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Strafanzeige gegen Nerzfarm in Borken gestellt.

Am 07.02.2012 hat der Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V. Strafanzeige gegen den Betreiber der Nerzfarm in Borken (NRW) gestellt.

Nerze haben meist ein kurzes und qualvolles Leben in Deutschland. Sie werden auf Farmen in engen Drahtkäfigen gehalten. In freier Wildbahn ist ihr Revier bis zu 20 Quadratkilometer groß – in deutschen Farmen beschränkt sich ihr „Revier“ auf wenige Zentimeter nach vorne und zurück. Der Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V. kritisiert seit Jahren diese Haltung und fordert eine Schließung aller Nerzfarmen. Auch die Politik hatte die Zeichen der Zeit erkannt und änderte vor einigen Jahren die Tierschutznutztierverordnung – allerdings mit langen Übergangsfristen für Betreiber. Am 11.12.2011 endete solch eine Übergangsfrist, und den Nerzen müssen nun deutlich größere Käfige zu Verfügung stehen. Dass die Pelzindustrie mit allen Mitteln versucht, das Gesetz zu umgehen, war abzusehen; schließlich bedeutet mehr Platz für Tiere weniger Profit für den Pelzfarmer. Aber: Gesetz bleibt Gesetz.

Der Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V. hat den Undercover-Journalisten Jan Peifer Anfang Januar damit beauftragt, alle noch bestehenden Nerzfarmen in Deutschland auf die Einhaltung des Gesetzes hin zu prüfen. In Borken (NRW) konnte der Journalist dokumentieren, dass die Nerze weiterhin in engen Käfigen leiden – ein klarer Verstoß gegen geltendes Recht. Der Arbeitskreis hat darum heute Strafanzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft gestellt und das Videomaterial als Beweis vorgelegt. Hier finden Sie den Beweis:

UPDATE Am 09.05.2012 haben Aktivisten die Nerzfarm in Borken NRW erneut aufgesucht und dokumentiert. Hier sehen Sie ein Video und einge Bilder

Presse & Fernsehberichte zur Recherche in Borken:

Presseartikel:
Arbeitskreis stellt Strafanzeige gegen Nerzfarm in Borken – Heimat-Report (09.02.2012)
Tierschützer zeigen Nerzzüchter an – Borkener-Zeitung (10.02.2012)
Arbeitskreis stellt Strafanzeige geegn das Veterinäramt in Borken (01.03.2012)
Strafanzeige gegen Borkener Veterinäramt – WM.tv (01.03.2012)
Tierschützer fordern sofortige Schließung der Nerzfarm – WM.tv (16.05.2012)
Hallo Borken (23.05.2012)

Fernsehberichte:

WDR berichtet über unsere Recherche, Nerzfarm Borken (17.05.2012)

Wir haben es satt – Großdemonstration Berlin

Aktivisten des „Arbeitskreises humaner Tierschutz e.V.“ nahmen im Januar an der Großdemonstration „Wir haben es satt“ in Berlin teil.

Die Demonstration gegen die Agrarindustrie und das von ihr verursachte Tierleid fand bereits zum zweiten Mal anlässlich der „Internationalen Grünen Woche“ statt. Im letzten Jahr nahmen über 22.000 Menschen an der Großkundgebung teil – dieses Jahr waren es sogar noch einige mehr.

Die Aktivisten des Arbeitskreises haben die Kundgebung genutzt, um auf ein häufig vergessenes Thema aufmerksam zu machen: das betäubungslose Schächten von Tieren. Als Schaf, Rind und Huhn verkleidet trugen sie ein Banner mit der Aufschrift „Religionsfreiheit – ja, betäubungsloses Schächten – nein“.
Jedes Jahr wird Tausenden Tieren ohne jegliche Betäubung die Kehle durchgeschnitten. Bei vollem Bewusstsein müssen sie erleben, wie man ihnen die Muskeln, Schlagadern, die Luft- und die Speiseröhre durchtrennt.

Der „Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V.“ fordert ein gesetzliches Verbot des betäubungslosen Schächtens.

Postkarten „Frau Aigner, lassen Sie die Kaninchen frei!“

In Deutschland gibt es keine gesetzliche Haltungsverordnung für Mastkaninchen. Das klingt nicht nur unvorstellbar, das ist auch so. In Deutschland kann jeder Mäster so viele Kaninchen in einem Käfig stopfen, wie er möchte – und das tut er auch, bis zu 16 wachsende Kaninchen pro Quadratmeter sind die Regel. Damit haben die Kaninchen gerade mal so viel Platz wie auf einem DIN-A-Blatt.

Sagen Sie Frau Aigner, mit unseren Postkarten, ihre Meinung!

Die Postkarten werden zum Selbstkostenpreis (Porto und Druckkosten) abgegeben, alternativ können Sie sich, durch das anklicken der Bilder eine PDF Datei zum selbst ausdrucken oder online verteilen runter laden. Bitte bestellen Sie die Postkarten auf der Seite unseres Aktionsbündnisses „Kaninchenmast nein danke!“