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Buttersäureanschlag auf demonstrierende Tierschützer

Während einer friedlichen Protestaktion vor der „Berlin Fashion Week“ wurden die Aktivisten des Deutschen Tierschutzbüro e.V. heute von einem Mann angegriffen und mit Buttersäure bespritzt. Der Mann konnte von der Polizei überwältigt werden. Er hat bereits zweimal in Österreich Tierschützer angegriffen und zum Teil sehr schwer verletzt.

 

Es sollte eine friedliche Protestaktion gegen die Präsentation echten Pelzes auf der „Berlin Fashion Week“ werden. Unter dem Motto „Pelz ist nicht sexy“ präsentierten Aktivisten des Vereins Deutsches Tierschutzbüro e.V. ihre nackten Körper, bedeckt mit dicken Schamhaarbüscheln.

Während der polizeilich genehmigten Aktion, die von zahlreichen Journalisten aus aller Welt begleitet wurde, stürmte plötzlich ein Mann auf die Tierschützer zu und bespritzte sie mit Buttersäure. 

Jan Peifer vom Deutschen Tierschutzbüro e.V. ist schockiert: „Wir hatten großes Glück, dass uns nichts passiert ist. Alle Aktivisten sind mit dem Schock davongekommen.“
Der Mann wurde von der anwesenden Polizei verhaftet und wird derzeit von der Kripo vernommen. Wie sich mittlerweile herausgestellt hat, hat er bereits im letzten Jahr in Österreich zwei Anschläge auf Tierschützer, die gegen Pelz demonstrierten, verübt. Dabei gab es mehrere Verletzte. Als Motiv soll er dort angegeben haben, dass er für die Anschläge bezahlt wird.

Jan Peifer hält das für gut möglich: „Die Aufklärungskampagnen von Tierschützern haben der Pelzindustrie in den letzten Jahren massiv geschadet. In Deutschland hat über die Hälfte aller Pelzfarmen schließen müssen. Einzelne Pelztierzüchter versuchen schon lange das Deutsche Tierschutzbüro mit ständigen juristischen Angriffen und Verleumdungen mundtot zu machen. Für die Pelzindustrie werden jedes Jahr über 50 Millionen Tiere erschlagen, vergast oder per Stromschlag getötet. Wer so brutal mit Tieren umgeht, hat sicherlich auch geringe Hemmungen Gewalt gegen Menschen anzuwenden.“


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UPDATE

Buttersäure-Attentäter hat erneut zugeschlagen
Deutsches Tierschutzbüro wirft Berliner Staatsanwaltschaft Versagen vor
Berlin, 28.01.2014 – Keine zwei Wochen nach dem Buttersäureanschlag auf demonstrierende Tierschützer in Berlin, hat derselbe Täter gestern in Wien erneut zugeschlagen. Sechs Menschen wurden verletzt. Das Deutsche Tierschutzbüro übt massive Kritik an der Berliner Staatsanwaltschaft, die den Täter nach einer Nacht aus der U-Haft entließ. „Die Justiz hat versagt“, so Sprecher Stefan Klippstein.

Während einer friedlichen Demonstration gegen die Präsentation echter Pelze auf der „Berlin Fashion Week“, wurden am 15.01.2014 vier Tierschützer des Deutschen Tierschutzbüro e.V. von einem Mann mit Buttersäure angegriffen. Da sie geistesgegenwärtig ein Transparent hochhielten, erlitten sie keine Verätzungen, sondern kamen mit dem Schrecken davon.

Wie sich im Zuge der Ermittlungen herausstellte, hatte der Täter bereits Ende des letzten Jahres in Österreich zweimal Tierschützer mit Buttersäure angegriffen. Dabei gab es Schwerverletzte. Trotzdem ließ die Staatsanwaltschaft Berlin den Serientäter laufen, sah eine Wiederholungsgefahr als nicht gegeben.

Nun hat der Mann erneut zugeschlagen. Gestern griff er in Wien Tierschützer des VGT während einer Demonstration gegen einen Jägerball an. Vier Tierschützer wurden von Buttersäure getroffen, zwei Tierschützer verletzte er mit einem Elektroschocker.

Jan Peifer vom Deutschen Tierschutzbüro e.V., übt scharfe Kritik an der Staatsanwaltschaft Berlin: „Die Staatsanwaltschaft Berlin hat versagt. Aufgrund der bekannten Delikte, die der Täter vorsätzlich und gut vorbereitet begangen hat, war absehbar, dass er erneut Tierschützer angreifen würde. Einen solchen Seriengewalttäter frei herumlaufen zu lassen ist unverantwortlich. Zum Schutz der Allgemeinheit hätte der Täter in Haft bleiben müssen.“

Das Deutsche Tierschutzbüro e.V. hat den Fall einer Berliner Strafrechtskanzlei übergeben. Gemeinsam mit den betroffenen Tierschützern in Österreich wollen sie erreichen, dass der Gewalttäter endlich inhaftiert wird.

