Gutachten bestätigt: Tiere im Schlachthof Oldenburg wurden gequält

Was eigentlich schon längst klar war und jedem Bewusst geworden ist, der die Aufnahmen aus dem Schlachthof in Oldenburg aus dem letzten Jahr gesehen hat, ist jetzt auch per juristischem Gutachten belegt: In dem Skandal-Schlachthof gab es in jedem Bereich der Schlachtung klare Verstöße gegen tierschutzrechtliche und strafrechtliche Normen!

Das von uns in Auftrag gegebene Gutachten lässt erneut keine Zweifel daran, wie skandalös und grausam die Zustände für die Tiere in dem Schlachthof waren. Die Aufnahmen aus dem Herbst 2018 zeigten, wie Rinder gar nicht oder nicht ordnungsgemäß betäubt, während des Zutriebs gequält und nicht ordnungsgemäß geschlachtet wurden. Das Gutachten hält auch fest, dass sowohl die Mitarbeiter des Schlachthofs, als auch Mitarbeiter des Veterinäramts strafbare Handlungen durchgeführt haben!

Doch trotz alledem ist bis heute nicht viel passiert! Der Schlachthof ist zwar momentan stillgelegt, soll aber, geführt von dem schon damals involvierten Mitbesitzer Goldschmaus, im Jahr 2019 wieder in Betrieb genommen werden – ob sich an den Zuständen etwas ändert, darf da stark bezweifelt werden. Abgesehen davon, dass so oder so unmöglich viele Tiere der grausamen Schlachtung für den Fleischkonsum zugeführt werden. Auch die zuständigen Behörden zeigten sich bisher eher durch Untätigkeit, als dass sie gewillt schienen, gegen die Verantwortlichen des Skandals vorzugehen. Doch das Gutachten zeigt erneut, dass die Zustände eine lückenlose Aufklärung und Verurteilung verlangen! Und dafür werden wir auch weiterhin kämpfen.

Unterstützen Sie auch zukünftige Undercover-Recherchen