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Weiteres Etappenziel geschafft: Bogner-Kollektion „Fire + Ice“ wird pelzfrei!

Ein weiterer wichtiger Schritt in die richtige Richtung! Unter dem Motto „Bogner tötet“ starteten wir letzten Winter den zweiten Auftakt unserer Anti-Pelz-Kampagne, um das Unternehmen Bogner davon zu überzeugen, pelzfrei zu werden. Wir führten viele aufsehenerregende Aktionen, wie z.B. die Tierkörperaktion in Stuttgart, in ganz Deutschland durch und demonstrierten direkt vor fast allen deutschen Bogner […]

Vegane Mousse au Chocolat


© Deutschland is(s)t vegan

Mousse au Chocolat – allein der Klang lässt alle Schokoladenfans und Naschkatzen dahin schmelzen. Aber geht das denn auch vegan? Oh ja, es geht und es geht sogar ohne Ei, ohne Zucker und ohne Zauberei. Bei dieser Variante braucht man nämlich nur wenige Zutaten. Man benötigt eine vollreife Avocado, die sollte schön weich sein. Die gibt es im Bioladen, im Rewe und sogar bei Aldi. Dann eine Banane, Kakaopulver, Agavendicksaft und etwas Hafermilch. Los geht’s

Bei diesem Rezept können 4 Personen schlemmen, wenn der Hunger auf Schokolade größer ist, dann einfach alle Zutaten verdoppeln.

Zutaten:
für 4 Personen

1 vollreife Avocado · 1 Banane · Kakaopulver · Agavendicksaft · Etwas Hafermilch

Zubereitung:

  1. Die Avocado einfach entkernen und ab in den Mixer.
  2. Dann kommt die Banane dazu, die sollte reif sein und am besten schon etwas braun. So bekommt die Creme eine süße Note ohne das  Zucker verwenden werden muss.
  3. Dann gibt man einen großzügigen Löffel Kakaopulver dazu, wer es noch schokoladiger mag, der braucht hier nicht sparen.
  4. Nun kommen 3 Esslöffel Hafermilch dazu. Man kann aber auch Mandelmilch verwenden und wer keine Kalorien zählen muss, kann auch gerne 2 Esslöffel Hafersahne dazugeben.
  5. Alles schön im Mixer zu einem weichen und cremigen Mousse mixen. Und fertig. Voila!
  6. Noch etwas Deko mit Kakao Nibs, Nüssen und Kräutern und das Schlemmen kann losgehen.

Viel Spaß und  Bon Appetit!

 

Dieses Rezept wurde von
DEUTSCHLAND IS(S)T VEGAN
zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank!

Veganes Rührei aus Tofu


© Deutschland is(s)t vegan

Die Basis vom veganen Rührei besteht aus Tofu. Dieser sollte nicht zu trocken sein, ansonsten verwendet man einfach beim Rezept noch mehr Pflanzenmilch, um es „schlotziger“ zu bekommen.

Die indische Salzspezialität Kala Namak, auch Schwarzsalz genannt, „schwefelt“ ein wenig und verleiht dem Gericht dadurch den typischen Ei-Geschmack. Den Geschmack hätten wir somit schon abgedeckt! Damit das Tofu-Scramble auch mehr nach Rührei aussieht, verwenden wir Kurkuma. Kurkuma ist besonders nährstoffreich und enthält unter anderem den natürlichen Farbstoff Curcumin.

Dass dieses Rezept kein echtes Rührei ist, versteht sich natürlich von selbst, doch es ist mindestens genau so lecker und sogar noch besser als das tierische Original.

Zutaten:
für 2 Bagels

2 Bagels · 200 g Tofu natur · 1 kleine Zwiebel · ½ rote Paprika · 1 Handvoll Spinat · 3 EL Pflanzenmilch · 1 EL ÖL · ½ TL Kurkuma · 1 Msp Kala Namak Salz (je nach Geschmack auch mehr, gibt es  im Bioladen) · Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Zubereitung:

  1. Die Zwiebel und die Paprika in kleine Würfel schneiden.
  2. Anschließend das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel für etwa 2-3 Minuten anschwitzen. Die Paprika hinzufügen und weitere 5 Minuten bei mittlerer Hitze garen.
  3. Den Tofu zerkrümeln (funktioniert am besten mit den Händen) und mit in die Pfanne geben. Danach die Pflanzenmilch und die Gewürze dazu geben und alles gut miteinander verrühren.

Eine kleine Anmerkung zum Schluss: Ein normales Huhn legt normalerweise etwa 20 Eier im Jahr und das nur zur Fortpflanzung. Die heutige „Legeleistung“ der gezüchteten Legehennen, liegt bei unglaublichen 300 Eiern pro Jahr!!!

