Ein kleiner Auszug unserer Erfolge

Wir kämpfen täglich für die Rechte der Tiere. Wir machen Druck auf Politiker, damit sich Gesetze und Verordnungen ändern, nehmen Lebensmittelproduzenten und -verkäufer in die Pflicht und helfen ganz direkt wenn Tiere in Not sind.

Das ist ein langwieriger Kampf mit ewigen Schriftwechseln, ständig klingelnden Telefonen, vielen Rückschlägen und durchgearbeiteten Nächten. Doch was am Ende zählt, sind die unzähligen Tiere, denen wir so helfen konnten, denn jedes Leben zählt!


2016 (Auszug)

Schweinemäster verurteilt

August 2016 – „vom Bauern von nebenan“-dieser Slogan ist kein Qualitätssiegel! Ein Schweinemäster aus Zeven (Niedersachsen), der für die Vion-Edelmarke „Landjuwel“ Schweine mit eben diesem Qualitätsversprechen geliefert hatte, wurde auch aufgrund unserer Ermittlungen wegen Tierquälerei verurteilt. Bereits im vergangenen Jahr hatten wir grobe Missstände in den Stallungen des Mästers dokumentieren können, das hinzugezogene Veterinäramt konnte einige Schweine nur noch einschläfern. Auch die Staatsanwaltschaft hatte sich eingeschaltet und einen Strafbefehl ausgestellt, doch der Schweinemäster hatte Widerspruch eingelegt. So kam es im August zur Verhandlung, das Amtsgericht Zeven verurteilte den geständigen Landwirt zu einer Geldstrafe von insgesamt 1.625€. Für das Programm des Fleischkonzerns Vion wurde der Betrieb gesperrt.

Nerzfarm Frankenförde geschlossen

August 2016 – Wir konnten erreichen, dass die Pelztierfarm Frankenförde bei Potsdam geschlossen wurde. Damit hat auch die letzte Nerzfarm Brandenburgs den Betrieb eingestellt. Bis zu 16.000 Nerze hatten hier unter unwürdigsten Bedingungen leben müssen, nur um auf ihre brutale Tötung zu warten. Seit Jahren sind wir auch gegen diese Farm vorgegangen, den Betreiber hatten wir mehrfach angezeigt. Im Jahr 2014 hatten nach unserem Aufruf hunderte Tierschützer vor der Farm demonstriert und eine Schließung gefordert. Aktuelle Bildaufnahmen zeigen nun, dass die Farm endlich stillgelegt und mit dem Abbau der Käfige bereits begonnen wurde.

Nerzfarm Söllichau geschlossen

Juli 2016 – Seit über 40 Jahren waren in der Pelzfarm Söllichau (Landkreis Wittenberg, Sachsen-Anhalt) jedes Jahr rund 7.000 Nerze gezüchtet und getötet worden, um ihr Fell für die Modeindustrie zu verarbeiten. Auch auf dieser Pelzfarm waren die verschärften Bedingungen der Haltungsverordnung für Nerze nicht umgesetzt worden, wohl aus Kostengründen. Doch nach jahrelangem Kampf wurde die Pelzfarm Söllichau jetzt endlich geschlossen, wie aktuelle Recherchen zeigen. Damit gibt es in Sachsen-Anhalt nur noch eine letzte Nerzfarm in der Nähe von Magdeburg. Doch auch hier werden Nerze völlig artwidrig gehalten-wir setzen uns daher dafür ein, dass auch diese letzte Farm bald stillgelegt wird.

Kaninchenmast in Brandenburg geschlossen

Juli 2016 – Vor zwei Jahren konnten wir die Zustände in einer Kaninchenmastanlage in Brandenburg dokumentieren. Dicht gedrängt und ohne Tageslicht oder Einstreu mussten die Tiere hier auf Drahtgitterböden in Käfigen leben, jeder Möglichkeit zum Ausleben arteigenen Verhaltens beraubt. Umgehend hatten wir das Veterinäramt informiert, auch die Staatsanwaltschaft schaltete sich ein. Einige Tiere litten so sehr unter haltungsbedingten Verletzungen, dass die Amtsveterinäre eine Notschlachtung anordnen mussten. Eine Schließung der Mastanlage, deren Betreiber Kaninchenfleisch in das Berliner Umland geliefert hatte, wurde in Aussicht gestellt; umgesetzt wurde sie jedoch erst jetzt. Wir freuen uns, dass der tausendfachen Tierquälerei zumindest an diesem Standort nun endlich ein Riegel vorgeschoben wurde.

LIDL führt vegane Pizza ein

Juli 2016 – Seit Monaten setzen wir den Discounter LIDL unter Druck und fordern mehr tierfreundliche Alternativen zum billigen Fleisch aus der Massentierhaltung im Sortiment.
Obwohl ein Großteil der Konsumenten sich gegen diese Haltungsform ausspricht, stammt nahezu das gesamte Discounterfleisch aus der industriellen Massentierhaltung. Tag für Tag steht unser Kampagnenteam daher vor LIDL-Filialen in ganz Deutschland, um Verbraucher aufzuklären und über Hintergründe zu informieren. Nun ist LIDL dem Wunsch vieler Kunden gefolgt und bietet (vorerst als Aktionsware) eine vegane Tiefkühlpizza an. Die Nachfrage ist groß, und so hoffen wir, dass LIDL den Trend der Zeit erkennt und weitere vegane Produkte folgen lassen wird.

Strafbefehl für Mitarbeiter des Prügelzirkus

Juli 2016 – Zu einem kuriosen Gerichtsverfahren kam es im Juli in Berlin. Ein Fotograf des Deutschen Tierschutzbüros hatte im vergangenen Jahr die Tierhaltung im Cirkus Busch (ehemals Cirkus Schollini) während eines Gastspiels in Berlin dokumentiert. Dabei war er von Angestellten des Zirkusbetriebes gesehen worden, die sich offenbar nicht in die Karten schauen lassen wollten: brutal schlugen sie unseren Mitarbeiter zusammen, beschädigten auch die Kamera schwer. Die Staatsanwaltschaft ermittelte wegen Körperverletzung, doch zum Gerichtstermin erschienen die Angeklagten nicht. Nun wurde ihnen ein Strafbefehl über 120 Tagessätze zugestellt, die Zirkusmitarbeiter gelten damit als vorbestraft. Eine gerechte Strafe – doch wir warnen weiter vor dem Prügelzirkus!

Landwirtschaftsverlag verstößt gegen einstweilige Verfügung

Juli 2016 – Weil der Landwirtschaftsverlag aus Münster uns zum wiederholten Male und trotz Verbot als Einbrecher bezeichnet hatte, hat das Landgericht Köln wegen Verstoßes gegen eine einstweilige Verfügung eine Strafe von 2.000€, ersatzweise vier Tage Haft gegen die Verantwortlichen verhängt. Schon 2014 hatte das LG Köln eine Verfügung erlassen, die dem Verlag, der als Sprachrohr der Massentierhaltung gilt, verbot, entsprechendes zu behaupten. Dieser versucht immer wieder, uns zu diskreditieren, doch ist das letzte Urteil eine weitere Bestätigung für unsere erfolgreiche Arbeit. Wir lassen uns nicht mundtot machen!

