Deutsches Tierschutzbüro Newsletter 24. Mai 2015
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Wir lassen uns nicht mundtot machen!


 

Wir lassen uns nicht mundtot machen!

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In den letzten Tagen wurden von der Agrar-Industrie viele unwahre Behauptungen über das Deutsche Tierschutzbüro und dessen Gründer Jan Peifer verbreitet. Anlass war ein Bericht über die Produktion von Eiern für die EDEKA Eigenmarke „Unsere Heimat“, den wir kurz vor Ostern 2015 veröffentlicht haben. Mit den Aufnahmen wurden die Zustände im Bereich der Bodenhaltung bei verschiedenen Betrieben dokumentiert, die für die Eigenmarke produzieren. Die Reaktion auf derartige Berichte besteht oft darin, uns die Verbreitung manipulierter Aufnahmen vorzuwerfen, unsere Gemeinnützigkeit in Zweifel zu ziehen oder sogar darin, uns für den Tod von Tieren verantwortlich zu machen. All dies ist sachlich unbegründet; wir setzen uns daher gegen solche Versuche, uns mundtot zu machen, zur Wehr. So haben wir eine erste einstweilige Verfügung vor dem Landgericht Köln erwirkt. Einer der von unserem Bericht betroffenen Produzenten, die Hönig-Hof GmbH, hatte unter anderem behauptet, Jan Peifer sei zur Herstellung der dem Bericht zugrunde liegenden Aufnahmen in eine Stallung ihres Betriebs eingedrungen und für das qualvolle Verenden einer Legehenne verantwortlich. Dies entbehrt jeder Wahrheit. Der Betreiber des Hönig-Hofs darf diese Behauptung nicht weiter verbreiten, ansonsten droht ein Ordnungsgeld in Höhe von 250.000 EUR oder ersatzweise Ordnungshaft bis zu sechs Monaten. Dieses Beispiel zeigt, wie unangenehm der Tierindustrie unsere Veröffentlichungen sind. Dies vor allem dann, wenn wir die in der Werbung suggerierte Idylle einer heilen Welt mit den - oftmals im Übrigen völlig legalen - Zuständen vergleichen, die tatsächlich im Bereich der Massentierhaltungen bestehen. Die Enthüllung über die wahren Zustände bei einigen EDEKA Zulieferbetrieben finden Sie hier.

 

Damit wir uns auch weiterhin zur Wehr setzten können, brauchen wir Ihre Hilfe, bitte unterstützen Sie uns mit einer Mitgliedschaft. Vielen Dank.

 

Sonderaktion, wer jetzt Mitglied wird bekommt das Kochbuch „Die vegane Kochschule“ geschenkt! (Wert 29,99 Euro)

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Am 31.05.2015 Vortrag in Köln


Am 31.05.2015 Vortrag in Köln

Seit über zehn Jahren recherchiert und dokumentiert der Journalist & Gründer des Deutschen Tierschutzbüro, Jan Peifer (34), Missstände im Bereich der industriellen Massentierhaltung und bringt diese in die Öffentlichkeit. Hauptsächlich finden seine Recherchen in der Nacht statt – im Schutz der Dunkelheit schleicht er sich in Schweinemastbetriebe, Putenzuchtanlagen und Nerzfarmen, um dort die Zustände zu dokumentieren. Seine Aufnahmen stellt er großen Tierschutzorganisationen sowie TV-Stationen zur Verfügung. Jan und sein Team haben viele Skandale aus dem Verborgenen in die Öffentlichkeit gebracht. Offenbar zu viele, denn die großen Lobbyisten setzen ihn seit einiger Zeit massiv unter Druck, überziehen ihn mit Klagen und versuchen offensichtlich den Tierfilmer auf diese Weise mundtot zu machen. In seinem Vortrag berichtet Jan, mit welchen Methoden Landwirte ihn zu diskreditieren versuchten und wie er sich erfolgreich dagegen wehrt. Vor drei Jahren hat Jan für seine Arbeit den Tierschutzpreis erhalten.

 

Der Vortrag findet am 31.05.2015 in der Veganen Milchbar SIGNOR VERDE, Otto-Fischer-Str. 1, 50674 Köln um 19 Uhr statt (Einlass ab 18h). Der Eintrittspreis von 5 Euro geht als Spende an das Deutsche Tierschutzbüro. Es wird kostenfrei Fingerfood geben (vegan).

 

Sonntag, den 31.05.2015, Beginn 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr). Nach Vortrag: Live-Musik. Weitere Informationen finden Sie auch auf dieser Facebook-Seite.

