Deutsches Tierschutzbüro
 
Newsletter  12. März 2017
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Wir sind dem Deutschen Bauernverband aufs Dach gestiegen




Schweine zeigen dem Bauernverband die Wahrheit auf!

Wer nicht hören und sehen will, muss fühlen. So ähnlich heißt es im Volksmund. Da sich der Deutsche Bauernverband gegenüber der Wahrheit über unser aktuelles Agrarsystem und die unhaltbaren Zustände in der industriellen Tierhaltung verschließt und diese sogar leugnet, sind wir vergangene Woche mit Aktivisten dem Deutschen Bauerverband aufs Dach gestiegen. Der Deutsche Bauernverband gilt als eine der größten Lobbyverbände der deutschen Landwirtschaft und setzt sich nicht nur gerne für die Belange der Landwirte ein, sondern versucht auch immer wieder mit an den Haaren herbeigezogenen Werbekampagnen dem Verbraucher vorzugaukeln, dass es „unseren Tieren in Deutschland gut gehe.“ Doch das ist, wie wir alle wissen und immer wieder durch unsere Recherchen aufdecken, definitiv nicht der Fall. Ganz im Gegenteil, den Tieren geht es schlecht und keine Kampagne der Welt kann leugnen, dass Schweineferkel betäubungslos kastriert werden, Kälbern die Hörner ausgebrannt werden und ein Masthuhn gerade einmal so viel Platz wie ein DIN A4-Blatt hat. Mit dieser Aktion haben wir dem Deutschen Bauernverband gezeigt, dass wir nicht locker lassen und weiterhin für die Rechte der Tiere kämpfen und die Wahrheit über Massentierhaltung an die Öffentlichkeit bringen werden. Daher führen wir unsere Kampagne „Neue Bauernregeln“ fort und werden in den kommenden Wochen bundesweit unterwegs sein. Gerne können Sie uns hierbei vor Ort unterstützen, hier finden Sie die Termine.

 

Um uns weiterhin für die Rechte der Tiere und gegen die Lobby der Massentierhaltung einzusetzen, brauchen wir auch Ihre Unterstützung. Bitte werden Sie jetzt aktiv und engagieren Sie sich für die Tiere mit einer Förderschaft für unsere Arbeit.

 

Jetzt die Tierschutzarbeit fördern 

 
Zum Weltverbrauchertag:  Warum unser Kaufverhalten Tieren und Umwelt schadet

Zum Weltverbrauchertag:  Warum unser Kaufverhalten Tieren und Umwelt schadet 

 

Der diesjährige Weltverbrauchertag gibt uns mal wieder den Ansporn, etwas genauer hinzu-schauen, welche Verbrauchsgüter Tieren und Umwelt besonders schaden. Aber auch die Kennzeichnung von Konsumgütern, Lebensmitteln und deren Zusatzstoffen spielt eine immer wichtigere Rolle für die Verbrauchersicherheit. 
Durch gezieltes Marketing der Lebensmittel-industrie hat sich unser ethischer Bezug zwischen Fleisch und dem Tier immer mehr entfernt, so dass die Tiere häufig nur noch als reine Verbrauchsgegenstände angesehen und so behandelt werden. In diesem Jahr erreichen wir erneut einen traurigen Rekord. So sind die Schlachtmengen in den Agrarfabriken der Massentierhaltung trotz des subjektiven Empfindens von mehr Bewusstsein in der Ernährung gestiegen. Rund 753 Millionen Tiere wurden 2016 in Deutschland geschlachtet. Das macht für jeden Bundesbürger im Schnitt mehr als 9 tote Tiere im Jahr aus. Den Tod von fühlenden Lebewesen. Ist es das wert?! Die steigenden Tierzahlen schädigen zudem massiv unsere Umwelt. So entstehen 20 % des klimaschädlichen CO2s in der Viehwirtschaft. Die anhaltend hohen Nitrateinträge bei 10–20% der konventionellen Anbauflächen belastet die Ökobilanz zudem schwer.


Lesen Sie hier mehr zum kommenden Weltverbrauchertag am 15. März.

Das Horrorszenario von Schwein Stefan vom Messie-Hof

Das Horrorszenario von Schwein Stefan vom Messie-Hof

Stellen Sie sich vor, Sie sind alleine in einem heruntergekommenen Stall. Zwischen Trümmern und Schutt liegen Ihre Artgenossen. Wenn diese nicht bereits tot sind, ist dies häufig nur noch eine Frage der Zeit. Unser Schwein Stefan musste dort die ersten Wochen seines Lebens verbringen. Ein Messi, dem die Haltung der Schweine über den Kopf gewachsen war, hielt die Tiere in diesen unvorstellbaren Zuständen. Nach einer Recherche und einigen Versuchen, das Veterinäramt auf die Situation aufmerksam zu machen, fanden wir heraus, dass manche Tiere sogar zum Schlachten für den menschlichen Verzehr verkauft wurden. Da auch hier das Veterinäramt seine Pflichten missachtete, erstatteten wir damals Anzeige und alarmierten die Polizei.
Sichtlich glücklich war der damals noch kleine Stefan, als wir ihn aus dieser Hölle retteten und ihm die verdiente Freiheit auf einem wunderschönen Gnadenhof an der deutsch-französischen Grenze schenkten. Dort lebt er nun mit seinen Freunden Jan und Laura und wird dort mit allem versorgt, was das Schweineherz begehrt.  Stefans Geschichte zeigt, dass viele Schweine auch in kleinen Betrieben vernachlässigt werden und leiden.

Übernehmen Sie für Stefan eine symbolische Tierpatenschaft und ermöglichen Sie ihm mitweiterhin ein friedliches Leben in Freiheit.

 
 
 
 

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1. Vors.: Jan Peifer

 
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