Gerichtsprozess mit Bogner beendet – Wir kämpfen weiter für die Tiere!

Einstweilige Verfügung ist rechtswidrig!

Unter dem Motto „Bogner tötet“ starteten wir letzten Winter den zweiten Auftakt unserer Anti-Pelz-Kampagne, um das Unternehmen Bogner davon zu überzeugen, pelzfrei zu werden. Wir führten viele aufsehenerregende Aktionen, wie z.B. die Tierkörperaktion in Stuttgart, in ganz Deutschland durch und demonstrierten direkt vor fast allen deutschen Bogner Filialen. Bogner reagierte wenig erfreut darüber und zog uns durch eine einstweilige Verfügung vor Gericht.

Daraufhin erließ im Nov. 2016 das Landgericht Bonn eine Bannmeile gegen uns und wir durften uns nur noch bis zu 50m an die Filialen nähern, worauf wir natürlich Berufung einlegten. Das Oberlandesgericht Köln kam nun zu dem Ergebnis, dass das Verbot rechtswidrig war. Damit stärkt das Gericht unsere Meinungs- und Demonstrationsfreiheit.

Wir reden mit Bogner!

Bereits Ende Dezember einigten wir uns mit Bogner, ein offenes Gespräch über Pelz zu führen, welches vor einigen Tagen mit den Entscheidungsträgern von Bogner in München stattfand. Der Dialog war insgesamt sehr offen und konstruktiv.

Leider haben wir noch keine definitive Zusage erhalten, dass Bogner pelzfrei wird. Wir sind dennoch zuversichtlich, dass Bogner in Zukunft auf Pelz verzichten wird, da jede Form der Pelzgewinnung immer mit Tierquälerei einhergeht.

Wir haben uns nun mit Bogner darauf verständigt, das Gespräch im Mai fortzuführen. Wir kämpfen weiter und werden alles daransetzen, Bogner davon zu überzeugen, endlich pelzfrei zu werden!

Damit wir uns weiterhin so aktiv für die Rechte der Tiere einsetzen können und um weitere Unternehmen an ihre Pflicht gegenüber Tier und Menschen zu erinnern, benötigen wir Ihre Hilfe. Unterstützen Sie uns jetzt mit einer Spende, damit wir weiter für die Rechte und Freiheit der Tiere kämpfen können!

 

PS: Eine ausführliche Stellungnahme zum Ausgang des Prozess und über den Verlauf des Gesprächs mit Bogner finden Sie hier!