Presseberichte (Auswahl):
http://www.milenio.com/internacional/interior-protestan-Berlin-derechos-animales_0_227377352.html
http://www.tvnotas.com.mx/2014/01/15/C-58148-defensores-de-los-derechos-de-los-animales-en-contra-de-la-semana-de-la-moda.php/
http://www.giornalettismo.com/archives/1287969/il-panda-che-gioca-con-la-neve/
http://www.nachrichten.at/nachrichten/chronik/Wiener-attackierte-Tierschuetzer-bei-Berliner-Fashion-Week;art58,1280389
http://www.stern.de/news2/aktuell/angriff-auf-tierschuetzer-bei-berliner-fashion-week-2083431.html
http://m.focus.de/regional/berlin/mode-buttersaeure-anschlag-auf-tierschuetzer-nahe-fashion-week_id_3544078.html
http://www.österreich.at/nachrichten/Wiener-attackiert-Tierschuetzer-mit-Buttersaeure/128088716
http://de.nachrichten.yahoo.com/angriff-tierschützer-berliner-fashion-week-142934150.html
http://derstandard.at/1388651143545/Wiener-griff-protestierende-Tierschuetzer-bei-Berliner-Fashion-Week-an
http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/panorama/artikel/angriff-auf-protestierende-tierschuetzer/1005957/angriff-auf-protestierende-tierschuetzer.html
http://wien.orf.at/m/news/stories/2600453/
http://www.moz.de/nachrichten/berlin/artikel-ansicht/dg/0/1/1235742/
http://www.jungewelt.de/m/2014/01-16/068.php
http://www.zeit.de/news/2014-01/15/d-berlin-tiere-angriff-auf-protestierende-tierschuetzer-bei-berliner-fashion-week-15152027
http://www.vgt.at/presse/news/2014/news20140115es_2.php
http://m.kurier.at/_mobile/chronik/wien/berlin-fashion-week-wiener-attackiert-tierschuetzer-mit-buttersaeure/46.239.499
http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article123889200/Mann-attackiert-Tierschuetzer-vor-dem-Brandenburger-Tor.html
http://www.bz-berlin.de/bezirk/mitte/buttersaeure-mann-greift-tierschuetzer-an-article1789526.html
http://m.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,975258
http://mobil.berliner-kurier.de/kultur-leute/aetzend-fashion-week–stink-anschlag-auf-tierschuetzer,23600670,25896150.html
http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/waehrend-der-fashion-week-buttersaeure-anschlag-auf-tierschuetzer-in-berlin/9336564.html
http://www.tvnotas.com.mx/2014/01/15/C-58148-defensores-de-los-derechos-de-los-animales-en-contra-de-la-semana-de-la-moda.php/
http://www.berliner-umschau.de/news.php?id=25882&title=Butters%E4ureanschlag+auf+demonstrierende+Tiersch%FCtzer&storyid=1001389788455
http://mobil.abendblatt.de/vermischtes/article123896764/Buttersaeure-Anschlag-auf-halbnackte-Tierschuetzer.html
http://m.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/4129202/angriff-auf-tierschuetzer-mit-buttersaeure.html
http://m.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/berlinbrandenburg_nt/article123897668/Buttersaeure-Anschlag-auf-Tierschuetzer-nahe-Fashion-Week.html
http://m.welt.de/article.do?id=newsticker/news2/article123890461/Angriff-auf-protestierende-Tierschuetzer-bei-Berliner-Fashion-Week
http://www.vienna.at/berliner-fashion-week-wiener-buttersaeure-attentaeter-schlug-erneut-zu/3828969

Nerzfarm Frankenförde (bei Berlin): Farmmitarbeiter greifen Tierschützer brutal an – Polizei durchsucht Nerzfarm nach verbotener Waffe

Auf der Nerzfarm in Frankenförde hat die blutige Erntezeit begonnen. Tausende Nerze werden dort vergast und gehäutet. Als Tierschützer des Vereins Deutsches Tierschutzbüro e.V. dies heimlich durch den Zaun fotografieren wollten, wurden sie von Mitarbeitern der Farm brutal angegriffen.