Erfolg vor Gericht: „Circus Krone quält Tiere“ darf weiterhin gesagt werden

Mai 2016 – Weil wir mit den Worten „Circus Krone quält Tiere“ vor dem Besuch von Vorstellungen des Zirkus Krone gewarnt hatten, waren die Verantwortlichen gegen uns vor Gericht gezogen. Sie warfen uns üble Nachrede vor; doch das Gericht sprach uns in einem Aufsehen erregenden Prozess frei. Wir hatten die nicht artgerechten Haltungsbedingungen von Elefanten, Raubtieren und Co. dokumentiert und eindeutige Verhaltensstörungen beobachten können. Unsere Aussage, so die Richterin, sei durch das Recht auf freie Meinungsäußerung hinreichend abgedeckt. Mit ihrem Urteil nahm sie auch Bezug auf eine Initiative des Bundesrates, der sich erst kurz zuvor für ein Verbot der Wildtierhaltung im Zirkus ausgesprochen hatte. Wir lassen uns auch von Zirkusbetrieben nicht einschüchtern und sagen weiterhin öffentlich und lautstark unsere Meinung: Circus Krone quält Tiere!

Bundesrat stimmt für Verbot der Anbindehaltung

Juni 2016 – Mit großer Mehrheit hat sich der Bundesrat für ein Verbot der ganzjährigen Anbindehaltung von Milchkühen ausgesprochen. Mehrere Gerichte hatten in der Vergangenheit bereits festgestellt, dass die dauerhafte Anbindehaltung von Kühen nicht tiergerecht ist. Seit langem fordern wir bereits ein entsprechendes Verbot, unsere Petition wurde von mehr als 10.000 Menschen unterzeichnet. Auch die Bundestierärztekammer unterstützt unsere Forderung, denn rund eine Million Kühe leben in Deutschland noch immer in der Anbindehaltung. Die Vorlage des Bundesrates sieht nun vor, dass nach einer Übergangsfrist von 12 Jahren, die insbesondere kleineren und Familienbetrieben zugute kommen soll, der Ausstieg aus der ganzjährigen Anbindehaltung vollzogen werden soll. Die endgültige Entscheidung liegt jetzt bei der Bundesregierung.

Erfolg vor Gericht gegen Lobby-Anwalt Dr. Scheuerl

Mai 2016 – Als Anwalt und sogar als Pressesprecher diverser Vertreter der Agrarindustrie zieht der Hamburger Lobby-Anwalt Dr. Walter Scheuerl immer wieder gegen uns zu Felde. So auch im Auftrag der Pelzindustrie, für die er an zahlreichen Verfahren beteiligt war und ist, mit der er jedoch öffentlich offenbar gar nicht gern in Verbindung gebracht wird. Als wir während eines Prozesses gegen den Vizepräsidenten des Deutschen Pelztierverbandes im Jahr 2014 auch Bilder des Anwalts auf einer Demonstration verwenden wollten, liess dieser uns das gerichtlich verbieten. Zu Unrecht, wie das Oberlandesgericht Hamburg jetzt entschieden hat. Ein wichtiger Erfolg für uns-wir können weiterhin öffentlich machen, wer alles an den unzähligen Prozessen beteiligt ist, mit denen die Agrarlobby uns das Leben schwer zu machen versucht.

Kalb Zwergi aus den Fängen der Milchindustrie gerettet
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Mai 2016 – Selten gewährt die Milchindustrie dem Verbraucher einen ungeschönten Blick hinter die Kulissen. Aus Sicht der Industrie ist das verständlich, denn das Produkt Milch wird mit viel Leid erkauft und der Preis vor allem von Tieren in der Massentierhaltung bezahlt. Aus dieser konnten wir das kleine Kälbchen Zwergi retten, nur kurz nachdem es von seiner Mutter getrennt worden war. Ihm stand das gleiche Schicksal bevor wie Millionen anderer Milchkühe: Ausgebeutet werden bis zum Tod. Doch Zwergi hatte Glück, auf einer nächtlichen Recherche zum Thema Milch haben wir Zwergi gefunden und retten können. Zwergi lebt nun gemeinsam mit anderen Kühen auf einem schönen Gnadenhof und wird hier ein Leben in Sicherheit und Geborgenheit führen dürfen. Zwergi steht stellvertretend für seine ausgebeuteteten Artgenossen in der Milchproduktion und erinnert uns jeden Tag daran, welche Verantwortung wir gegenüber unseren Mitgeschöpfen haben.

Grüne Woche – Unsere Aktion dazu!
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Januar 2016 – Seit Jahren nutzen wir die offizielle Eröffnungsveranstaltung der Grünen Woche in Berlin, um auf die Probleme in der Massentierhaltung hinzuweisen und die verantwortlichen Politiker, die an der Veranstaltung teilnehmen, zu konfrontieren. Auch in diesem Jahr ist uns die „Stürmung“ des Rundgangs gelungen. Gleich mehrere Aktivisten haben es geschafft, auf die Bühne zu kommen und auf die Millionen von Nutztieren aufmerksam zu machen. Mit den Rufen „Stoppt Massentierhaltung“ sprangen unsere Aktivisten vor die Minister und Politiker und wurden gleich von hunderten Fotografen und TV-Kameras abgelichtet. Wir konnten mir der Aktion erneut Millionen von Menschen erreichen und über das Thema Massentierhaltung informieren-und freuen uns schon auf das nächste Jahr.

Wir haben es satt Demo
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Januar 2016 – Auch 2016 haben wir an der großen „Wir haben Agrarindustrie satt“ Demonstration in Berlin teilgenommen. Zehntausende Menschen strömten auch in diesem Januar durch das politische Herz von Berlin und demonstrierten direkt vor Bundesrat und Kanzleramt für eine Eindämmung der Agrarindustrie und eine Förderung bäuerlicher Betriebe. Wieder mit dabei war auch unser Team samt vielen Unterstützern und Aktivisten, außerdem unser Plakatwagen, der mit unserer Forderung das Schweinehochhaus in Sachsen-Anhalt zu schließen für großes Aufsehen sorgte. Auch hier konnten wir ein großes Publikum erreichen und sagen danke!

BGH stärkt Meinungsfreiheit
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Februar 2016 – Mit einer lange erwarteten Entscheidung hat der Bundesgerichtshof einen jahrelangen Rechtsstreit zwischen dem Deutschen Tierschutzbüro und dem Zentralverband Deutscher Pelztierzüchter beendet und nicht nur uns, sondern auch weiteren NGOs den Rücken gestärkt. Der Pelztierzüchterverband muss sich gefallen lassen, dass wir zum Boykott seiner Hausbank, der Volksbank in Melle, aufrufen. Solange die Volksbank sich nicht öffentlich zu ihren Werten bekennt und die Geschäftsbeziehung mit den Pelztierzüchtern beendet, rufen wir Tierfreunde und -schützer dazu auf, ihr Konto bei der Volksbank zu kündigen. Der Boykottaufruf soll zeigen: Wir lassen uns nicht mundtot machen!

