Jetzt schon knapp 30 Unfälle mit Tiertransporten im ersten Halbjahr 2019 in Deutschland!

Dass Tiertransporte grausam, unnötig und einer der qualvollsten Aspekte der Massentierhaltung sind, ist inzwischen eigentlich hinlänglich bekannt – trotzdem sind sie immer noch traurige Realität. Und als wären die Transporte an sich nicht schon schlimm genug passieren regelmäßig schwerwiegende Unfälle, bei denen Tiere und Menschen leiden und in großer Zahl sterben. Wir haben aus Medienberichten zusammengetragen, dass allein im ersten Halbjahr 2019 29 solcher Unfälle geschehen sind – und die Dunkelziffer dürfte noch größer sein!

(Klick auf die Grafik zum Vergrößern)

Damit gab es im Durchschnitt pro Woche einen Unfall auf deutschen Straßen! Und allein bei den von uns bekannten Fällen starben mehr als 250 Schweine, viele Rinder und tausende Hühner auf der Straße – ein noch schlimmerer und qualvollerer Tod als derjeniger, der sie wahrscheinlich eh am Ende ihrer Reise erwartet hat. Manche der Unfälle waren sogar so schwerwiegend und extrem, dass menschliche Todesopfer zu beklagen waren – so viel Leid und Qual, nur verursacht durch Tiertransporte.

In den meisten Fällen der letzten Monate kamen die Unfälle auf Grund von technischen Problemen oder Fahrfehler zustande. Noch dazu kommen all jene Transporte, die bei den –  viel zu seltenen – Kontrollen mit Verstößen gegen Vorschriften in Hinblick auf Versorgung und gesundheitlichen Zustand der Tiere und Hygiene aufgefallen sind. Und besonders jetzt in den heißen Sommermonaten leiden die Tiere auf kurzen und langen Strecken unter der enormen Hitze und zu wenig Wasserversorgung. Auch ohne Unfälle sind Tiertransporte somit nichts anderes als Qual. Für uns steht fest, dass Lebendtiertransporte endlich der Vergangenheit angehören müssten! Doch natürlich ist klar, dass langfristig das gesamte System der Massentierhaltung beendet gehört. Doch bis es damit soweit ist, kann jeder Einzelne mit dem Umstieg auf eine vegane Lebensweise einen kleinen Beitrag dazu leisten – um so gemeinsam kleine Schritte zu einer Welt ohne Tierqual zu kommen

Unterstützen Sie jetzt unsere Aufklärungsarbeit!