Deutsches Tierschutzbüro
 

Newsletter  05. Februar 2017
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Die Wahrheit über Pelz – Wir klären auf!




Wir geben Tieren unsere Stimme!

In den letzten Jahren sind es immer weniger die ganzen Pelzmäntel, die getragen werden, sondern eher der kleine Pelzbesatz an der Mütze oder am Jackenkragen. Viele Verbraucher scheinen zu verdrängen, dass auch für diesen Pelz unzählige Tiere leiden und sterben müssen. Jährlich werden ca. 100 Millionen Tiere ihres Pelzes wegen getötet. Etwa 85 % aller verkauften Pelzprodukte stammen von Tieren, die in Gefangenschaft und in winzigen Käfigen mit Drahtgitterböden gehalten wurden. Bis heute gibt es sogar in Deutschland immer noch sechs Nerzfarmen, die in Betrieb sind. Alleine dort werden jedes Jahr zehntausende Nerze unter tierquälerischen Bedingungen gehalten und nach wenigen Lebensmonaten vergast und gehäutet. Wir dokumentieren seit Jahren das Leiden der Nerze auf deutschen Farmen und machen dieses über die Medien öffentlich. Sehr zum Ärger der Pelzlobbyisten. Mit immer neuen juristischen Manövern versuchen diese seit Jahren vergeblich, uns mundtot zu machen. Doch wir lassen uns weder einschüchtern, noch geben wir auf. Um auch in diesem Jahr wieder möglichst viele Menschen über das Leiden der Pelztiere zu informieren, haben wir unsere Kampagne „Pelz Polizei“ ins Leben gerufen.
Dabei haben wir uns nach juristischer Prüfung und Absegnung bewusst für diese provokante Bezeichnung entschieden, um im öffentlichen Diskurs und bei den Medien eine entsprechende Aufmerksamkeit zu generieren. Das aktuelle Medienecho bestärkt uns in unserer Annahme und in unserem Handeln, denn noch nie zuvor wurde so zahlreich in fast allen Medien über Pelz und die damit verbundenen Leiden der Pelztiere berichtet. Dadurch erreichen wir gleichzeitig Millionen Menschen, die wir aufklären können. Denn nur informierte Verbraucher können ihr Konsumverhalten überdenken und ändern.

Bitte helfen Sie uns, das sinnlose Leiden und Sterben von Millionen Tieren für die Pelzgewinnung zu beenden.

 

Unterstützen Sie unsere Kampagne „Pelz Polizei“ mit einer kleinen Spende, damit wir weiterhin durch Deutschland ziehen können, um die Menschen auf der Straße über Pelz zu informieren. 

 

P.S.: Wir haben im Rahmen dieser Kampagne eine Infografik erstellt, die kurz und anschaulich erklärt, wie die Wahrheit über Pelz aussieht. Teilen Sie diese mit Ihren Freunden und Bekannten!

 
Rezeptbild

Verführerische Häppchen –
Unser Rezept des Monats

 

Immer mehr Menschen entscheiden sich für eine pflanzliche Ernährung, denn gute Gründe gibt es viele. Insbesondere der tierethische Aspekt sowie die gesundheitlichen Risiken des regelmäßigen Fleisch- und Milchkonsums tragen zum guten Vorsatz für 2017 bei, sich vegan zu ernähren. Dabei werden viele Menschen gerade durch den Genuss pflanzlicher Gerichte zu diesem Schritt motiviert. Um aufzuzeigen, wie einfach es ist, sich vegan und gesund zu ernähren, präsentieren wir Ihnen in unserer Serie Rezept des Monats regelmäßig einfache Rezepte mit saisonalen und günstigen Zutaten. In diesem Monat möchten wir Ihnen zwei Varianten für Fingerfood vorstellen, mit denen Sie garantiert jede Party und jedes Buffet bereichern. Dabei bestechen das Maki-Sushi mit Grünkern als auch die Kartoffelbällchen mit Erbsencreme durch ihre Optik sowie ihren Geschmack. Die Rezepte entstammen dem Kochbuch „Fingerfood – Vegan & vollwertig“  des erfolgreichen Autorentrios Annette Heimroth, Brigitte Bornschein und Markus Bonath.

 

Hier geht’s zu unserem aktuellen Rezept des Monats.

Kalb Marla

Kalb Marla mit
den Kulleraugen

Große schwarze Augen, ein herzzerreißender Blick und eine schwarz-weiße Scheckung – Das ist unsere Marla. Sie ist, prozentual gesehen, eines der wenigen Kälber in Deutschland, welches in Freiheit und vollkommener Sicherheit geboren wurde. Der Teufelskreis der meisten Kälber in Deutschland beginnt direkt nach der Geburt. Sie werden ihrer Mutter entrissen, wodurch sie ein starkes Trauma erleiden, welches sie ein Leben lang verfolgt. Mit künstlicher Milch aufgezogen werden sie so lange gefüttert, bis sie fruchtbar sind und künstlich befruchtet werden können. Mehrmals am Tag werden die noch jungen Mütter mittels einer Melkmaschine gemolken. Sie werden nie wissen, wie es ist, eine Mutter zu sein. Marla hingegen konnte immerhin noch einige Wochen Mutterliebe von Kuh Dorte erfahren. Leider starb sie kurz darauf an den Folgen der Intensivhaltung. Marla wurde von Kuh Denise herzlich aufgenommen und ist seitdem zu einer bildhübschen Jungkuh herangezogen, die nun mit Zwergi auf einem befreundeten Gnadenhof in Brandenburg zusammen die Freiheit genießt. Dort können alle drei in Ruhe grasen, galoppieren und springen ohne je Angst und Furcht kennen zu lernen.

Spüren auch Sie die Liebe zum Valentinstag und verschenken Sie die Patenschaft für Kuh Marla.

 
 
 
 

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Adresse Gubener Straße 47 / 10243 Berlin
1. Vors.: Jan Peifer

 
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