Köln/Frankenförde (bei Berlin), 25.11.2013. Im November beginnt auf den Pelztierfarmen in Deutschland die Erntezeit. So nennen die Züchter lapidar die Tötung und Häutung tausender erst wenige Monate alter Nerze.
Eine unvorstellbar grausame Prozedur, denn die Tiere werden vergast. Ein Tier nach dem anderen wird aus dem Käfig gezogen und in einer mobilen Gaskammer geschmissen. Einem Ratgeber für die Pelztierzucht ist zu entnehmen, dass das Gas die Nerze erst nach 130 Sekunden betäubt, nach weiteren vier Minuten tötet. Somit durchleidet jedes Tier rund zwei Minuten unvorstellbare Todesangst, inmitten von toten und sterbenden Artgenossen.

Stefan Klippstein ist Mitarbeiter des Deutschen Tierschutzbüro e.V. und hat dies auf der Nerzfarm Frankenförde aus nächster Nähe erlebt: „Die Tiere schreien um ihr Leben, in einer Lautstärke und Intensität, dass es jedem fühlenden Menschen das Herz zerreißt.“ Gemeinsam mit einem Fotografen hat er letzte Woche versucht die Vergasung der Nerze heimlich zu dokumentieren, um die Öffentlichkeit aufzurütteln.

Doch genau solche Aufnahmen versuchen die Pelzfarmbetreiber mit allen Mitteln zu verhindern. „Um die Farm herum lagen Holzbretter, die mit rostigen Nägeln gespickt und mit Moos getarnt waren“, berichtet Klippstein, „die waren wohl als Trittfallen gedacht, damit sich niemand auch nur dem Zaun nähert.“

Als die Tierschützer um die Farm herum gingen, wurden sie brutal angegriffen. „Plötzlich standen zwei Mitarbeiter der Nerzfarm vor uns, haben uns die Kamera entrissen und uns zu Boden geworfen. Mir ist es gerade noch gelungen die Notruftaste auf meinem Handy zu drücken“, berichtet Stefan Klippstein, „Immer wieder haben die Farmangestellten auf mich eingeschlagen und getreten. Als sie eine Schlagstock mit Tränengasfunktion hervorholten, kam endlich die Polizei.“

Stefan Klippstein ist seither in ärztlicher Behandlung. Er hat Hämatome am ganzen Körper, eine geprellte Rippe und eine Gehirnerschütterung. Trotzdem will er weiter dafür Kämpfen, das Leiden und Sterben der Nerze für die Pelzindustrie öffentlich zu machen. „Nur wenn die Öffentlichkeit erfährt, was auf den hermetisch abgeriegelten Pelzfarmen geschieht, wird diese Tierquälerei irgendwann ein Ende haben“, so Klippstein.

Gegen die Mitarbeiter der Nerzfarm Frankenförde wurde Anzeige wegen vorsätzlicher gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung erstattet (Tagebuchnummer 0378789/2013, Polizei Luckenwalde). Da es zum Einsatz einer verbotenen Waffe kam, Schlagstock mit Pfefferspray, wurde die Nerzfarm von der Polizei durchsucht und die Waffe sichergestellt.

Nerzfarm Gütersloh: Brutaler Angriff auf Tierfilmer – erschreckendes Videomaterial vom Töten der Nerze erstellt

Nerzernte-2013

Auf den Pelztierfarmen in Deutschland hat die blutige „Erntezeit“ begonnen. So nennen die Züchter es, wenn sie zehntausende Nerze vergasen, um sie anschließend zu häuten. Unserem Ermittler gelang es vor wenigen Tagen, die Massentötung auf der Nerzfarm in Gütersloh zu filmen, bis er brutal von dem Nerzfarmarbeiter Christoph Sch. angegriffen wurde. Seither ist er in […]

Erfolg: Bushaltestelle „Nerzfarm“ wird umbenannt

haltestelle-nerzfarm

In den letzten Jahren wurden in Deutschland die meisten Nerzfarmen geschlossen. Nun können wir einen kleinen Erfolg im Kampf gegen die tierquälerische Pelzindustrie verzeichnen. Die „rebus Regionalbus Rostock GmbH“ hat uns zugesagt, dass die Bushaltestelle „Nerzfarm“ in Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern) umbenannt und damit ein Zeichen für den Tierschutz gesetzt wird. Vor zwei Jahren gab es hierzulande […]

Auf deutschen Pelzfarmen: Nerzen droht qualvoller Hitzetod

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In den nächsten Tagen sollen die sommerlichen Temperaturen weiter massiv ansteigen. Tausenden Nerzen, die auf deutschen Pelztierfarmen in winzigen Gitterkäfigen gehalten werden, droht dann ein qualvoller Hitzetod. Wir fordern, dass die zuständigen Veterinärbehörden einschreiten und dies verhindern. In der freien Natur leben Nerze semiaquatisch. Die Bauten der dämmerungsaktiven Tiere liegen an den Ufern von Flüssen […]