Archive for the 'Vorspeisen & Snacks' Category

Vegane Mayonnaise


© Deutschland is(s)t vegan

Es gibt einige vegane Basics, ohne die viele Menschen nie auskommen würden. Die vegane Mayonnaise ist eines dieser Basics. Sie ist essentiell für einige Gerichte, mit denen man auch nicht vegan lebende Menschen überzeugen kann. Normale Mayonnaise enthält ja bekannter Weise rohe Eier, das ist nicht nur super unpraktisch, weil sie somit viel schneller schlecht wird und zum anderen besteht bei rohen Eiern immer die Gefahr von gesundheitsschädlichen Salmonellen. Wenn Sie das nächste Mal einen Nudel- oder Kartoffelsalat für eine Party oder ein Familientreffen machen, oder aber vielleicht auch einfach nur Lust auf ein Sandwich haben, dann ist diese Mayo eine Grundzutat, welche alle diese Gerichte verfeinert und komplettiert.
Sie eignet sich auch super als Dip für frisches, selbstgemachtes Ofengemüse.

Zutaten:
200ml Sojamilch (am besten relativ geschmacksneutrale, ich verwende immer Alpro Bio) · 1TL Gemüsebrühe · Salz · Pfeffer · 3TL Senf · 4TL Zitrone · 250ml Rapsöl

Zubereitung:

  1. Die Sojamilch in einen Highspeed Mixer geben.
  2. Die Gemüsebrühe und etwas Salz und Pfeffer hinzufügen.
  3. Jetzt folgt der Senf. Dieser ist nicht nur wichtig für den Geschmack, sondern wirkt als Emulgator und sorgt dafür, dass sich Öl und Sojamilch später gut verbinden.
  4. Erst jetzt kommt die Zitrone an die Reihe. Dank der Zitrone wird die Mayo später schön fest.
  5. Den Mixer einschalten und alle bisherigen Zutaten vermischen.
  6. Der letzte Schritt ist der Wichtigste. Hier ist es ganz wichtig, dass während dem Mixen das Öl ganz langsam hinzu gegeben wird. Auch wenn die Mayo schon dickflüssig wird, nicht überstürzen, sondern ganz langsam weiter schütten.
  7. Die Mayo kann nun verwendet werden, um verschiedene Gerichte zu verfeinern. Ideal ist sie zum Beispiel als Sauce für einen leckeren Kartoffel- oder Nudelsalat.

Viel Spaß!

 

Dieses Rezept wurde von
DEUTSCHLAND IS(S)T VEGAN
zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank!

Spargel-Lauch-Cashew-Suppe


© Narayana, Fotograf Jörg Wilhelm

Zutaten:

500 g weißer Spargel · 3 Stangen Lauch · Frische Sprossen nach Wahl · 50 g Chiasamen · 100 g Cashewkerne · 1 EL Hanföl · 250 ml stilles Wasser · Meersalz und Pfeffer nach Belieben


Zubereitung:

  1. Spargel schälen und die holzigen Enden entfernen.
  2. Spargel in Salzwasser für ca. 10-15 Minuten köcheln lassen bis, er gar ist.
  3. 50 g Chiasamen in 250 ml stilles Wasser rühren und mindestens 10 Minuten quellen lassen. Ab und zu umrühren.
  4. Inzwischen Lauch gut waschen und in grobe Ringe schneiden.
  5. 250 ml Wasser und alle Zutaten außer Hanföl, Salz und Pfeffer in einen Mixer geben und zu einer glatten Masse pürieren.
  6. Mit Hanföl, Salz und Pfeffer abschmecken, mit Sprossen toppen.

 

BE FASTER GO VEGAN

Mit 75 schnellen Rezepten

von Ben Urbanke

Unimedica ein Imprint der Narayana Verlag

ISBN: 978-3944125503

Hier kann das Buch bestellt werden

Rote Bete-Suppe, nach orientalischer Art

Hier geht’s zum kompletten Valentinstagsmenü 2017 >
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© Villa Vegana

Zutaten:
für 4 Portionen

Rote Bete-Suppe, nach orientalischer Art
800 g Rote Bete, frisch · 1 Kartoffel · 1 rote Zwiebel · 1 rote Chilischote, Ringe · 2 EL Ingwer, gehackt · 1 Zitrone · 6 Datteln, grob gehackt · 4 Aprikosen, getrocknet · 500 mL Rote Bete-Saft · 500 mL Gemüsebrühe · 1 EL Agavendicksaft · 2 TL Kreuzkümmel · 1 TL Koriandersamen · 1 EL Sesamsaat · 1 Zimtstange · 4 EL Olivenöl


