Archive for the 'Hauptgerichte' Category

Veganes Rührei aus Tofu


© Deutschland is(s)t vegan

Die Basis vom veganen Rührei besteht aus Tofu. Dieser sollte nicht zu trocken sein, ansonsten verwendet man einfach beim Rezept noch mehr Pflanzenmilch, um es „schlotziger“ zu bekommen.

Die indische Salzspezialität Kala Namak, auch Schwarzsalz genannt, „schwefelt“ ein wenig und verleiht dem Gericht dadurch den typischen Ei-Geschmack. Den Geschmack hätten wir somit schon abgedeckt! Damit das Tofu-Scramble auch mehr nach Rührei aussieht, verwenden wir Kurkuma. Kurkuma ist besonders nährstoffreich und enthält unter anderem den natürlichen Farbstoff Curcumin.

Dass dieses Rezept kein echtes Rührei ist, versteht sich natürlich von selbst, doch es ist mindestens genau so lecker und sogar noch besser als das tierische Original.

Zutaten:
für 2 Bagels

2 Bagels · 200 g Tofu natur · 1 kleine Zwiebel · ½ rote Paprika · 1 Handvoll Spinat · 3 EL Pflanzenmilch · 1 EL ÖL · ½ TL Kurkuma · 1 Msp Kala Namak Salz (je nach Geschmack auch mehr, gibt es  im Bioladen) · Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Zubereitung:

  1. Die Zwiebel und die Paprika in kleine Würfel schneiden.
  2. Anschließend das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel für etwa 2-3 Minuten anschwitzen. Die Paprika hinzufügen und weitere 5 Minuten bei mittlerer Hitze garen.
  3. Den Tofu zerkrümeln (funktioniert am besten mit den Händen) und mit in die Pfanne geben. Danach die Pflanzenmilch und die Gewürze dazu geben und alles gut miteinander verrühren.

Eine kleine Anmerkung zum Schluss: Ein normales Huhn legt normalerweise etwa 20 Eier im Jahr und das nur zur Fortpflanzung. Die heutige „Legeleistung“ der gezüchteten Legehennen, liegt bei unglaublichen 300 Eiern pro Jahr!!!

Vegane Alternativen sind nicht nur Ersatz für die klassischen Rezepte, sie bringen auch einige Vorteile mit sich. Während die meisten Hühnereier aus Haltungen stammen, die wir nicht unterstützen möchten, kommen die veganen Ersatzmöglichkeiten ganz ohne Tierhaltung und Tierleid aus.

Da schmeckt das „Rührei“ doch gleich viel besser …

 

Dieses Rezept wurde von
DEUTSCHLAND IS(S)T VEGAN
zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank!

Pfeffriges Tofusteak London-Style


© Nadine Horn & Jörg Mayer / NeunZehn Verlag

Zutaten:
für 4 Steaks

400 g eingefrorener und aufgetauter Tofu · 2 Knoblauchzehen · 2 EL Sojasauce · 2 EL Worcestershiresauce · 2 EL Balsamico · 4 EL Olivenöl · 1 EL Agavendicksaft · 2 TL gemahlener schwarzer Pfeffer · 1 TL gemahlener rosa Pfeffer · 1 TL Rosmarin


Zubereitung:

  1. Für die Marinade Knoblauch fein hacken oder pressen und mit den restlichen Zutaten (außer dem Tofu) glattrühren.
  2. Tofu in 2–3 cm dicke Scheiben schneiden, in die Marinade geben und mindestens 4 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
  3. Grillrost einölen und den Tofu über direkter Hitze 3-4 Minuten pro Seite grillen, anschließend über indirekter Hitze und mit geschlossenem Deckel weitere 3 Minuten pro Seite fertig garen. Dabei häufig mit der übrigen Marinade bestreichen.

Tipps:
Zum Grillen eignet sich am besten fester, aber saftiger und elastischer Tofu, der nicht krümelt. Um überschüssige Flüssigkeit zu entfernen, empfiehlt es sich den Tofu als Ganzes einzufrieren und anschließend auf Küchenpapier wieder aufzutauen. Alternativ kann an auch direkt die Flüssigkeit ausdrücken.
Ein besonders schönes Grillmuster erhält man, wenn man die Steaks auf einem gut vorgeheizten gusseisernen Rost grillt. Zum Wenden verwendet man am besten einen besonders dünnen Wender aus Edelstahl.

 

aus Vegan grillen kann jeder

von Nadine Horn und Jörg Mayer

NeunZehn Verlag

ISBN: 978-3942491792

Bestellmöglichkeit

Spargel-Lauch-Cashew-Suppe


© Narayana, Fotograf Jörg Wilhelm

Zutaten:

500 g weißer Spargel · 3 Stangen Lauch · Frische Sprossen nach Wahl · 50 g Chiasamen · 100 g Cashewkerne · 1 EL Hanföl · 250 ml stilles Wasser · Meersalz und Pfeffer nach Belieben


Zubereitung:

  1. Spargel schälen und die holzigen Enden entfernen.
  2. Spargel in Salzwasser für ca. 10-15 Minuten köcheln lassen bis, er gar ist.
  3. 50 g Chiasamen in 250 ml stilles Wasser rühren und mindestens 10 Minuten quellen lassen. Ab und zu umrühren.
  4. Inzwischen Lauch gut waschen und in grobe Ringe schneiden.
  5. 250 ml Wasser und alle Zutaten außer Hanföl, Salz und Pfeffer in einen Mixer geben und zu einer glatten Masse pürieren.
  6. Mit Hanföl, Salz und Pfeffer abschmecken, mit Sprossen toppen.

