Die vergessenen Hühner

Die vergessenen Hühner

Sie sind die vergessenen Hühner. Denn viele Menschen glauben, dass es sie gar nicht mehr geben würde: sogenannte Legehennen in Kleingruppen-Käfigen. Bis zu 60 Tiere werden hier zusammen eingesperrt, mehr als zwölf Hühner teilen sich einen Quadratmeter. Sie leben meist in riesigen Betrieben mit mehr als 200.000 Hennen.

Die Enge in diesen Käfigen verursacht Stress: Die Hennen kommen kaum zur Ruhe, sie können keine Nahrung suchen und das so wichtige Picken und Scharren sind auf dem harten Gitterboden unmöglich. Zwar gibt es in den Käfigen einen Bereich zum Scharren, doch häufig besteht dieser aus einer einfachen Plastikmatte. Stattdessen drückt ihnen das Gitter, auf dem sie leben, in ihre Füße.

 

Ausgebeutet bis in den Tod

Eingesperrt in diesen Käfigen sind die Hennen in der Logik der Tierindustrie nur für eines da: Eier zu “produzieren”. Schaffen sie die Leistung nicht mehr – in der Regel nach zwölf bis 15 Monaten -, werden sie “aussortiert”: Ihr Weg führt in den Schlachthof. Danach werden sie als Suppenhühner verkauft. Sie wiegen viel weniger als Hühner in der Mast, da sie daraufhin gezüchtet werden, möglichst viele Eier zu legen, und sind daher im Verkauf von Fleisch weniger beliebt.

Käfighaltung bleibt erlaubt

Zwar gibt es seit 2010 keine Legebatteriekäfige mehr, doch wurden sie lediglich durch “ausgestaltete Käfige” ersetzt, die nun ebenfalls verboten sind und wieder durch eine nicht nennenswert bessere Alternative ausgetauscht wurden: die Kleingruppen-Käfige. Diese bleiben noch bis 2026 legal, Ausnahmeregelungen gibt es sogar bis 2029.
Auch aus dem Ausland werden Eier aus solcher Haltung importiert. Ein Handels- und Importverbot von Käfigeiern gibt es nicht und ein solches ist auch nicht in Planung.
Und so werden jährlich rund eine Milliarde Eier aus dieser Haltung in Deutschland gegessen – oft ohne, dass die Verbraucher*innen es ahnen.

 

Versteckte Eier

Nur selten werden Eier aus Kleingruppenhaltung direkt an Konsumierende verkauft. Stattdessen verstecken sie sich in allen möglichen Produkten: etwa in Keksen, dem Kuchen von der Bäckerei nebenan, in Fertiggerichten, Mayonnaise, Puddingpulver, Eier-Spätzle und Nudeln. Auch im derzeit vielfach verkauften Weihnachtsgebäck verstecken sichoft Eier aus Tierquälerei.

Doch auch der Griff zu Bioprodukten und Bio-Eiern ist kaum mehr als ein leeres Versprechen für Tierwohl. Denn auch hier müssen die Hennen zu viele Eier legen, die Haltungsbedingungen haben nichts mit der Idylle zu tun, die das Marketing den Konsumierenden verkaufen möchte, und auch hier gehören Tierqual und Missstände zum Alltag, wie etwa in dieser Veröffentlichung einer Undercover-Recherche in einem Biobetrieb überdeutlich wird.

 

Tieren wirklich helfen

Kein Tier, keine Henne verdient es, ihr Leben in Käfigen zu fristen, unter Stress, Schmerzen und Enge, um getötet zu werden, sobald sie nicht mehr “wirtschaftlich genug” ist. Das Gute ist: Längst lassen sich Eier problemlos durch pflanzliche Alternativen ersetzen. Probier doch mal dieses leckere vegane Rührei!

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