Wer für Tierrechte kämpft,
kämpft auch für die Rechte der Menschen!

Einige staatliche und nichtstaatliche Institutionen, Organisationen und Vereine gingen bereits mit gutem Beispiel voran und haben ihre Broschüren, Flyer und ihre Webseiten an eine genderneutrale Sprache angepasst.

Hierbei geht es darum, einen einheitlichen geschlechtsneutralen Sprachgebrauch zur Gleichstellung der Geschlechter zu entwickeln, sodass sich Frauen, Männer und Personen, die sich weder dem einen noch dem anderen Geschlecht zuordnen wollen bzw. können, nicht benachteiligt bzw. diskriminiert fühlen.

Ziel ist eine einheitliche Verwendung von geschlechtsumfassenden Formulierungen zu finden, die durch Doppelnennung die Geschlechter gleich- und somit auf eine gemeinsame Ebene stellt, um somit dem Sexismus entgegenzuwirken. Dass Frauen zwar häufig mitgemeint, selten jedoch mitgedacht werden, zeigen sprachwissenschaftliche und psychologische Studien. Sprache bildet also nicht nur gesellschaftliche Strukturen ab, sondern prägt auch unsere Wahrnehmung.

Darüber hinaus unterliegt Sprache bzw. der Sprachgebrauch ohnehin einem stetigen Wandel. Wir benutzen eine Vielzahl an Wörtern, die es vor Jahren noch gar nicht gab. So befinden sich beispielsweise in der der aktuellen Ausgabe des Dudens sogar 5.000 neue Wörter. 

Durch einen sensiblen Sprachgebrauch tragen wir aktiv zur Gleichberechtigung der Geschlechter und zu einer wertschätzenden Ansprache aller bei. Als Tierrechtsorganisation, die sich gegen eine Diskriminierung von Lebewesen einsetzt, möchten auch wir dieser höchst aktuellen und wichtigen Debatte folgen und unseren Sprachgebrauch zukünftig an gängige Praktiken der genderneutralen Sprache anpassen. 

Wir verwenden daher zukünftig das sogenannte „Gendersternchen“ (z.B. Aktivist*innen), um ausdrücklich alle Geschlechtsidentitäten miteinzuschließen.

Wir haben uns dabei auch an anderen Organisationen wie z.B. Animal Equality und dem Tierrechtsaktivistenbündnis sowie an Medien wie z.B. der taz orientiert.