 


2015 (Auszug)

Nach Protest: Kein Tierqual-Kaninchenkäfig mehr bei Amazon

Januar 2015 – Uns wurde ein alles andere als artgerechter Drahtkaninchenkäfig mit Spaltenboden gemeldet. Der Käfig wurde durch einen Drittanbieter auf der Amazon-Plattform angeboten. Wir haben uns schnellstmöglich an den Verkäufer gewandt und um eine Stellungnahme und um einen Verkaufsstopp gebeten. Außerdem haben wir unsere Aktivisten und UnterstützerInnen gebeten, sich ebenfalls an den Vertrieb des Käfigs zu wenden bzw. das Produkt entsprechend zu rezensieren. Wir hatten Erfolg! Nur ca. 24 h später wurde der Drahtkäfig ausgelistet – und nicht nur das – es wurde uns offiziell mitgeteilt und bestätigt, dass der Käfig zukünftig weder hergestellt noch angeboten wird.

Spektakuläre Aktion auf „Grüner Woche“ (Messe)

Januar 2015 – Unter dem Motto „Stoppt Massentierhaltung“ haben Aktivisten des Deutschen Tierschutzbüros den Presserundgang zur Eröffnung der Grüne Woche gestört. Vor der gesamten internationalen Presse haben sie Plakate entrollt und so auf das Leid der Nutztiere aufmerksam gemacht. Auch wenn unsere Aktivisten schnell von dem Sicherheitspersonal überwältigt worden sind, so kam die Botschaft klar an, und zudem haben viele Medien über die ungewöhnliche Aktion berichtet.

Nach unserer Anzeige: Supermärkte listen Landkost-Eier aus
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Januar 2015 – Anfang des Jahres war uns gelungen zu dokumentieren, wie grausam mit Hühnern beim Verladen umgegangen wird: in viel zu enge Gitterwagen gestopft, teils kopfüber und mit verrenkten Hälsen und Beinen, rollten Arbeiter die Tiere direkt vor unsere Kamera. Aus leeren Gitterwagen wurden tote und verletzte Tiere entfernt-offenbar Kollateralschäden eines Tiertransportes. Wir haben den Betreiber der Anlage wegen Tierquälerei angezeigt, die Staatsanwaltschaft Cottbus ermittelt. Nach unserer Anzeige reagierten sowohl Kaisers als auch Netto schnell und nahmen die Eier aus dem Sortiment.

Aufgedeckt: So leiden Tiere im Schweinehochhaus

Februar 2015 – In Maasdorf (Sachsen-Anhalt) steht Europas einziges „Schweinehochhaus“. Auf sechs Etagen werden dort 500 Sauen gehalten, die jedes Jahr tausende Ferkel zur Welt bringen. Dem Deutsche Tierschutzbüro e.V. gelang es erstmalig, Bilder in dem Bauwerk zu erstellen. Schweine werden in engen Kastenständen gehalten, die viel zu klein sind. Über unsere Enthüllung haben dutzende TV-Sender und Zeitungen berichtet.

Verkaufsstopp: Tiger-Stores nehmen Partybrille mit echtem Pelz aus dem Sortiment

Februar 2015 – Große Plastikbrillen, verziert mit einem pinken Pelzrand, eigentlich ein harmloser Spaßartikel, wäre der Pelz nicht echt gewesen. Verkauft wurden die Brillen bei TIGER Deutschland, gekennzeichnet war der echte Pelz nicht. Als das Deutsche Tierschutzbüro das Unternehmen darüber informierte, dass es sich bei dem Besatz an den Brillen um echten Pelz handelt, nahm TIGER die Brillen innerhalb eines Tages europaweit aus dem Sortiment.

Ebay will Handel mit Elektroschockern für Hunde verbieten

März 2015 – Der Einsatz von Strom zur Ausbildung von Tieren ist in Deutschland gesetzlich verboten. Unter dieses Verbot fallen auch Hundehalsbänder, bei denen der Halter dem Hund mit einer Fernbedienung einen Stromschlag zufügen kann. Trotz des Verbots wurden solche Halsbänder bislang in großen Mengen über das Auktionsportal „ebay“ verkauft. Damit soll jetzt Schluss sein. Nach einer Beschwerde des Deutschen Tierschutzbüros e.V. hat „ebay“ die Angebote gelöscht und angekündigt, den Verkauf zukünftig zu unterbinden.

Große Demonstration vor dem Schweinehochhaus
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März 2015 – Als wir erstmals Bilder aus dem Schweinehochhaus in der Nähe von Halle zeigten, war das Entsetzen groß: Massentierhaltung unter schlimmsten Bedingungen in einem Gebäude, das mehr Ähnlichkeiten mit einer maroden Fabrik als mit einem Bauernhof hat. Entsprechend groß war die Beteiligung an unserer Demonstration vor Ort-fast 400 Menschen, angereist aus ganz Deutschland, forderten gemeinsam mit uns die Schließung der Zuchtanlage. Zusätzlich haben wir eine Petition gestartet, damit sich auch alle diejenigen an unserer Forderung beteiligen können, für die der Weg zum Hochhaus zu weit war. In kürzester Zeit haben mehr als 20.000 Menschen unterschrieben und die Schließung des Schweinehochhauses gefordert!

Entenmast geschlossen!
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Mai 2015 – Wir konnten aufdecken, wie Enten in einer Mastanlage in Nordrhein-Westfalen gehalten werden. Über Monate observierten wir den Betrieb, in dem unhaltbare Zustände herrschten. Tausende Enten wurden auf engsten Raum zusammengepfercht, zwischen den lebenden lagen tote Tiere, einige von ihnen waren durch herumliegende Gegenstände wie Gitter erdrückt worden. Die Missstände waren so gravierend, dass wir die Tierhaltung zur Anzeige gebracht haben, mit Erfolg. Eine Nachkontrolle hat ergeben, dass die Mastanlage nicht mehr vorhanden ist. Rund 30.000 Enten jährlich wurden in dem Betrieb gemästet.

Nach Tierschutzbüro-Recherche: EDEKA stoppt Verkauf von Qualeiern
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Mai 2015 – Unter der Eigenmarke „Unsere Heimat – echt & gut“, verkauft EDEKA Südwest nach eigenen Angaben “Qualität aus der Region, auf die sich der Kunde verlassen kann“. Doch die Realität sieht anders aus, wie unsere Bilder aus drei Zulieferbetrieben zeigen: Tausende Hühner werden zusammengepfercht auf engstem Raum gehalten, er Boden ist dreckig, zwischen Federn und Kot liegen verwesende Kadaver, auf den Eiern krabbeln Tierläuse. In mitten des Gedrängels liegen apathisch kranke Tiere, ein Huhn hängt kopfüber an einem Gitterboden fest, schlägt hilflos mit den Flügeln. Nach Veröffentlichung unseres Bildmaterials hat EDEKA Südwest denn Verkauf von Eiern aus den betroffenen Betrieben sofort gestoppt.

Wir erstatten Anzeige gegen Schweine-Baron Straathof
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Mai 2015 – Seit einigen Jahren steht der Ferkelproduzent Straathof bundesweit in der Kritik.Mit einer Million produzierten Ferkeln pro Jahr zählt er zu den größten Ferkelzüchtern Europas. Immer wieder steht der Züchter im Fokus, sei es wegen Schwarzbauten, Überbelegung der Ställe-oder eben Tierquälerei- zwischenzeitlich bestand sogar ein Tierhalteverbot. Nun wurden uns Fotoaufnahmen zugespielt, die einen Tiertransport von Straathof zeigen. Die Tiere müssen auf dem Transporter dicht gedrängt stehen, es sind Verletzungen und blutige Striemen zu sehen. Auch wenn die gesetzlichen Grundlagen für Tiertransporte aus unserer Sicht viel zu gering sind, so wird offenbar sogar gegen diese unzureichenden Vorgaben verstoßen. Aus diesem Grund haben wir Anzeige beim zuständigen Veterinäramt gestellt.

