Kampagne gegen Tiertransporte – Verzweifelt, Verletzt, Vergessen.

Angsterfüllte Augen blicken Sie panisch an. Sie blicken hilflose Tiere an, welche in unvorstellbarer Enge, unterversorgt und oftmals verletzt zu einem Mastbetrieb oder Schlachthof transportiert werden. Eine Horrorfahrt in den Tod. Sind Sie auch schon einmal an einem Tiertransport vorbei gefahren und konnten für eine Sekunde erahnen, welches Leid hinter diesen Lebenstransporten steckt?

Milliarden Tiere werden jährlich innerhalb der EU tausende Kilometer weit transportiert, Hunderttausende Tiere werden auch in Länder außerhalb der EU verfrachtet – Unzählige Stunden auf engstem Raum und ohne angebrachte Versorgung bedeuten keine Ausnahme im Leben dieser Tiere. Sie werden als reine Ware gehandelt und so kostengünstig und profitabel wie möglich auf ihren Weg in die Hölle geschickt. Regelmäßig kommt es neben Platzmangel, Unterversorgung und nicht eingehaltenen Ruhephasen  zu schweren Verletzungen und tödlichen Auswirkungen dieser Todesfahrten.

Schweine, Rinder, Schafe und viele mehr werden nicht ausschließlich zur Schlachtung transportiert. Auch Aufzucht und Mast findet meist an unterschiedlichen Orten, nicht selten in verschiedenen Ländern statt. Kalb Frieda wird beispielsweise in Dänemark geboren, in Deutschland gemästet und in der Türkei geschlachtet. Dies bedeutet eine dreifache Tortur für die sensiblen Lebewesen. Für Fleisch, Milch, Eier und Co. werden die Tiere gehalten, transportiert und getötet.

Dieses Grauen darf nicht unterstützt werden! Die Missstände während dieser Höllenfahrten müssen an die Öffentlichkeit gebracht werden, um in der Gesellschaft Veränderungsprozesse einzuleiten. Auf  Autobahnen fand in der Vergangenheit oft der einzige reale (Augen-)Kontakt zwischen sogenannten Nutztieren und dem Menschen statt. Hier wurde das Grauen ansatzweise deutlich. Doch auch diesem Bezugspunkt wurde ein Ende gesetzt – das Leid der Tiere wird mit Vorsatz hinter verschlossenen Türen verborgen, um der Suggestion einer heilen Welt keinen Nährstoff für Zweifel zu geben. Die Tiertransporte sind heutzutage fast komplett verschlossen und fahren überwiegend nachts.

Wir wollen sichtbar machen und verdeutlichen, unter welchen Bedingungen Tiere lebend und leidend transportiert werden. Wir starten im Jahr 2018 mit Ihrer Unterstützung eine große Kampagne zum Thema Tiertransporte. Mit einem Transporter, welcher komplett umfunktioniert wird starten wir eine Tour durch Deutschland und machen transparent, was Tiere in den Stunden oder sogar Tagen während der Fahrt erleiden müssen.

Unterstützen Sie uns jetzt im Kampf gegen die schreckliche Massentierhaltung und Tiertransporte, damit Tiere wie Kalb Frieda nicht mehr leiden müssen und ein Leben in Freiheit führen dürfen.
Spenden Sie jetzt hier!
Bildquelle: Animals´Angels e. V.