Deutsches Tierschutzbüro überführt Spatzenkiller

Kürzlich erreichte uns eine schockierende Meldung: In Berlin-Spandau solle ein Mann Tauben und Spatzen mit Brot anlocken, um sie zu fangen und in eine Tüte zu packen. Anschließend nehme er die Vögel mit nach Hause, um ihnen den Hals umzudrehen und sie zum Abendessen zu braten. Dies würde angeblich zwei- bis dreimal pro Woche geschehen, und das seit Monaten. Unser Tierretter Stefan Klippstein legte sich mit seinem Team auf die Lauer, und nach nur wenigen Tagen erschien ein Mann, auf den die Beschreibung des mutmaßlichen Spatzenkillers passte. Unser Team konnte beobachten, wie der Mann zunächst ein Brötchen in einem Kiosk kaufte und mit Ketchup beschmierte-dies sollte neben Vogelfutter als Lockmittel dienen. Wenige Minuten später fing er tatsächlich an, Spatzen zu fangen. Jetzt erst konnten Stefan und sein Team eingreifen, denn sie brauchten einen Fotobeweis, dass der Mann wirklich Vögel fängt. Das Team rief die Polizei und hielt den Mann fest. Erst als die Polizei kam, rückte der Spatzenkiller mit der Wahrheit heraus. Er gab an, ihm sei zwar bewusst, dass die Jagd auf Singvögel verboten ist, aber er esse so gern Spatzen und Tauben.

Bei der polizeilichen Durchsuchung und Überprüfung des Mannes stellte sich heraus, dass er per Haftbefehl gesucht wurde. Derzeit befindet er sich in Untersuchungshaft und wird wohl auch nicht mehr so schnell auf freien Fuß kommen. Eine Anzeige wegen Wilderei und Tierquälerei liegt zudem vor. Nach eigenen Angaben hat der Mann in den letzten Monaten und Jahren hunderte Vögel gefangen und gegessen, das hat jetzt ein Ende.

Presseberichte:

Berlin-Online (31.07.2014)

BILD-fullBILD vom 26.07.2014

Berliner BZ vom 26.07.2014

Bilder von der Aktion:

Damit wir auch in Zukunft Tierquäler wie den Spatzenkiller von Spandau überführen können, brauchen wir Ihre Hilfe, bitte unterstützen Sie uns mit einer Mitgliedschaft, diese ist bereits ab 5 Euro im Monat möglich. Jetzt Mitglied werden.