Verbrauchertäuschung bei LIDL
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Juni 2015 – LIDL wirbt seit einiger Zeit mit dem Slogan „Gutes Fleisch erkennt man an gutem Fleisch – und an einem guten Preis“; zudem soll man an Hand eines QR-Codes, welcher an der Fleischverpackung angebracht ist, die Herkunft des Fleisches feststellen können. Doch die Transparenz ist nur vorgegaukelt – bei rund 20 % unserer Stichproben war noch nicht einmal ein Code vorhanden. Auch die Abfrage über eine Zahlenkombination, die sich ebenfalls auf der Fleischverpackung befindet, lieferte kein Ergebnis. LIDL suggeriert den Verbrauchern eine Transparenz, die nicht eingehalten wird- hier sollten sich die Konsumenten nicht täuschen lassen und auf einen Kauf verzichten.

Kartöffelchen gerettet

Juli 2015 –  Zufällig haben wir das kleine Kaninchen auf einer der belebtesten und bekanntesten Straßen Deutschlands entdeckt-der Hamburger Reeperbahn. Hier lebte das Kaninchen mit einem mittellosen Mann unter sonderbaren Bedingungen auf dem Bürgersteig, der mit dem Tier um Geld bettelte. Eine Transportbox oder eine andere Rückzugsmöglichkeit für das Kaninchen hatte er nicht, jederzeit bestand Gefahr, dass das Tier unter ein Auto geraten konnte. Dies ist kein geeignetes zuhause für ein Nagetier-wir alarmierten die Polizei, welche Kartöffelchen vorerst beschlagnahmte und uns später übergab. Mittlerweile lebt es auf einem Gnadenhof in der Nähe von Berlin, wo wir ihm ein schönes Leben ermöglichen konnten.

Juristischer Erfolg gegen Zirkus Krone
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August 2015 – Im September 2014 gastierte Circus Krone mehrere Wochen lang in Berlin. Da die Tierhaltung in dem Zirkus alles andere als tiergerecht ist, haben wir zu einer Demonstration vor dem Zirkus aufgerufen. Über 100 Menschen kamen dem Aufruf nach und zeigten Flagge. An der Aktion beteiligte sich auch Jan Peifer, der die Demo angemeldet hatte und die Besucher direkt ansprach, um sie über die tierquälerischen Zustände hinter der heilen Fassade aufzuklären. Einige von ihnen gingen daraufhin auch nicht in den Zirkus. Das Ganze hatte tatsächlich ein Nachspiel, denn Circus Krone zeigte Jan an, die Polizei ermittelte wegen des Verdachts der Verleumdung. Schon bald jedoch bekamen wir Post von der Staatsanwaltschaft Berlin, das Verfahren wurde eingestellt. Das bestärkt uns darin, auch künftig unsere Meinung frei zu äußern.

Zurückgelassene Katzen gerettet
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September 2015 – Mitte September erreichte uns ein Notruf aus Berlin-Schöneberg. Am Fenster einer Wohnung war eine Katze gesehen worden-die Mieter der Wohnung hatten diese jedoch schon seit geraumer Zeit verlassen. Wir informierten zunächst die Hausverwaltung, welche versicherte von den Tieren nichts gewusst zu haben. Die rechtliche Lage wurde geklärt und ein Schlüsseldienst half bei der Öffnung der Wohnungstür. Zu Tage kamen Müllberge und tatsächlich auch zwei Katzen, zwischen Unmengen von Müll, Kot und Gestank. Nach der Rettung brachte die Polizei sie ins Tierheim, wo sie sofort professionelle Hilfe erhielten. Nach § 3 Nr. 3 des Tierschutzgesetzes ist es verboten ein Tier zurückzulassen und sich seiner Betreuungspflicht zu entziehen. Wir haben darum die verantwortungslosen Halter der Katzen angezeigt.

Strafanzeige gegen Waschbär-Mörder
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September 2015 – Anfang August erhielten wir den Hinweis, dass ein benachbarter Bauer und sein Sohn regelmäßig mit illegalen Lebendfallen auf Waschbärenjagd gehen. In den Fallen liessen sie die Tiere einige Stunden vor sich hinvegetieren, bevor sie sie erbarmungslos in einer im Boden eingelassenen Badewanne versenkten und ertrinken liessen. Ein Zeuge konnte den Vorfall beobachten, wurde jedoch daran gehindert einzugreifen. Dank des Zeugen konnten wir jedoch Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Gießen stellen, denn laut Tierschutzgesetz ist es verboten ein Tier ohne vernünftigen Grund zu töten oder ihm Leid zuzufügen. Hinzu kommen zusätzlich Verstöße gegen das Jagdgesetz, da es sich um eine illegale Falle und die Jagd in einem befriedeten Gebiet handelt. Wir hoffen auf eine gerechte Bestrafung der beiden Waschbärenmörder.

Aufgedeckt und geschlossen
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Oktober 2015 – Einem Hinweis über grauenhafte Haltungsbedingungen von etwa 400 Kühen im hessischen Buseck-Beuern gingen zwei unserer Mitarbeiter nach. Zwischen landwirtschaftlichen Gerätschaften, Schutt und Müll suchten die Tiere auf dem maroden Hof nach Schutz und Futter. Auf engstem Raum und einem massiv verschmutzen Boden waren Jungtiere eingepfercht. Mehrere tote, teils verweste Kadaver lagen im verdreckten Stroh, um sie herum pickten Hühner. Aufgrund der gravierenden Verstöße gegen das Tierschutzgesetz wurde nach unserer Anzeige einem der insgesamt zwei Betriebe ein Rinderhaltungs- und Betreuungsverbot ausgesprochen. Bis zum 31. Dezember 2015 musste die Auflösung des Tierbestandes erfolgen. Eine Entscheidung über das Vorgehen in dem anderen Betrieb steht noch aus.

Unsere Kühe Dorte und Denise

November 2015 – Wir konnten zwei wunderbare Kühe, die in einem Stall in Bayern ihr Leben für die Milchproduktion fristen mussten, retten und sie so vor der bevorstehenden Schlachtung bewahren. Dorte und Denise haben einige Kälbchen auf die Welt bringen müssen, die ihnen nur wenige Zeit nach der Geburt genommen wurden. Keines dieser Kälbchen konnten sie lange mit aufwachsen sehen. Wir sind sehr glücklich, dass wir die beiden befreien und ihnen ein neues Leben auf einem Gnadenhof in Brandenburg schenken konnten. Ganz besonders freut uns, dass Dorte zu Beginn des Jahres ein weiteres Kalb auf die Welt gebracht hat, das ihr niemand mehr wegnehmen konnte. Leider hat Dorte keine lange Lebenszeit mehr gehabt-im Februar ist sie an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben. Dennoch sind wir glücklich, dass wir ihr noch ein paar letzte Monate in Freiheit schenken konnten.

