Aktivisten vor Nerzfarm in Brandenburg verprügelt

Dass unsere Einsätze nicht ungefährlich sind, musste unser Aktivist Stefan Klippstein letzte Woche am eigenen Leib erfahren. Während einer Recherche zur Tierhaltung auf der illegal betriebenen und dennoch noch immer geduldeten Nerzfarm Frankenförde (Brandenburg) wurden er und sein Fotograf von zwei Schlägern angegriffen und verletzt.

 

Vor dem Vorfall hatte Stefan noch mit dem Betreiber der Nerzfarm telefoniert, offenbar sollten ihm die Arbeiter nun verbieten, Bilder der verbotenen Tierhaltung zu erstellen. Auch der Fotograf erlitt Verletzungen, obwohl die beiden ein Gutachten mit sich führten, welches bestätigt: Fotos von öffentlichem Land aus sind legal.

Wir haben Anzeige wegen schwerer Körperverletzung gegen die Farmarbeiter gestellt. Auch wenn solche Ereignisse immer wieder vorkommen, werden wir weiter gegen die tierschutz- und gesetzeswidrige Haltung der Farmnerze vorgehen und freuen uns dabei über Ihre Unterstützung.

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Presseartikel:
Tierschützer vor Nerzfarm verprügelt – Berliner Kurier (15. März 2013)