder gibt es auch spannende Vortrags- oder Lesereihen, die von Aktiven der Tierrechts- & Tierbefreiungsbewegung organisiert werden.

 

Auf die Straßen: Aktivismus

Demonstrationen, Kundgebungen, Mahnwachen und Aktionen zivilen Ungehorsams sind der Inbegriff von klassischem Aktivismus. Mit öffentlichen Aktionen wird Aufmerksamkeit für das Leid der Tiere und die Zustände in der Tierindustrie geschaffen. Forderungen für die Abschaffung der Tierausbeutung können so auch Gesellschaft, Medien und Politik erreichen.

→ Solche Veranstaltungen sind ebenfalls eine gute Möglichkeit, gleichgesinnte Menschen kennenzulernen und zu sehen, dass man nicht alleine ist. Trag Dich in unser Aktiven-Netzwerk ein und wir informieren Dich zu Demos, Aktionen und Kampagnen!

Von zu Hause: Online-Aktivismus

Auch von zu Hause kannst Du tätig werden und Dich für Tierrechte einsetzen und mobilisieren. Soziale Medien fungieren dabei als Sprachrohr und Multiplikatoren. Insbesondere Menschen mit großer Followerschaft, haben das Potenzial, enorme Mengen an Menschen zu erreichen. Doch auch einzelne Menschen können in ihrem Netzwerk auf die Situation der Tiere aufmerksam machen und sich für Tierrechte starkmachen. Teile Beiträge, Aufrufe und Videos, um Organisationen und anderen Aktiven zu mehr Reichweite zu verhelfen. Das Deutsche Tierschutzbüro findest Du auf Facebook, Instagram und YouTube.

→ Petitionen sind ebenfalls eine unkomplizierte Möglichkeit, wie Du Dich online engagieren kannst. Auf Plattformen wie change.org findest Du viele Gelegenheiten, Tieren Deine Stimme zu geben.

 

Outreach & Flyer verteilen

Mit Outreach ist das Erreichen von Menschen mit einer gezielten Botschaft gemeint. Es geht um die Aufklärung über das Leid der Tiere in der Tierindustrie und über den veganen Lebensstil als Lösungsansatz. Das funktioniert natürlich sowohl online als auch offline im realen Leben.

→ Viele Tierrechtsorganisationen bieten Material in der Form von Flyern oder Broschüren an, welche Du anschließend in Deinem Umfeld oder auf der Straße verteilen kannst. Auch in unserem Shop findest Du Infomaterial!

 

Augen auf: Tierleid melden

Bleib nicht untätig, wenn Du Tierleid beobachtest – egal, ob es um sogenannte Nutztiere, verletzte Wildtiere, Stadttauben oder Haustiere geht. Schreite ein, denn alle Tiere haben es verdient, dass Du ihnen hilfst.

→ Je nach Lage und Situation kannst Du natürlich auch in Erwägung ziehen, die Polizei oder Tierrechtsorganisationen einzuschalten. Zögere nicht nachzufragen! Wir haben auf unserer Homepage einen Ratgeber für solche Situation ausgearbeitet.

 

Hautnah: Helfen im Tierheim / auf Lebenshöfen

Viele praktische Tierschutzprojekte wie Tierheime und Lebenshöfe arbeiten mit sehr begrenzten Ressourcen und sind regelmäßig auf der Suche nach engagierten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.
Während es in einer Vielzahl aktivistischer Tätigkeiten nur in der Theorie und abstrakt um Tiere geht, sind solche Projekte eine perfekte Möglichkeit, um praktisch und hautnah mit Tieren zu interagieren, ihnen zu helfen und Gutes zu tun. Die reale Nähe zu lebenden Tieren, die der Tierindustrie entkommen sind und gerettet werden konnten, ist eine unglaubliche Motivation. Sie führen vor Augen, warum und wofür es sich zu kämpfen lohnt.

→ Schau einfach im Internet nach, welche Lebenshöfe oder Projekte sich in Deiner Nähe befinden und sprich die Projekte an.

Leben retten: Tierpatenschaften

Das Retten, die Unterbringung und die Versorgung von Tieren, ist ein sehr praktischer Teil der Tierrechtsarbeit. Selten kommt man den Individuen, für deren Rechte und Befreiung man sich einsetzt so nah wie auf Lebenshöfen. Lebenshöfe sind ein essenzieller Teil der Tierrechtsbewegung. Die meisten Projekte finanzieren sich ausschließlich aus Spenden und sind daher auf die Großzügigkeit von Menschen angewiesen, um den Unterhalt der tierischen Bewohnerinnen und Bewohner sowie den Fortbestand der Projekte zu sichern. Insbesondere regelmäßige Patenschaften bzw. Spenden geben den Projekten Planungssicherheit für die Zukunft.

Auch das Deutsche Tierschutzbüro rettet immer wieder einzelne Tiere während Recherchen und bringt sie auf befreundete Lebenshöfe. Mit einer Patenschaft bei unserem Projekt Tierpatenschaft mit Herz unterstützt und sicherst Du die Unterkunft, Versorgung und Betreuung unserer geretteten Tiere und weitere Rettungsaktionen.

→ Schau Dir Lebenshöfe an und mach Dich vertraut mit ihrer Philosophie, Einstellung und Arbeitsweise. Wenn Du die finanziellen Möglichkeiten hast, dann überlege Dir, ob Du nicht das Leben von einem oder mehreren Tieren mit einer Patenschaft unterstützen möchtest.

Unter Gleichgesinnten: Vernetze Dich!

Menschen, die vegan leben und für Tierrechte kämpfen, sind heutzutage (noch) eine Minderheit. Unsere Zahlen wachsen, aber es ist ein langer, müßiger und anstrengender Weg, sich kontinuierlich Lobbyinteressen, der Politik, Ignoranz und Anfeindungen entgegenzustellen. 

Manchmal kann es sich anfühlen, als würde niemand einen verstehen, als würde man den Weg alleine bestreiten. Es ist daher wichtig, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, zu vernetzen und Kontakte zu pflegen. Das gibt Rückhalt und motiviert.

Demonstrationen, Aktionen, Tierrechtskongresse, vegane Feste, Stammtische und Ortsgruppen von Tierrechtsorganisationen wie ARIWA sind gute Anlaufpunkte, um Gleichgesinnte kennenzulernen.

 

Achtsamkeit &  Spaß an der Sache

Aktivismus kann manchmal ziemlich belastend sein. Der Umgang und die Auseinandersetzung mit scheinbar endlosem Tierleid und das Gefühl, dass sich Dinge viel zu langsam verändern, ist nicht immer leicht zu ertragen. Es ist daher wichtig, auf sich Acht zu geben. 

→ Aktivistisches Engagement sollte kein Sprint, sondern ein Marathon sein. Achte auf Deine psychische und körperliche Gesundheit. Sprich über Deine Gefühle, Sorgen und Ängste, denn der Austausch mit anderen Aktiven und Gleichgesinnten gibt oft Halt. Verliere trotz der Zustände, nicht den Spaß an der Sache.

 


Du hast keine Zeit, um auf der Straße oder online aktiv zu werden, möchtest den Tieren aber trotzdem helfen? Bereits ab 5 Euro im Monat kannst Du dazu beitragen, dass wir Tierleid dokumentieren und in die Öffentlichkeit bringen.

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