Bogner tötet!
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November 2015 – Ebenfalls im November startete unsere bundesweite Kampagne gegen das Modeunternehmen Bogner, welches noch immer Echtpelz in seinen Kollektionen verwendet. Bogner ist auf mehrere Anfragen mit der Bitte, auf Echtpelz zu verzichten, nicht eingegangen.
Wir rufen daher bundesweit dazu auf, nicht mehr bei Bogner einzukaufen, solange Echtpelz noch im Sortiment ist. Vor allem auf den Straßen Berlins, doch auch vor fast allen deutschen Filialen haben wir Kunden und Passanten informiert und aufgeklärt. Das Geschäft mit Pelz ist grausam und sinnlos-unsere Kampagne läuft noch weiter, bis Bogner vielen anderen Unternehmen folgt, die Pelz bereits ausgelistet haben.

Aufgedeckt: Mützen aus Hundefell in Berlin
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Dezember 2015 – Uns liegen Ergebnisse einer Untersuchung vor, die bestätigen, dass es sich bei dem Pelz an Verkaufsständen auf dem Berliner Alexanderplatz um Hundefell handelt. Der Import von Hundefellen in die EU ist jedoch verboten und sollte auch entsprechend kontrolliert werden. Eine schriftliche Anfrage im Abgeordnetenhaus bestätigte: Gegen sechs Händler wurden Verfahren eingeleitet. Wir sind bestürzt über die offenbar mangelhaften Kontrollen und fragen uns, wie es zu diesem eklatanten Vorfall kommen konnte. Die meisten Hunde, von denen dieses Fell stammt, werden unter grausamsten Bedingungen gehalten, um erdrosselt, vergast oder erschlagen zu werden.

Über 100.000 Pelzkarten verteilt
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Dezember 2015 – Jedes Jahr im Winter sieht man in den Fußgängerzonen der Innenstädte Menschen mit Pelzbekleidung. Bundesweit verteilten unsere Aktivisten auch in der letzten Saison spezielle Infokarten an Pelzträger, um diese über die Folgen ihres Handelns aufzuklären. Die Visitenkarten sind extra so gestaltet, dass die Pelzträger diese auf den ersten Blick für Werbematerial eines Pelzbekleidungsanbieters halten. Erst wenn sie die Kärtchen mit der Aufschrift „Schöner Pelz“ aufklappen, finden sie im Inneren die eigentliche Botschaft: Informationen über die Pelzgewinnung und Bilder vom Leiden der Tiere auf deutschen Pelztierfarmen. Schon über 100.000 Pelzkarten haben wir dank der fleißigen Unterstützung unserer Aktivisten verteilt!


2014 (Auszug)

Eröffnung der „Internationalen Grünen Woche“ gestürmt

Januar 2014 – Um auf das Leiden der so genannten Nutztiere in der industriellen Tierhaltung aufmerksam zu machen, stürmen Aktivisten des Deutschen Tierschutzbüros den Eröffnungsrundgang des Bundeslandwirtschaftsministers auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Vor der versammelten internationalen Presse halten sie Bilder hoch, die Haltungsumstände in der Massentierhaltung zeigen.

Verbandsklage in NRW zugesprochen bekommen

Januar 2014 – Das Deutsche Tierschutzbüro e.V. erhält als einer der ersten sieben Vereine eine staatliche Anerkennung nach dem neuen Verbandsklagerecht. Damit hat das Deutsche Tierschutzbüro die Möglichkeit die Einhaltung geltendes Rechts vor Gericht einzuklagen und gegen untätige Veterinärbehörden juristisch vorzugehen.

Gericht entscheidet: Tierschutzbüro darf Pelzfarmen illegal nennen

Februar 2014 – Per Einstweiliger Verfügung wurde dem Deutschen Tierschutzbüro untersagt Pelztierfarmen, die geltende Tierschutzvorschriften nicht einhalten, als illegal zu bezeichnen. In der Berufungsverhandlung vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht zog der Pelztierfarmer  Alfons Grosser den Antrag auf Einstweilige Verfügung zurück, nachdem der Richter deutlich gemacht hatte, dass er zugunsten des Tierschutzbüros entscheiden würde. Damit darf das Tierschutzbüro Pelztierfarmen, die sich nicht an geltendes Tierschutzrecht halten, wieder als illegal bezeichnen.

Schließung der Nerzfarmen Borken (NRW)

Februar 2014 – Nach einem Erörterungstermin mit dem Betreiber der Nerzfarm in Borken, gibt der Kreis bekannt, dass die Farm nun geschlossen wird. Das Deutsche Tierschutzbüro hatte über Jahre die tierquälerischen Umstände auf der Farm dokumentiert und mehrfach Anzeige gegen die Farm erstattet. U.a. hat dies letztlich auch zur Schließung der Pelzfarm geführt.

Aufgedeckt: So werden Billig Eier für ALDI, LIDL und Co produziert

Februar 2014 – Nachdem die großen deutschen Discounter den Preis für 10 Eier aus Bodenhaltung auf 99 Cent reduziert haben, dokumentiert das Deutsche Tierschutzbüro heimlich, welchen Preis die Hühner dafür zahlen müssen. Das Bildmaterial wird exklusiv bei SternTV ausgestrahlt und sorgt bundesweit für Empörung.

Gründer vom Deutschen Tierschutzbüro im SternTV-Studio
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Februar 2014 – Der Gründer des Deutschen Tierschutzbüros, Jan Peifer, berichtet live im SternTV Studio über seine Arbeit und wie die Massentierhaltungsindustrie versucht ihn mundtot zu machen.

Deutsches Tierschutzbüro befreit ärmsten Hund Magdeburgs von Kette

März 2014. Auf einem Schrottplatz in Magdeburg entdecken Mitarbeiter des Deutschen Tierschutzbüros einen Hund, festgekettet an einer Laufleine. Nach langen Verhandlungen können sie den Besitzer überzeugen ihnen den Hund freiwillig auszuhändigen. Er wird zur resozialisierung in ein Tierheim gebracht.

Große Demo vor letzter Nerzfarm in NRW

März 2014. NRW galt immer als Hochburg der Pelztierzüchter, mehrere Dutzend Nerzfarmen standen in dem Bundesland. In den letzten Jahren haben aber alle bis auf eine geschlossen. In der kleinen Ortschaft Rahden steht die letzte Nerzfarm NRWs – und dorthin sind wir zusammen mit 200 Tierschützern aus ganz Deutschland gefahren, um auf das Leid aufmerksam zu machen. Viele Medien haben darüber berichtet.

Kaufhof ohne Kaninchenfleisch

April 2014 – Die Warenhauskette Kaufhof stellt in allen Berliner Filialen den Verkauf von Kaninchenfleisch aus Käfighaltung ein. Zuvor hatte das Deutsche Tierschutzbüro vor Kaufhof demonstriert, um auf das Leiden der Kaninchen in der industriellen Kaninchenmast aufmerksam zu machen.

Auflösung Messie-Gänsehof Gütersloh
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April 2014 – Nachdem das Deutsche Tierschutzbüro die tierquälerische Haltung von Gänsen auf einem heruntergekommenen Messiehof in Gütersloh öffentlich gemacht und angezeigt hat, wird der Tierbestand auf Drängen des Veterinäramtes aufgelöst.

