Tierquälerei aufgedeckt: So leiden Hühner für die EDEKA Marke „Unsere Heimat“

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Tausende Hühner, zusammengepfercht auf engstem Raum, zwischen den lebenden liegen tote. Es sind schockierende Bilder, die das Deutsche Tierschutzbüro e.V. veröffentlicht hat – und sie stammen aus Deutschland. Aufgenommen wurden sie in zufällig ausgewählten baden-württembergischen Hühnerhaltungen in den letzten Wochen. Produziert werden Eier aus regionaler Bodenhaltung, unter anderem für die Edeka-Eigenmarke „Unsere Heimat – echt & gut“.

Die Lebensmittelskandale der letzten Jahre haben die Verbraucher verunsichert. Viele zahlen gerne etwas mehr für kontrollierte Produkte aus der Region. Supermarktketten wie EDEKA Südwest haben diesen Absatzmarkt erkannt und versuchen ihn mit Eigenmarken zu bedienen. „Unsere Heimat – echt & gut“, heißt eine dieser Marken, die „Qualität aus der Region, auf die sich der Kunde verlassen kann“ verspricht.

Auf der Internetseite der Marke „Unsere Heimat – echt & gut“ (http://www.unsereheimat.de/) werden lachende Landwirte gezeigt, umringt von glücklichen Tieren, dazu gibt es vertrauenerweckende Beschreibungen. Doch die Realität sieht anders aus, ganz anders.

Der Tierschutzorganisation Deutsches Tierschutzbüro e.V. liegt aus baden-württembergischen Hühnerhaltungen Bildmaterial vor, die unter anderem für die Edeka-Marke „Unsere Heimat – echt & gut“ produzieren. Die Zustände, die von Tierschützer dort dokumentiert wurden, sind schockierend. Tausende Hühner werden zusammengepfercht auf engstem Raum gehalten. Der Boden ist dreckig, zwischen Federn und Kot liegen verwesende Kadaver, auf den Eiern krabbeln Milben.

Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, dass Ihr (Oster-)Ei nicht aus solch einer Haltung kommt, dann sollten Sie auf Eier verzichten, es viele vegane Alternativen.

30.03.2015 ###### EDEKA nimmt Eier aus dem Sortiment #####
EDEKA hat mitgeteilt, dass sie die Eier aus dem Sortiment genommen haben.

Presseberichte (Auswahl):
Schwäbische Zeitung (31.03.2015)
Südekurier (01.04.2015)
VICE (31.03.2015)
RPR1 (01.04.2015)
Radio7 (31.03.2015)
Huffingtonpost (31.03.2015)

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