Deutsches Tierschutzbüro Newsletter 27. März 2016
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Das Gänsereiten steht vor dem Aus!

 

Barbarische Tradition muss beendet werden

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Der Streit um das Wattenscheider Gänsereiten geht in eine neue Runde. Nachdem die Stadt Bochum schon zugesagt hatte, die barbarische Tradition in der bisherigen Form zu verbieten, rudert diese nun überraschend zurück. Beim sogenannten Gänsereiten, einer Karnevalsveranstaltung im Ruhrgebiet, versuchen Reiter die Köpfe von kopfüber aufgehängten (toten) Gänsen zu greifen und diese abzureißen. Wie viele Tierschützer sehen auch wir hier in erster Linie einen unnötig respektlosen Umgang mit Tieren und konnten davon offenbar das Verwaltungsgericht in Gelsenkirchen überzeugen. Im Vordergrund steht hier kein „sinnvoller Grund“, wie ihn das Tierschutzgesetz für die Tötung eines Tieres verlangt, sondern das Ergötzen der Zuschauer an einer fragwürdigen Freizeitbeschäftigung. Zunächst sollte daraufhin den Gänsereitervereinen nahegelegt werden, freiwillig auf den Gebrauch von Attrappen überzugehen-bevor es ihnen verboten würde. Nun aber kündigte die Stadt an, auf ein Verbot doch zu verzichten und widerspricht damit ihrer eigenen Auffassung: Die Tötung und Verwendung von echten Gänsen für das Kanrevalsspektakel ist nicht rechtens. Für uns bedeutet das zunächst einen Rückschlag. Gleichzeitig jedoch eröffnet sich uns ein neuer Weg: Wenn die Stadt auch in der folgenden Saison 2017 trotz dieser Erkenntnis das Verwenden echter Tiere nicht verbietet, werden wir rechtliche Schritte nicht nur gegen die betroffenen Vereine, sondern auch gegen die Ordnungsbehörden der Stadt einleiten können.

Auch wenn uns viele Steine in den Weg gelegt werden, werden wir auch in diesem Fall hartnäckig bleiben und weiter kämpfen. Mit einer Spende für unser Rechtshilfekonto können Sie uns nachhaltig unterstützen und dafür sorgen, dass der Ausbeutung von Tieren Einhalt geboten wird. Wir danken Ihnen von Herzen für Ihre Unterstützung!

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Schenken Sie unserer Henne Helena zu Ostern ein Leben in Sicherheit!


Schenken Sie unserer Henne Helena zu Ostern ein Leben in Sicherheit!

Heute feiern wir Ostern, ein Fest das für viele Hühner aufgrund der industriellen Massentierhaltung großes Leiden und eine enorme Ausbeutung bedeutet. In keiner Zeit werden so viele Eier verkauft wie in der Osterzeit, in der traditionell bunte Eier versteckt, verschenkt und in rauen Mengen verspeist werden. Hinter fast jedem bunten Ei steht ein Huhn, das in großen Hallen zusammen mit vielen anderen tausend Hennen eingesperrt wurde und ein Leben fern ab seiner natürlichen Lebensweise führen muss. So erging es auch unserer Henne Helena, die wir letztes Jahr aus einer Käfighaltung befreit haben. Hier lebte sie bereits über ein Jahr lang, eingepfercht in einem dunklen Käfig zusammen mit ca. 40 anderen Hennen. Keines dieser Tiere durfte eine grüne Wiese unter ihren Zehen oder Sonnenstrahlen auf ihren Federkleidern erleben. Helena konnten wir aus dieser Qual befreien.

Unterstützen Sie uns bitte mit einer symbolischen Tierpatenschaft für Helena, damit wir noch viele weitere Hühner retten können!

Dringende Petition: Anbindehaltung von Milchkühen verbieten!  

Dringende Petition: Anbindehaltung von Milchkühen verbieten!