REWE täuscht bewusst Verbraucher
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April 2014 – Heimlich aufgenommene Fotos aus der industriellen Kaninchenmast, die zeigen, wie die Tiere in kleinsten Gitterkäfigen ein qualvolles Dasein fristen, sorgen immer wieder für Entsetzen bei den Verbrauchern. Gleich zweimal (2007 und 2010) listete REWE medienwirksam Kaninchenfleisch aus Käfighaltung aus, um es dann wieder deutlich weniger medienwirksam ins Sortiment aufzunehmen. Das Deutsche Tierschutzbüro e.V. wirft REWE daher vor, tierliebe Kunden bewusst zu täuschen.

Aufgedeckt: Horror-Kaninchenmast in Brandenburg
 So leiden Mastkaninchen mitten in Deutschland
April 2014 – Hunderte Kaninchen eingepfercht in eine Käfigbatterie. Zwischen den Lebenden liegen Tote, quälen sich Schwerkranke. Aufgenommen hat diese Bilder das Deutsche Tierschutzbüro e.V., nicht im fernen China, sondern mitten in Deutschland, in einer Brandenburger Kaninchenmast. Wir fordern eine sofortige Schließung der Horrorfarm. Veterinäramt und Staatsanwaltschaft sind eingeschaltet.

Schließung der Nerzfarm Gütersloh (NRW)
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Mai 2014. In einem Vergleich einigen sich der Kreis Gütersloh und der Betreiber der Nerzfarm im Ortsteil Spexard darauf, dass die Farm Ende 2013 geschlossen wird. Das Deutsche Tierschutzbüro hatte mehrfach die Umstände auf der Farm dokumentiert, öffentlich gemacht und Anzeigen gegen den Betreiber erstattet. U.a. hat dies letztlich auch zur Schließung der Pelzfarm geführt.

Aufgedeckt: So werden Mastputen für Heidemark produziert

Juni 2014 – Mitarbeitern des Deutschen Tierschutzbüros gelingt es verdeckt in einer Heidemark-Lohnmästerei zu filmen und die tierquälerischen Haltungsbedingungen zu dokumentieren. Das Filmmaterial wurde u.a. im WDR Fernsehen ausgestrahlt. Heidemark ist einer der größten Putenfleisch Erzeuge Deutschlands und wirbt mit artgerechter Tierhaltung, leider trifft das nicht so ganz zu.

Katzenmörder verurteilt
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Juli 2014. Von schockierten Anwohnern wurde das Deutsche Tierschutzbüro über einen Mann informiert, der regelmäßig ungewollten Katzennachwuchs erschlug oder ertränkte. Das Deutsche Tierschutzbüro erstattete daraufhin Strafanzeige. Der Mann wurde vom Amtsgericht Eisleben (Sachsen-Anhalt) zur Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 1750 Euro verurteilt.

Spatzenkiller von Spandau überführt

Juli 2014 – Dem Team des Deutschen Tierschutzbüros gelingt es einen Mann auf frischer Tat zu ertappen, der über Monate in Berlin Spandau Spatzen und Tauben gefangen hat, um diese zu verspeisen. Da der Mann bereits polizeilich gesucht wurde, wird er sofort inhaftiert.

Große Beteiligung an Tierschutz-Umfrage

August 2014 – An unserer Tierschutz-Umfrage haben knapp 20.000 Menschen teilgenommen und der Bundesregierung ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Über 93 % der Umfrageteilnehmer gaben an, dass sie der Ansicht seien, das deutsche Tierschutzgesetz schütze Tiere nicht ausreichend. 96,34 % halten ein Verbot der Massentierhaltung für wichtig.

Aufgedeckt: So werden ausgediente Kutschpferde gehalten

September 2014. Die Ständerhaltung von Pferden, also eine dauerhafte Fixierung mit einer Kette oder einem Strick, gilt als absolut tierschutzwidrig. Viele Bundesländer haben sie daher ausdrücklich verboten, nicht so Berlin. Nun hat das Deutsche Tierschutzbüro e.V. dokumentiert, dass ausgediente Kutschpferde in Berlin in tierschutzwidriger Ständerhaltung gehalten werden. Der Verein hat Strafanzeige erstattet und fordert die Politik zum Handeln auf.

Fleisch-Siegel „100% Massentierhaltung“

September 2014. Immer mehr Firmen und Vereine geben ein Siegel für Fleischprodukte raus. Leider wird dabei oft der Verbraucher getäuscht und in die Irre zu führen versucht. Nicht so bei dem Fleisch-Siegel vom Deutschen Tierschutzbüro: „100% Massentierhaltung“, es steht drauf, was drin ist. Über eine Website können sich die Verbraucher erkundigen und vegetarische Rezepte abrufen.

Aufgedeckt: Schweine für den Mülleimer

September 2014. Unser Undercover-Team konnte in verschiedenen Schweinemast-Betrieben in Niedersachsen dokumentieren, wie Schweine gemästet werden. Dabei wurde ein Teil des Fleisches dieser Tiere noch nicht einmal für den menschlichen Verzehr gezüchtet, sondern nach der Schlachtung im Mülleimer entsorgt, das Ganze hat rein wirtschaftliche Gründe. Die Recherche wurde von dem TV-Sender RTL begleitet.

Große Demo vor Circus Krone

Oktober 2014. Circus Krone ist einer der bekanntesten Zirkusbetriebe in Deutschland. Doch wegen der Tierhaltung, insbesondere wegen der Wildtierhaltung, steht der „Traditionszirkus“ immer wieder in der Kritik. Zusammen mit vielen anderen Tierschützern aus ganz Deutschland haben wir uns an einer Demonstration in Berlin beteiligt. Es war eine der größten Demos gegen Krone in den letzten Jahren.

Pavian Willy gerettet

Oktober 2014. Bei ebay sollte ein Pavian versteigert werden, als wir dies mitbekommen haben, machten sich unsere Tierretter direkt auf dem Weg. In einer kleinen Ortschaft bei Jena wurde Willy in einem dreckigen Verschlag gehalten. Der Besitzer war leider nicht einsichtig, die Behörden zunächst auch nicht, dies konnten wir aber ändern und Willy nach 9 Monaten Kampf retten. Willy lebt jetzt in einer Auffangstation.

Aufgedeckt: Tierquälerei bei Eierproduzenten – Strafanzeige erstattet

November 2014. Wegen Kennzeichnungs-Manipulationen stand die brandenburgische Firma Landkost-Ei Erzeugergemeinschaft bereits in der Vergangenheit massiv in der öffentlichen Kritik. Jetzt haben Aktivisten des Tierschutzvereins Deutsches Tierschutzbüro e.V. dokumentiert, wie bei Landkost-Ei Hühner für den Transport brutal in winzige Gitterwagen gepfercht werden. Der Verein hat bei der Staatsanwaltschaft Cottbus Strafanzeige wegen Tierquälerei erstattet. Die Eier werden in Berliner Supermärkten verkauft. (Kaiser’s hat die Eier aus dem Sortiment genommen.)

