Erfolg! Grausamkeiten für die Mastkaninchen sind endgültig vorbei

Vor zwei Jahren veröffentlichte das Deutsche Tierschutzbüro e.V. grausame Bilder aus einer Kaninchenmastanlage in Brandenburg. Dicht gedrängt mussten die Tiere in engen Käfigen leben, die Gitterböden schnitten in die empfindlichen Pfoten. Auslauf und Tageslicht war den Tieren fremd. Nach der Recherchearbeit des Deutschen Tierschutzbüros stand eine Schließung der Anlage im Raum, jetzt endlich ist es soweit. Ein Ort weniger, an dem schreckliche Tierqualen für tausende Tiere stattfinden.

Damals informierte das Deutsche Tierschutzbüro e.V. nach der Entdeckung der Mastanlage umgehend das Veterinäramt und die Staatsanwaltschaft. Bei der darauf folgenden behördlichen Kontrolle des Betriebes wurden einige Tiere angetroffen, die so sehr litten, dass sie von Amts wegen notgeschlachtet werden mussten. Trotzdem wurde der Betrieb nicht geschlossen. Zu den Kunden des Mästers gehörten Hofläden, Marktstände und Cateringunternehmen der Umgebung und in Berlin, von denen einige das Fleisch sogar als Bodenhaltungsfleisch anpriesen.

Das Deutsche Tierschutzbüro ist sehr erfreut über die längst fällige Maßnahme und schätzt, dass es bundesweit noch etwa 60 Kaninchenmastanlagen gibt, in denen Kaninchen unter den Haltungsbedingungen leiden müssen. Denn jedes Jahr werden ca. 25-30 Millionen Kaninchen in Deutschland verzehrt.

Jetzt ist kein Käfig mehr vorhanden:

Kaninchen gerettet

Ein-tolles-Heim-hat-Pippi-Lotta-auf-dem-Gnadenhof-in-xy-800x540Damals gelang es Mitarbeitern des Deutschen Tierschutzbüros Mastkaninchen aus den schrecklichen Zuständen zu retten, jetzt lebt Pipi-Lotta auf einem Gnadenhof mit vielen Artgenossen. Nach der Zeit im dunklen Käfig kann sie nun das Gras unter ihren Pfoten spüren und sich die Sonne auf das Fell scheinen lassen. Wenn Sie mehr über Pipi-Lotta erfahren und Sie vielleicht unterstützen möchten, schauen Sie einfach bei Tierpatenschaft mit Herz vorbei.

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