Deutscher Bauerntag und Rede von Angela Merkel gestört

Im Rahmen des diesjährigen Deutschen Bauerntags in Berlin haben wir den Pressetermin mit Angela Merkel gestört, um auf das millionenfache Leiden der Tiere in der deutschen Agrarindustrie aufmerksam zu machen. Mit Plakaten und lauten Rufen der Botschaft „Tierquälerei ist kein Einzelfall, stoppt Massentierhaltung“ forderten wir Angela Merkel und die geladenen hochrangigen Vertreter der deutschen Landwirtschaft zur Beendigung der Ausbeutung der Tiere in der Nutztierindustrie auf.

Insgesamt fünf in Schweinekostümen verkleidete Aktivisten rannten am vielzähligen Sicherheitspersonal vorbei und versuchten sich möglichst nah an Angela Merkel zu schleichen, um ihr unsere Botschaft für mehr Tierrechte auszusprechen. Obwohl die Aktion leider gewaltvoll nach kurzer Zeit von der Polizei beendet wurde und uns ein Platzverweis ausgesprochen wurde, nahm die Bundeskanzlerin unseren Auftritt und unser Engagement für einen kurzen Augenblick wahr.

Wie wir erst kürzlich mit unserer Undercover- Recherche „Geboren um zu sterben“ aufdeckten, werden z.B. Ferkel in Schweineaufzuchtanlagen aus nur rein ökonomischen Gründen auf brutale Weise getötet, indem sie bei lebendigem Leib auf den Boden geschlagen werden. Doch dieses Vorgehen führt oft nicht zum schnellen Tod der Tiere. Vermutlich erleiden Millionen schwache und unterentwickelte Ferkel dieses grauenvolle Ende eines kurzen Lebens, da eine individuelle Pflege und Aufzucht zu aufwendig wäre.  Daher setzen wir uns mit Kampagnen und Aktionen wie diesen gegen die Ausbeutung der sogenannten Nutztiere im Bereich der Fleisch- und Milchindustrie ein!

Das können Sie tun!
Indem Sie tierische Produkte durch pflanzliche Alternativen ersetzen, können Sie selbst jederzeit aktiv werden und so Menschen und Tiere vor den grausamen Bedingungen der Agrarindustrie bewahren. Unterstützen Sie uns mit einer Spende, damit wir uns weiterhin mit Aktionen wie diesen für die Tiere und das Ende der millionenfachen Tierquälerei  einsetzen können.