Groß-Demo vor letzter Nerzfarm in Brandenburg

Dezember 2014. Sehr viele Menschen sind unserem Aufruf gefolgt und haben sich an der Demo vor der letzten Nerzfarm in Brandenburg, in Frankenförde, beteiligt. In schwarzer Kleidung trauerten Tierschützer aus ganz Deutschland an der Pelzfarm. Mit Banner, Schildern und Kreuzen machten wir auf das Leid der Tiere aufmerksam. Begleitet wurde die Demo von vielen Medien, die zum Teil deutschlandweit darüber berichten.

Aufgedeckt & angezeigt: Tierquälerei bei Schweinehochhaus

Dezember 2014. In Maasdorf bei Halle (Sachsen-Anhalt) steht Europas einziges „Schweinehochhaus“. In dem ehemaligen Prestigeobjekt des DDR-Regimes werden bis heute Schweine unter industriellen Bedingungen auf sechs Etagen gehalten. Das Deutsche Tierschutzbüro hat jetzt Anzeige gegen den Betreiber des Schweinehochhauses erstattet. Auf Video- und Fotoaufnahmen, die der Verein gefertigt hat, ist zu sehen, wie die gezüchteten Ferkel mit Schlägen und Tritten in einen Tiertransporter getrieben werden. Ein klarer Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.


2012 + 2013 (Auszug)

Bushaltestelle Nerzfarm erhält neuen Namen
Dezember 2013 – Die „rebus Regionalbus Rostock GmbH“ benennt auf Bitten des Deutschen Tierschutzbüro e.V. die Bushaltestelle „Nerzfarm“ in Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern) in „Klueß Ausbau“ um.

Igelquäler von Kührstedt verurteilt

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Im Spätherbst 2012 bekam das Deutsche Tierschutzbüro e.V. anonym ein schockierendes Handyvideo zugesandt. Es zeigt die Verbrennung eines lebenden Igels. Im Hintergrund ist das freudige Johlen Jugendlicher zu hören.

Das Tierschutzbüro erstattete Strafanzeige, veröffentlichte das Video und setze eine Belohnung für Hinweise auf den Täter aus. Der Fall sorgte bundesweit für Schlagzeilen. Staatsanwaltschaft und Polizei nahmen unverzüglich die Ermittlungen auf. Innerhalb kürzester Zeit verdichteten sich die Hinweise, dass es sich bei dem Haupttäter um eine 16 Jährigen aus Kührstedt handelt. Nur ein Jahr nach der Tat wurde dieser angeklagt und wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verurteilt. Zahlreiche Zeugenaussagen und das vom Deutschen Tierschutzbüro e.V. veröffentliche Video halfen ihn zu überführen.

 

Horror-Kaninchenschlachthof geschlossen

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Mit versteckter Kamera konnten Mitarbeiter des Deutschen Tierschtzbüros an Ostern 2013 den Betrieb eines industriellen Kaninchenschlachthofs dokumentieren. Wie am Fließband wurde ein Kaninchen nach dem anderen geschlachtet und gehäutet. In einem Gitterwagen warteten die Tiere auf den Tod, unter ihnen eine Pfütze aus Kot und Urin. Wir kontaktierten die Kunden des Schlachthofs, große Lebensmittelmärkte wie Netto, Kaisers, Karstadt und das KaDeWe, konfrontierten sie mit den Bildern und baten sie das Qualfleisch aus dem Sortiment zu nehmen. Gleichzeitig riefen wir unsere Förderer dazu auf, per Mail und Telefon gegen den Verkauf des Qualfleischs zu protestieren. Mit Erfolg, die Handelsketten nahmen eine nach der anderen das Fleisch aus dem Sortiment, der Schlachthof wurde daher Ende 2013 geschlossen.

 

KaDeWe nimmt Kaninchenqualfleisch aus dem Sortiment

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Nachdem wir an Ostern die grausamen Umstände in einem industriellen Kaninchenschlachthof in Brandenburg dokumentieren konnten, haben wir die Kunden des Schlachthofs angeschrieben, sie über die Zustände informiert und gebeten das Fleisch aus dem Sortiment zu nehmen. Einer der Abnehmer war das berühmte Luxuskaufhaus KaDeWe. Dieses reagierte jedoch auf unser Schreiben nicht. Deshalb baten wir unsere Mitglieder per Mail und Telefon beim KaDeWe gegen den Verkauf des Kaninchenqualfleischs zu protestieren und konfrontierten schließlich die Kunden im Kaufhaus selbst über die Herkunft des Fleisches. Daraufhin reagierte das KaDeWe endlich und nahm das Kaninchenqualfleisch des Brandneburger Schlachthofs aus dem Sortiment.

Mit ebay-Kleinanzeigen gegen den illegalen Welpenhandel

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Seit Jahren nimmt der Handel mit illegal importierten Welpen aus osteuropäischen Massenzuchten zu. Die Tiere sind häufig schwer krank oder sterben kurz nach dem Kauf. Hauptumschlagplatz des illegalen Welpenhandels ist das Internet. Über unser Meldeformular erhielten wir regelmäßig Hinweise auf unseriös klingende Anzeigen bei „ebay Kleinanzeigen“. Wir gingen den Hinweisen nach und mussten feststellen, dass es skrupellosen Händlern immer wieder gelang, trotz klarer Richtlinien und ständiger Kontrollen illegal importierte Welpen bei „ebay Kleinanzeigen“ anzubieten. Die Rechercheergebnisse legten wir der Geschäftsführung von „ebay Kleinanzeigen“ vor; mit Erfolg. Nunmehr hat „ebay Kleinanzeigen“ ein Pop-up-Fenster eingerichtet, das jeden potentiellen Welpenkäufer vor unseriösen Welpenhändlern und der damit verbundenen Tierquälerei warnt. Wir hoffen, dass viele Portale folgen werden.

Kaninchenmast in Leipzig geschlossen
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An Ostern ist es uns gelungen, heimlich in eine der größten industriellen Kaninchenmastanlagen Deutschlands einzudringen. Die Umstände waren schockierend, kranke und verletzte Tiere in winzigen Gitterkäfigen, die kaum Platz hatten sich umzudrehen, unter ihnen Berge von Kot. Die Bilder sorgten bundesweit für Schlagzeilen und unsere Anzeige bei Staatsanwaltschaft und Veterinäramt für die Schließung der Anlage. Nun werden dort, wo bis vor Kurzem Tausende Kaninchen ein elendes Dasein fristeten, Autoteile gelagert.

Pferde aus Ständerhaltung befreit
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Schon lange ist die tierquälerische Ständerhaltung von Pferden verboten und dennoch wird sie vielerorts noch immer praktiziert.

Ein besonders trauriger Fall wurde uns aus Neuruppin gemeldet. Dort wurden zwei Pferde jedes Wochenende von Freitag bis Montag durchgehend in Ständern angebunden. Uns ist es gelungen, dies heimlich zu dokumentieren. Die Beweise haben wir nicht nur dem Veterinäramt und der Staatsanwaltschaft, sondern auch der Presse übergeben. Der öffentliche Druck sorgte dafür, dass der Halter die Tiere freiwillig in eine Offenstallhaltung abgab. Dort können sie jetzt ihr Leben genießen.

