Erneuter Skandal: Wieder Tierquälerei in niedersächsischem Schlachthof aufgedeckt!

Wenn man sich die Reihe an Skandalen um deutsche Schlachthöfe in den letzten Wochen vor Augen hält, hofft man oft, dass all dies nur ein schlechter Traum und nicht die grausame Realität ist. Doch leider erfüllt sich diese Hoffnung nicht, sondern die Vorstellung über grausame Zustände bewahrheitet sich immer wieder. So gibt es auch jetzt erneut Material aus einem niedersächsischen Schlachthof, in dem Tiere gequält werden und schreckliche Schmerzen erleiden müssen. Erneut wurde uns Videomaterial zugespielt, dass die Realität Schlachthof mit allem Schrecken darstellt.

Erneut trifft es einen Schlachthof in Niedersachsen, diesmal in Laatzen bei Hannover. Der BIO-zertifizierte Betrieb der Leine-Fleisch GmbH schlachtet über 500.000 Schweine im Jahr und zeigt wieder, wie viel Qual die Tiere in Schlachthäusern erwartet. Auf dem Videomaterial, dass Aktivisten in de letzten Wochen anfertigten, sieht man unter anderem wie Schweine verbotenerweise über 40 mal mit einem Elektroschocker malträtiert werden, ohne dass sie die Möglichkeit hätten, sich nach vorne oder zurück zu bewegen! Die Schmerzensschreie der Tiere auf den Aufnahmen sind fast nicht auszuhalten und machen jedem klar, was die Tiere dort aushalten müssen. Die Aufnahmen zeigen deutliche Zeichen von Tierquälerei und Verstöße gegen die Tierschutz-Schlachtverordnung, was wir natürlich  bei der zuständigen Staatsanwaltschaft in Hannover, dem zuständigen Veterinäramt und beim Ministerium in Hannover zur Anzeige gebracht haben.

Und der Schlachthof in Laatzen hat eine Besonderheit: er ist bereits mit Videoüberwachung ausgestattet, die solche Bilder angeblich verhindern sollte. Denn nach den unzähligen Skandalen um Schlachthöfe in den letzten Wochen, wird in der Öffentlichkeit gerade viel um die Einführung einer Videoüberwachung in solchen Betrieben diskutiert und von vielen Vertretern der Politik auch gefordert. Doch dieses Beispiel zeigt wieder klar, dass solche Forderungen und Maßnahmen nur leere Symbolpolitik darstellen, die keine wirkliche Besserung für die Tiere bringt. Denn auch, wenn Kameras im Schlachthof installiert werden, kontrollieren diese nicht ausreichend all das, was den Tieren vor Ort angetan wird. Es braucht endlich wirksame Maßnahmen für mehr Tierschutz und Tierrechte! Und schlussendlich kann sowieso nur eines der alltäglichen Tierqual ein Ende bereiten: der komplette Verzicht auf tierische Produkte!

 

Mehr zu dieser Recherche aus dem Schlachthof finden Sie hier auf unserer Kampagnen-Website.