 

BE FASTER GO VEGAN

Mit 75 schnellen Rezepten

von Ben Urbanke

Unimedica ein Imprint der Narayana Verlag

ISBN: 978-3944125503

Hier kann das Buch bestellt werden

Bohnen-Pattys mit Espresso-BBQ-Sauce


© Gräfe und Unzer/Fotografin: Janne Peters

Zutaten:
Für 8–10 Pattys

1 Zwiebel · 2 Knoblauchzehen · 4 EL feine Haferflocken · 1 große Dose Kidneybohnen (440 g Abtropfgewicht) · 2 EL mittelscharfer Senf · 2 EL Olivenöl · Salz · Pfeffer

Für die Sauce
200 ml Ananassaft · 100 ml Espresso · 250 ml Tomatenketchup · 2 EL Agavendicksaft · 1 EL Harissa · Salz


Zubereitung:

  1. Für die Sauce den Ananassaft mit 1 TL Salz in einem Topf bei mittlerer Hitze ca. 10 Min. offen einkochen lassen. Den Espresso und den Agavendicksaft unterrühren und alles ca.
    15 Min. weiterköcheln lassen, bis die Flüssigkeit eine sirupähnliche Konsistenz hat. Harissa und Tomatenketchup unterrühren. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  2. Für die Pattys die Kidneybohnen in ein Sieb abgießen, kalt abbrausen und abtropfen lassen. Zwiebel sowie Knoblauch schälen und fein würfeln. 1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln mit Knoblauch darin hellgelb andünsten. Mit Bohnen, Haferflocken und Senf in einen hohen Rührbecher geben. Alles mit dem Stabmixer grob pürieren, es sollten noch Stückchen erkennbar sein. Die Masse mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Aus der Bohnenmasse 8–10 Pattys formen. Restliches Öl in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen und die Pattys darin auf beiden Seiten je 3–5 Min. bei mittlerer Hitze braten. Aus der Pfanne nehmen und mit der Sauce auf Tellern anrichten. Dazu passen Ofenkartoffeln.

Tipp: Für die Ofenkartoffeln den Backofen auf 220° vorheizen. 1  kg vorwiegend festkochende Kartoffeln waschen und mit Schale in ca. ½ cm dicke Scheiben schneiden. In einer Schüssel mit 3 EL Öl, 2 TL rosenscharfem Paprikapulver und ½ TL Cayennepfeffer mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Kartoffelscheiben nebeneinander auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Im Ofen (Mitte) ca. 15 Min. backen. Wenden und in 10 Min. goldbraun backen.

 

aus Vegan ohne Soja

Leckeres mit Wow-Effekt

von Hildegard Möller

Gräfe und Unzer Verlag

ISBN: 978-3-8338-5564-1

Bestellmöglichkeit

 

Hackbraten an rassiger Tomatensauce

Hier geht’s zum kompletten Ostermenü 2017 >

© Hello Vegan

Zutaten:
für 4 Personen

Hackbraten an rassiger Tomatensauce
250 g Seitan Fix · 2 Zwiebeln · 2 Knoblauchzehen · 1 Peperoncino/Chilischote (frisch) · 1 EL Senf · 1 EL Tomatenmark · 1 TL Majoran · 0,5 TL Paprikapulver · Pfeffer · 4 EL Paniermehl · 4 EL Haferflocken · 1 Paket Gehackte Tomaten · 250 mL Gemüsebouillon · 2 EL Sojasauce · 50 mL Rapsöl · 1 EL Olivenöl
 

Zubereitung:

  1. Backofen auf 200° vorheizen.
  2. Seitan Fix, Paniermehl und Haferflocken in eine Schüssel geben und gut vermischen.
  3. In einer weiteren Schüssel die Gemüsebouillon mit Sojasauce, Senf, Tomatenmark, Rapsöl, Majoran und Paprikapulver mit dem Schwingbesen gut vermischen.
  4. Zwiebel schälen, hacken und in die Seitanmischung einrühren.
  5. Nun die Flüssigkeit zum Seitan gießen, mit der Hand kurz durchmischen und auf einem Backpapier zu einem länglichen Braten formen. Achtung: nicht zu lange kneten, sonst wird der Braten zäh.
  6. Den Braten nun in das Backpapier einrollen und das Backpapier an den Enden eindrehen. Dann das Backpapierpäckchen in Alufolie einrollen und die Enden zusammendrehen.
  7. Den Braten in der Mitte des Ofens bei 200° 90 Minuten garen.
  8. Nach 60 Minuten Garzeit Knoblauchzehen für die Tomatensauce schälen, Zwiebel ebenfalls schälen und fein hacken.
  9. Peperoncino waschen und in feine Ringe schneiden.
  10. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel darin andünsten.
  11. Knoblauchzehen dazu pressen, Peperoncino dazu geben und kurz mitdünsten.
  12. Gehackte Tomaten dazu geben, kurz aufkochen und ca. 20 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen.
  13. Den Hackbraten nach Ende der Garzeit aus dem Ofen nehmen, auswickeln und mit der Tomatensauce anrichten.
  • Als Beilage empfehlen sich Kartoffeln, Teigwaren oder frisches Brot. Was übrig bleibt, kann auch gut am folgenden Tag kalt im Brot serviert werden.

 

aus Hello Vegan
Deinem Onlineshop für vegane Ernährung
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