Krähe vom DB Gleis gerettet & DB verpflichtet sich, neue Regeln einzuhalten
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Krähe Karlchen wurde von einem aufmerksamen Bahnmitarbeiter im Gleisbett am Berliner Ostbahnhof entdeckt. Der Mann rief Polizei, Feuerwehr und das Deutsche Tierschutzbüro zu Hilfe, um das Tier zu bergen. Doch die Bahn weigerte sich, den Strom an den Schienen abzustellen und so zogen Feuerwehr und Polizei unverrichteter Dinge ab. Schließlich barg eine mutige Tierschutzbüro-Aktivistin die junge Krähe. Karlchen wurde in einer Pflegestation aufgezogen und wieder in die Freiheit entlassen. Nach ausführlichen Gesprächen hat sich die Bahn mittlerweile für ihr Fehlverhalten entschuldigt. Zukünftig soll zur Rettung von Tieren der Strom an Gleisanlagen abgestellt werden.

 

Gatterhund befreit
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Tag- und Nacht eingesperrt in einem verdreckten, zugekoteten Gatter fristete Gonzo über Jahre ein elendes Dasein. Nach einem Hinweis von Anwohnern suchten unsere Tierretter den Dialog mit Gonzos Haltern, doch diese zeigten sich uneinsichtig. Wegen ihres hohen Alters waren sie mit der Pflege des lebhaften Hundes vollkommen überfordert, von ihm trennen wollten sie sich aber auch nicht und ließen ihn daher einfach im Gatter dahinvegetieren.

Nur mit Mühe gelang es Stefan, die Halterin davon zu überzeugen, den Hund wenigstens einmal kurz aus dem Gatter zu lassen. Während Gonzo die ungewohnte Freiheit lebhaft genoss, versuchte die Halterin, die offensichtlich keinen Bezug zu dem Tier hatte, ihn mit einem Stock zum Gehorsam zu zwingen. Kurzerhand griff Tierretter Stefan durch und nahm Gonzo mit. Gonzo lebt nun an einem geheimen Ort, wo er endlich Hund sein darf.

Kaninchen aus dem Schlachthof gerettet
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Bei einer Recherche in einem industriellen Kaninchenschlachthof entdeckte unser Tierretter Stefan mehrere übereinander gestapelte Gitterkäfige, in denen rund 80 vollkommen verängstigte Kaninchen auf den Tod warteten. Routiniert zog der Schlachter ein Tier nach dem anderen aus den Käfigen, um sie wie am Fließband zu betäuben, zu töten und zu häuten. Um wenigstens einigen der Tiere zu helfen, bot Stefan dem Schlachter Geld und kaufte sechs Kaninchen in letzter Minute frei. Sie leben jetzt auf einem Gnadenhof, bis sie irgendwann eines natürlichen Todes sterben.

Supermarkt-Kette „Hit“ stellt Verkauf von Kaninchenfleisch ein
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Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass in Deutschland auch Kaninchen in industriellen Massenställen gehalten werden. Als wir an Ostern heimlich aufgenommene Bilder einer solchen Kaninchenmast veröffentlichten, sorgte dies bei vielen Verbrauchern für Entsetzen. Die Siegburger Dohle-Gruppe reagierte sofort und stellt in ihren Hit-Märkten den Verkauf von Kaninchenfleisch ein.

Uhu Ben dank uns in „Rente“
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Fast zehn Jahre musste Uhu Ben als unfreiwilliger Umweltbotschafter mit dem Umweltmobil der „Kaufland“-Warenhauskette durch die Lande touren. Eine artgemäße Haltung eines von Natur aus scheuen und nachtaktiven Vogels sieht anders aus. Alarmiert von besorgten Kaufland-Kunden, rief das Deutsche Tierschutzbüro seine Förderer dazu auf, an Kaufland zu schreiben und ihre Bedenken zum Ausdruck zu bringen. Kaufland bot daraufhin ein persönliches Gespräch an. Zwei Wochen später wurde Uhu Ben in den wohlverdienten Ruhestand geschickt.

Pony von der Kette geholt
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Von entsetzten Wanderern erhielten wir Bilder einer Pferdehaltung in Schmerkendorf. Direkt an der Hauptstraße stand dort ein Pony, festgekettet mit einer schweren Eisenkette. Unsere Mitarbeiter kontrollierten daraufhin die Haltung vor Ort. Und tatsächlich, wohl um die Kosten für den Zaunbau zu sparen, hatte der Halter das Tier auf einem riesigen Gelände einfach angekettet. Dem Pony blieb nichts, als immer im Kreis zu laufen. Kontakt zu Artgenossen oder auch nur einen Unterstand gab es nicht. Das Deutsche Tierschutzbüro alarmierte das Veterinäramt – mit Erfolg. Mittlerweile wurde das Pony von der Kette befreit.

Messi-Hof geräumt
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Rund zehn Jahre sahen die Anwohner im Landkreis Bautzen hilflos dem Treiben eines einschlägig bekannten Tiermessis zu. Immer wieder lagen tote Tiere auf und vor dem Hof. Beschwerden und Anzeigen beim Veterinäramt brachten keinen Erfolg. Dieses beschränkte seine Aktivitäten auf das Erteilen von Auflagen, Streuen von Rattengift und die Entsorgung von Mist. Gemeinsam mit der Eigentümerin des Hofs gelang es uns schließlich, auf zivilrechtlichem Wege eine Räumung des Geländes und eine Auflösung des Tierbestands herbeizuführen.

Krähe Gustav gerettet
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Zufällig entdeckte unser Tierretter Stefan die kleine Krähe Gustav am Straßenrand. Das junge Tier war schwach und verletzt. Hilflos saß es auf dem Gehweg, unfähig zu fliegen und damit dem Tode geweiht.

Stefan fing die kleine Krähe ein und brachte sie in eine Wildtierauffangstation. Dort wird sie gesund gepflegt und auf ein Leben in Freiheit vorbereitet.

Katze von Baum geholt
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In Berlin-Weißensee entdeckte eine Anwohnerin vor dem Fenster ihrer Wohnung eine hilflose Katze auf einem besonders hohen Baum. Das Tier kam offensichtlich nicht mehr aus eigener Kraft herunter. Doch die alarmierte Feuerwehr lehnte eine Rettung ab. Nach mehreren Tagen erfuhren wir von dem Vorfall. Zu diesem Zeitpunkt saß die Katze noch immer im Baum fest. Erst als wir der erneut herbeigerufenen Feuerwehr zusagten, im Zweifelsfall die Kosten zu übernehmen, wurde eine Drehleiter ausgefahren und ein spezialisierter Kletterer eingesetzt. Nach Stunden konnte die herrenlose Katze aus dem Baum geborgen und zur Erstversorgung ins Tierheim gebracht werden.

Nerzfarmen geschlossen
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Schon vor Jahren wurden die Haltungsvorschriften für Nerze in Pelztierfarmen deutlich verbessert. Doch als 2011 die Übergangsfrist zur Vergrößerung der Käfige ablief, machten die meisten Nerzzüchter einfach weiter. Das haben wir nicht hingenommen. In ganz Deutschland haben wir die Haltungsbedingungen auf Nerzfarmen dokumentiert, öffentlich gemacht und Anzeige gegen die Betreiber erstattet. Mit Erfolg, verschiedene Farmen, wie die in Bielefeld und Nettetal, haben mittlerweile ihren Betrieb eingestellt.

Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden angewiesen, bitte unterstützen Sie unsere erfolgreiche Arbeit mit einer Spende oder Mitgliedschaft. Vielen Dank im Namen der Tiere.