Endlich: „Pelz Lösche“ hat geschlossen

Endlich: „Pelz Lösche“ hat geschlossen

Im Herbst letzten Jahres stellte der Gründer von Pelz Lösche, Udo Heiler einen Insolvenzantrag und die Schließung sollte einige Monate später folgen. In dem Pelzgeschäft wurden daraufhin entsprechende „Werbetafeln“ aufgestellt, Räumungsverkauf war zu lesen. Doch damit hatte Lösche schon mal geworben und dann wenig später wieder eröffnet. Dieses Mal ist es glücklicherweise nicht so: Am 21.02.2015 war der letzte Verkaufstag von „Pelz Lösche“ am Berliner Kurfürstendamm. 40 Jahre lang wurden dort Pelze und Lederwaren verkauft. Noch im Dezember letzten Jahres hatten einige Aktivist_innen des Deutschen Tierschutzbüros nackt vor dem Geschäft an der Kurfürstenstraße203/ Ecke Knesebeckstraße demonstriert, um auf die Grausamkeit des Pelzhandels aufmerksam zu machen. Wir denken, dass die Zeit der Pelze vorüber ist, da es längst qualitative Alternativen für die kalte Jahreszeit gibt.

 

Hier können Sie sich noch mal das Video unserer Nackt-Demo im Dezember sehen – sehr passend mit dem Slogan „Pelz Lösche verzieht euch, keiner vermisst euch“. Hier geht’s zum Video.

 

Wir appellieren an die Verbraucher, keinen Pelz mehr zu kaufen und an die Pelzgeschäfte, ihr Handeln zu überdenken und leidfreie Alternativen zu suchen, die nicht mit dem Tod von Tieren einhergehen.

 

Möchten Sie selbst aktiv werden? Hier finden Sie unsere Pelzkarten, die Pelzträger_innen vielleicht zum Nachdenken anregen können.

 

Sollten Sie noch einen alten Pelzmantel im Schrank haben, würden wir uns freuen, wenn Sie diese Pelzkleidung an uns oder andere Tierschutzorganisationen übergeben würden. Alte Pelze verbildlichen auf Kundgebungen und Demonstrationen die Forderungen, die die Tiere der Pelzindustrie nicht stellen können. Jede_r hat eine Stimme um für diese Tiere zu sprechen.

Tierpatenschaften retten Leben!
Zahl der Woche: 2,08 Millionen

 

Zahl der Woche: 2,08 Millionen

Die Fleischproduktion in Deutschland erreichte im ersten Quartal 2015 einen neuen Höchststand, wie das statistische Bundesamt berichtete. Insgesamt wurden in den ersten drei Monaten 2,08 Millionen Tonnen Fleisch erzeugt, das sind etwa 3% mehr als im Vorjahr und 50.000 Tonnen mehr als im bisherigen Rekordjahr 2011. Zuwächse erreichten nahezu alle Mengen an Schlachttieren. So wurden mit 15 Millionen Schweinen fast eine halbe Million mehr Tiere geschlachtet als im Vorjahr, Geflügel wird gar nicht mehr einzeln gezählt: 374.000 Tonnen Geflügelfleisch wurden Anfang 2015 produziert, das sind 2,2% oder 8.000 Tonnen mehr als im Vorjahreszeitraum. Außerdem wurden bis Ende März 2015 etwa 900.000 Rinder (ein Anstieg von knapp 2,5%) und über 230.000 Lämmer und Schafe (über 20% Anstieg im Vergleich zum Vorjahr) geschlachtet. Den größten Anteil an der Schlachtung von Schweinen teilen sich Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, die gemeinsam zwei Drittel aller Schweine in Deutschland schlachten (66,4%); die Hochburg der Geflügelproduktion ist und bleibt Niedersachsen, wo mit 61% der Großteil des deutschen Geflügelfleischs produziert wird.

Große Tierschutz-Umfrage - jetzt noch teilnehmen!

Große Tierschutz-Umfrage -
jetzt noch teilnehmen!

Um ein Stimmungsbild zum Thema Tierschutz in Deutschland zu erhalten, haben wir eine online-Umfrage gestartet, an der Sie sich noch bis zum 01.06.15 beteiligen können.

Seit über zehn Jahren ist der Tierschutz im Grundgesetz verankert und damit zum Staatsziel der Bundesrepublik geworden. Wir möchten wissen: Was ist Ihnen in diesem Zusammenhang wichtig?

Anhand dieser Umfrage möchten wir ein Bild der allgemeinen Bewertung von Tierschutz und tierschutzrelevanten Themen in der Bevölkerung gewinnen, welches für unsere Arbeit und zukünftige Projekte unerlässlich ist. Über die Ergebnisse werden wir an dieser Stelle informieren. Personenbezogene Daten werden Ihrer Teilnahme nicht zugeordnet, die Angabe des Geburtsdatums erleichtert uns eine statistische Auswertung. Nach Abschluss der Umfrage werden Ihre Daten gelöscht. Die E-Mail-Adresse dient zur Information über die Ergebnisse der Befragung durch unseren Newsletter, aus dem Sie sich jederzeit wieder austragen können, wenn Sie keine weiteren Informationen wünschen. Bei Fragen rund um die Umfrage können Sie sich immer an uns wenden. Wir bedanken uns für Ihre Teilnahme und Unterstützung! Hier geht’s zur Umfrage.

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1. Vors.: Roman Kriebisch
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