Warum essen wir die einen und lieben die anderen?

Warum essen wir die einen und lieben die anderen?

Unsere aktuelle Recherche deckt schockierende Zustände in der Kaninchenmast auf: enge Gitterkäfige, fensterlose Räume, unzählige Kaninchen – dicht an dicht. Mit unserer neuen Kampagne Kaninchen: Geliebt? Gemästet! Getötet! möchten wir auf das Leid der Kaninchen in der Massentierhaltung aufmerksam machen. Während wir die einen als flauschige Haustiere in unsere Familie aufnehmen, quälen und töten wir die anderen in dunklen Hallen. Gerade bei Kaninchen drängt sich die Frage auf: Warum unterscheiden wir überhaupt zwischen Haus- und Nutztier? Es ist purer Zufall, ob ein Kaninchen als Haustier gehalten und geliebt wird oder als Nutztier bis zu seinem Tod gequält wird. 

 

Unterschiede private Haltung vs. industrielle Haltung

Allein in Deutschland werden jährlich ca. 25 Mio. Kaninchen gegessen. Viele von ihnen stammen aus deutschen Mastbetrieben. Dort werden Kaninchen in kürzester Zeit auf ein Endgewicht von knapp drei Kilogramm gemästet, um anschließend in der Fleischtheke, als Pelzbesatz oder im Versuchslabor zu landen. Wie auch bei allen anderen Tieren stellt sich uns die Frage: Warum essen wir die einen und lieben die anderen? Wie unterscheiden wir zwischen liebenswerten Heimtieren und Tieren, deren Leben uns weniger wert erscheint als eine schnelle Mahlzeit? Sie alle haben dieselben Bedürfnisse und wollen leben.

 

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Unter ständiger Angst

Kaninchen können vor Angst sterben.¹ Laute Geräusche, plötzliche heftige Bewegungen können bei dem sensiblen Tier extreme Angst auslösen. In der Kaninchenzucht sind sie jederzeit lauten und spontanen Geräuschen wie z.B. von der Futtermaschine ausgesetzt. Wenn die Käfige hier mit dem Feuer ausgebrannt werden, leiden viele der Tiere unter Panik. Die Kaninchen schreien vor Todesangst.²

 

Ein Leben auf Gitterböden

Kaninchen benötigen genauso viel Platz wie eine Katze und bewegen sich am liebsten an der frischen Luft.³ In der Kaninchenzucht leben die Tiere in engen und kleinen Käfigen und können ihr natürliches Bedürfnis nach viel Platz und dem Hoppeln auf grünen Wiesen nicht ausleben. Tageslicht und frische Luft – Fehlanzeige.

Natürliches Verhalten bleibt verwehrt

Kaninchen können extrem gut und vor allem auch sehr hoch springen, was ein Ausdruck von Freude und Wohlbefinden ist.³ Das Leben in engen und kleinen Käfigen verwehrt den Tieren in der Mast ihr natürliches Verhalten und unterdrückt so jede Form von positiven Emotionen.

 

Zu Gebärmaschinen degradiert

Kaninchen sind sehr intelligente Tiere, sie hören sogar auf ihren eigenen Namen.⁴ In der Kaninchenzucht werden die Häsinnen dagegen zu Gebärmaschinen degradiert und ihre Nachkommen als Nummern, nicht aber mehr als Individuen angesehen.

 

Keine Rückzugsmöglichkeiten

Kaninchen verstecken sich gerne und ziehen sich gerne in Höhlen, kleinen Häusern oder Kartons zurück.⁴ In der Kaninchenzucht kennen die Tiere nichts als den Käfig und haben keinerlei Möglichkeit, sich zu verstecken oder sich zurückzuziehen. Ihr kurzes Leben verbringen sie daher in ständiger Angst.

 

Stell Dir vor, jemand würde mit Deinem geliebten Haustier so umgehen, wie mit den Tieren in der sogenannten “Nutztierhaltung”. Würdest Du dann immer noch wegsehen? Das Gute ist, auch Du kannst einen Beitrag dazu leisten, dass solche Zustände nicht mehr stattfinden! Denn wer Fleisch und andere tierische Produkte kauft, finanziert dieses System mit. Darum vegan: Twenty4VEGAN.

 

Jetzt einen Tag vegan probieren!