Die ganzjährige Anbindehaltung bei Kühen ist in Deutschland noch immer erlaubt. Insgesamt werden über ein Viertel der Kühe das ganze Jahr fest angebunden im Stall gehalten. Diese Haltungsform schränkt die Tiere extrem in ihrem natürlichen Verhalten ein. Sie haben keine Möglichkeit für ausgiebige Körperpflege oder artgerechten Umgang mit Artgenossen. Dies sind Grundbedürfnisse, die nicht ausgelebt werden können, was diese Haltungsform eindeutig tierschutzwidrig macht. Hessen brachte nun einen Antrag im Bundesrat ein, der ein Verbot der ganzjährigen Anbindehaltung fordert. Bitte helfen Sie uns dabei, den Ausstieg aus der Anbindehaltung voranzutreiben und geben Sie den Tieren gleich heute Ihre Stimme! Unterschreiben Sie unsere Petition an Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt und bitten Sie ihn der ganzjährigen Anbindehaltung endlich ein Ende zu setzen.

Hier geht es zur Petition-vielen Dank für Ihre Stimme!

 

Tierpatenschaften retten Leben!
Hinsehen und helfen! Was Sie tun können, wenn Sie Tierleid beobachten

Hinsehen und helfen! Was Sie tun können, wenn Sie Tierleid beobachten

Ein Hund in einem winzigen Zwinger, ein krankes Pferd, um das sich niemand kümmert oder eine hilflos eingeschlossene Stadttaube-unzählige Tiere leiden in Deutschland unter tierquälerischen Bedingungen. Leider glauben viele Menschen, dass sie einen Fall von Tierquälerei nur dem nächsten Tierschutzverein melden müssen, damit dem misshandelten Tier geholfen wird. Doch Tierschutzvereine haben keine amtlichen Befugnisse oder Legitimationen und damit auch nicht die Möglichkeit mehr für Tiere zu tun, als eine Privatperson. Vielmehr sind die größtenteils ehrenamtlich betriebenen Vereine mit der täglichen Arbeit so ausgelastet, dass sie weder die Zeit noch das Geld haben, den zahlreichen Hinweisen und Beschwerden nachzugehen, welche bei ihnen eingehen. Vor allem, da sich leider viele Meldungen von Tierquälerei als falsche Anschuldigungen zerstrittener Nachbarn herausstellen. Daher ist es wichtig, dass Tierfreunde, die Tierleid beobachten, selbst die Initiative ergreifen und helfen. Jeder Bürger hat die Möglichkeit Tierquälerei zu beenden, dazu braucht es nur etwas persönliches Engagement und Zivilcourage.
Unsere Broschüre „hinsehen und helfen – Das können Sie tun, wenn Sie Tierleid beobachten“ soll Tierfreunden dabei helfen, selbst aktiv zu werden und Tieren in Not zu helfen.

Hier können Sie die Broschüre online einsehen und kostenfrei bestellen-wir bitten nur um eine Spende in freiwilliger Höhe zum Bestreiten der Kosten für Porto und Verpackung

LIDL Kampagne kommt nach Berlin, Münster, Osnabrück, Bielefeld und Hannover!

LIDL Kampagne kommt nach Berlin, Münster, Osnabrück, Bielefeld und Hannover!

Unsere aktuelle Kampagne gegen Massentierhaltung läuft weiter in vollen Zügen. Wir möchten Verbraucher ansprechen, die günstige Lebensmittel beim Discounter einkaufen-insbesondere billiges Fleisch. Die meisten Filialen betreibt der Discounter Lidl, deswegen trägt unsere Kampagne das Motto „Lidl verschont nicht“! Mit unserem Plakatwagen sind wir in ganz Deutschland unterwegs, um über die Zustände in der industriellen Massentierhaltung aufzuklären. Wir möchten den Menschen zeigen, woher das billige Discounterfleisch stammt-und wir möchten Alternativen aufzeigen. Denn gutes Essen braucht kein Fleisch! Wir freuen uns sehr über ihre Unterstützung, gerne können Sie einfach zu unserem Aktivistenteam stoßen und gemeinsam mit uns für eine fleischfreie Ernährung werben-auch in Ihrer Stadt! Wir sind ein Jahr lang bundesweit unterwegs, kommende Woche finden Sie uns in Berlin-Spandau (29.-31.03) und Pankow (01.04.-02.04). In der Woche darauf führt unser Weg nach Münster (06.04.), Osnabrück (07.04.), Bielefeld (08.04.) und Hannover (09.04.) Die genauen Aktionsstandorte finden Sie hier.

Schauen Sie doch einfach mal vorbei und werden aktiv! Unsere Kampagne wird im Internet begleitet, auf unserer Kampagnenseite kann jeder seine Stimme gegen Massentierhaltung abgeben.


Jetzt Stimme abgeben.

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