Vegane Alternativen sind nicht nur Ersatz für die klassischen Rezepte, sie bringen auch einige Vorteile mit sich. Während die meisten Hühnereier aus Haltungen stammen, die wir nicht unterstützen möchten, kommen die veganen Ersatzmöglichkeiten ganz ohne Tierhaltung und Tierleid aus.

Da schmeckt das „Rührei“ doch gleich viel besser …

 

Dieses Rezept wurde von
DEUTSCHLAND IS(S)T VEGAN
zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank!

Vegane Mayonnaise


© Deutschland is(s)t vegan

Es gibt einige vegane Basics, ohne die viele Menschen nie auskommen würden. Die vegane Mayonnaise ist eines dieser Basics. Sie ist essentiell für einige Gerichte, mit denen man auch nicht vegan lebende Menschen überzeugen kann. Normale Mayonnaise enthält ja bekannter Weise rohe Eier, das ist nicht nur super unpraktisch, weil sie somit viel schneller schlecht wird und zum anderen besteht bei rohen Eiern immer die Gefahr von gesundheitsschädlichen Salmonellen. Wenn Sie das nächste Mal einen Nudel- oder Kartoffelsalat für eine Party oder ein Familientreffen machen, oder aber vielleicht auch einfach nur Lust auf ein Sandwich haben, dann ist diese Mayo eine Grundzutat, welche alle diese Gerichte verfeinert und komplettiert.
Sie eignet sich auch super als Dip für frisches, selbstgemachtes Ofengemüse.

Zutaten:
200ml Sojamilch (am besten relativ geschmacksneutrale, ich verwende immer Alpro Bio) · 1TL Gemüsebrühe · Salz · Pfeffer · 3TL Senf · 4TL Zitrone · 250ml Rapsöl

Zubereitung:

  1. Die Sojamilch in einen Highspeed Mixer geben.
  2. Die Gemüsebrühe und etwas Salz und Pfeffer hinzufügen.
  3. Jetzt folgt der Senf. Dieser ist nicht nur wichtig für den Geschmack, sondern wirkt als Emulgator und sorgt dafür, dass sich Öl und Sojamilch später gut verbinden.
  4. Erst jetzt kommt die Zitrone an die Reihe. Dank der Zitrone wird die Mayo später schön fest.
  5. Den Mixer einschalten und alle bisherigen Zutaten vermischen.
  6. Der letzte Schritt ist der Wichtigste. Hier ist es ganz wichtig, dass während dem Mixen das Öl ganz langsam hinzu gegeben wird. Auch wenn die Mayo schon dickflüssig wird, nicht überstürzen, sondern ganz langsam weiter schütten.
  7. Die Mayo kann nun verwendet werden, um verschiedene Gerichte zu verfeinern. Ideal ist sie zum Beispiel als Sauce für einen leckeren Kartoffel- oder Nudelsalat.

Viel Spaß!

 

Dieses Rezept wurde von
DEUTSCHLAND IS(S)T VEGAN
zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank!

Pfeffriges Tofusteak London-Style


© Nadine Horn & Jörg Mayer / NeunZehn Verlag

Zutaten:
für 4 Steaks

400 g eingefrorener und aufgetauter Tofu · 2 Knoblauchzehen · 2 EL Sojasauce · 2 EL Worcestershiresauce · 2 EL Balsamico · 4 EL Olivenöl · 1 EL Agavendicksaft · 2 TL gemahlener schwarzer Pfeffer · 1 TL gemahlener rosa Pfeffer · 1 TL Rosmarin


Zubereitung:

  1. Für die Marinade Knoblauch fein hacken oder pressen und mit den restlichen Zutaten (außer dem Tofu) glattrühren.
  2. Tofu in 2–3 cm dicke Scheiben schneiden, in die Marinade geben und mindestens 4 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
  3. Grillrost einölen und den Tofu über direkter Hitze 3-4 Minuten pro Seite grillen, anschließend über indirekter Hitze und mit geschlossenem Deckel weitere 3 Minuten pro Seite fertig garen. Dabei häufig mit der übrigen Marinade bestreichen.

Tipps:
Zum Grillen eignet sich am besten fester, aber saftiger und elastischer Tofu, der nicht krümelt. Um überschüssige Flüssigkeit zu entfernen, empfiehlt es sich den Tofu als Ganzes einzufrieren und anschließend auf Küchenpapier wieder aufzutauen. Alternativ kann an auch direkt die Flüssigkeit ausdrücken.
Ein besonders schönes Grillmuster erhält man, wenn man die Steaks auf einem gut vorgeheizten gusseisernen Rost grillt. Zum Wenden verwendet man am besten einen besonders dünnen Wender aus Edelstahl.

 

aus Vegan grillen kann jeder

von Nadine Horn und Jörg Mayer

NeunZehn Verlag

ISBN: 978-3942491792

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