Zubereitung:

  1. Die Rote Bete in kochendem Salzwasser ca. 45–60 Minuten weich kochen. Danach abgießen, etwas abkühlen lassen, schälen und würfeln.
  2. Die Kartoffel schälen und grob würfeln. Die Zwiebeln in einem Topf mit heißem Olivenöl glasig dünsten. Ingwer, Chili, Zimt, Kreuzkümmel, Koriandersamen und Kartoffelwürfel zugeben und unter Rühren 3–4 Minuten rösten.
  3. Rote Bete-Saft und Gemüsebrühe angießen, aufkochen und ca. 25 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Rote Bete-Würfel zugeben, kurz mitkochen und die Suppe mit einem Pürierstab fein pürieren. Mit Agavendicksaft, Zitronensaft, Salz & Pfeffer abschmecken.
  4. Suppe auf Tellern verteilen und mit Datteln, Aprikosenstreifen und Sesamkörnern anrichten.

 

Vegan aus aller Welt
Das Villa Vegana Kochbuch

von Miriam Spann und Jens Schmitt

GrünerSinn-Verlag

ISBN: 978-3981629996

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Maki-Sushi mit Grünkern & Kartoffelbällchen mit Erbsencreme

© Johanna Gollob, Stuttgart aus „Fingerfood vegan & vollwertig“, Hädecke Verlag

Zutaten:

Maki-Sushi mit Grünkern, für 18 Stück
je 15 g Suppengemüse (Knollensellerie, Möhre, Lauch) · 250 mL Wasser · 170 g Grünkern · 1 Rote Paprika · 1 Grüne Paprika · 3 Nori-Algenblätter · 2 EL Natives Leinöl · Frische Petersilie · Liebstöckel · Salz · Muskatblüte (Macis) gemahlen · Bambusmatte für Sushi-Rollen

Kartoffelbällchen, für 60 Spieße
500 g Kartoffeln · 100 g Frühlingszwiebeln · 1 Knoblauchzehe · 2 EL Natives Kokosöl · 50 g Weizen- oder Dinkelmehl · 1 EL Kichererbsenmehl · Salz · Schwarzer Pfeffer · Muskatnuss · Frischer Basilikum · Thymian oder Rosmarin · Vollkornmehl und Sesam zum Panieren · Kokosöl zum Ausbacken

Erbsencreme
½ Zwiebel · 250 g Erbsen · 1 Rote Paprika · 1 Gelbe Paprika · 2 EL Mandelmus · 2 EL Natives Kokosöl · 1 TL Johannisbrotkernmehl · Salz · Schwarzer Pfeffer · Chiliflocken

 

Zubereitung:

Maki-Sushi mit Grünkern:

  1. Sellerie schälen, mit dem restlichen Suppengemüse waschen und putzen, alles sehr klein schneiden oder fein raspeln.
  2. Das Wasser zum Kochen bringen. Suppengemüse mit Grünkernschrot und Salz in das kochende Wasser einrühren und 15–20 Minuten bei sanfter Hitze zugedeckt quellen lassen, dann von der heißen Herdplatte ziehen.
  3. Petersilie und Liebstöckel waschen, trocken schütteln und klein hacken. Mit dem Muskat unter die Grünkernmasse rühren. Den Topf mit einem Deckel verschließen und warm halten.
  4. Die beiden Paprikas von Stiel, Kernen und Trennwänden befreien und längs in schmale Streifen schneiden.
  5. Jeweils eine Nori-Alge mit der rauen Seite nach oben auf eine Bambusmatte legen. 4–5 EL Grünkernmasse auf dem Algenblatt verteilen, sodass an einer Längsseite etwa ein Drittel Rand frei bleibt. Den Rand mit etwas Wasser anfeuchten.
  6. Die Paprikastreifen längs in die Mitte der Grünkernfüllung legen. Das Algenblatt mithilfe der Bambusmatte einrollen, den angefeuchteten Rand zuletzt gut andrücken. Jede Rolle mit einem scharfen Messer in sechs Sushi-Stücke schneiden und diese mit den Schnittflächen nach oben auf einen Teller legen. Die Schnittflächen mit wenig Leinöl bepinseln.

