Aktivisten stürmen Feinkostabteilung des KaDeWe

Heute demonstrierten unsere Aktivisten in der Feinkostabteilung des KaDeWe gegen den Verkauf von Kaninchen-Qualfleisch. Dabei wurden gegen die friedlichen Aktivisten vom Sicherheitspersonal äußerst brutal vorgegangen.

Unsere Aktivisten hielten Schilder mit der Aufschrift „Das ist keine Feinkost“ und Fotos aus industriellen Kaninchenmastbetrieben und einem Kaninchenschlachthof hoch, denn schon seit Monaten steht das KaDeWe im Fokus des Deutschen Tierschutzbüros, da es Kaninchenfleisch aus dem Schlachthof Beelitz verkauft, dessen Fleisch auch von Tieren aus der grausamen Käfighaltung stammt.

In der industriellen Kaninchenmast werden die Tiere unter artwidrigen Bedingungen in kleinsten Gitterkäfigen gehalten. Hoppeln, Haken schlagen oder ein Nest bauen ist unmöglich. Viele Tiere überleben unter diesen Bedingungen noch nicht einmal die wenigen Lebensmonate bis zur Schlachtung. Das ist Tierquälerei. Im Schlachthof Beelitz werden die Tiere dann wie am Fließband getötet. Ein Tier nach dem anderen wird geschlachtet und vor den Augen der Artgenossen gehäutet.

Wir fordern vom KaDeWe, dieses Fleisch aus dem Sortiment zu nehmen. Der Verein initiierte bereits eine Demo, eine Mail-Kampagne und eine Telefonprotestaktion gegen den Verkauf von Kaninchen-Qualfleisch in dem Luxuskaufhaus.

Bei der heutigen Aktion im KaDeWe, ging das Sicherheitspersonal mit völlig überzogener Gewalt gegen die Aktivisten vor. So wurde Stefan der Arm wurde im dermaßen verdreht das offensichtliche Verletzungen entstanden. Aus diesem Grund befindet er sich nun in ärztlicher Behandlung.

Wir sind mit dem Verlauf der heutigen Aktion im KaDeWe dennoch sehr zufrieden. Es ist uns gelungen, viele Kunden des KaDeWe direkt vor Ort anzusprechen, dabei haben wir großen Zuspruch erhalten. Vielen Konsumenten war nicht klar, woher das Kaninchenfleisch im KaDeWe stammt, und sie waren über die Fotos, die wir ihnen gezeigt haben, absolut entsetzt.

Das Deutsche Tierschutzbüro e.V. hofft, dass das KaDeWe nun endlich das Kaninchenfleisch aus dem Sortiment nimmt. „Sonst wird das nicht unsere letzte Aktion gewesen sein“, kündigt Stefan Klippstein abschließend an.

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