Kartoffelbällchen mit Erbsencreme:

  1. Die Kartoffeln mit der Gemüsebürste waschen und 15-20 Minuten mit Schale in kochendem Wasser garen.
  2. Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in dünne Ringe schneiden. Knoblauchzehe schälen und durchpressen.
  3. Das Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch dazugeben und vier bis fünf Minuten anschwitzen, gelegentlich umrühren.
  4. Die gegarten Kartoffeln pellen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Mit Weizen- und Kichererbsenmehl, Zwiebeln und Knoblauch zu einem Teig verkneten und mit Salz, Pfeffer, Muskat, Basilikum und Thymian abschmecken.
  5. Mit angefeuchteten Händen kleine Bällchen formen und in einer Mischung aus Mehl und Sesam wälzen.
  6. Die Kartoffelbällchen in einer Pfanne mit heißem Öl rundum goldbraun anbraten. Auf Küchenkrepp abkühlen lassen.
  7. Für die Erbsencreme die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden, in einem Topf mit heißem Kokosöl anschwitzen. Die Erbsen (frisch oder TK) und das Wasser dazugeben und acht Minuten zugedeckt weich garen.
  8. Die Erbsen mitsamt dem Wasser, Mandelmus, Johannisbrotkernmehl, Salz, Pfeffer und Chili mit dem Pürierstab oder im Mixer zu einer feinen Creme pürieren. Je nach gewünschter Konsistenz noch 3-5 EL warmes Wasser dazugießen. Die Erbsencreme in einen Spritzbeutel füllen.
  9. Die beiden Paprikaschoten waschen, halbieren, von Stiel, Kernen und weißen Trennwänden befreien und in Stücke schneiden (etwa 2 × 2 cm groß). Mit einem dünnen Fingerfoodspieß auf die Kartoffelbällchen stecken und jeweils einen Tupfer Erbsencreme darauf spritzen.

 

Fingerfood
Vegan & vollwertig

von Annette Heimroth, Brigitte Bornschein und Markus Bonath

Hädecke Verlag

ISBN: 978-3775006774

Bestellmöglichkeit

Fruchtiger Rosenkohl-Radicchio-Salat mit gerösteten Haselnüssen

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(c) Lea Green

Zutaten:
Für 4 Personen

400 g Rosenkohl · 1 Radicchio, ca. 180 g · 1 Kaki · 1 Granatapfel · 1 Orange · 1 Zitrone bzw. 1–2 EL Zitronensaft · 1 Päckchen Studentenfutter · 1 Prise Zimt · Salz · Pfeffer · Olivenöl · Rosinen

Zubereitung:

  1. Dem Studentenfutter 20–25 g Haselnüsse entnehmen und klein hacken, in einer Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten. Auch eine kleine Hand voll Rosinen bereit legen.
  2. Granatapfelkerne auslösen und etwa die Hälfte zur Verwendung bereitstellen. Die Orange auspressen. Die Hälfte des Safts für dieses Rezept verwenden, die zweite Hälfte brauchen wir für den Hauptgang.
  3. Den Radicchio-Salat gut waschen, den harten Strunk entfernen und die roten Blätter klein schneiden. Die Kaki waschen, die Blätter entfernen und in kleine Würfel klein schneiden.
  4. Rosenkohl von welken äußeren Blättern befreien. Anschließend die schönen Blättchen vom Strunk lösen und diesen ganz fein aufschneiden. Den Vorgang 2–3 Mal wiederholen. Der komplette Rosenkohl sollte in zarte Blättchen und fein geschnittene Strünke aufgeteilt sein. Nun den zarten Rosenkohl mit dem Radicchio, den Granatapfelkernen und den Kaki-Stückchen vermengen.
  5. Aus 4 EL Olivenöl, etwas Salz, Pfeffer, dem Saft einer halben Orange, 1–2 EL Zitronensaft sowie einer Prise Zimt ein Dressing anrühren. Den Salat auf Schälchen aufteilen und mit dem Dressing begießen. Den Salat mit den gerösteten Haselnüssen und einigen Rosinen bestreuen und mit einer Prise Zimt bestäubt servieren.

 

Vegan, aber günstig
Spar dir das Tier

von Patrick Bolk

Ventil Verlag

ISBN: 978-3-95575-048-0

Hier kann das Buch bestellt werden