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Newsletter  16. Juli 2017
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  Verbrauchern ist nicht bewusst, unter welchen
Umständen Legehennen leben müssen




Verbrauchern ist nicht bewusst, unter welchen Umständen Legehennen leben müssen

Am vergangenen Freitag waren wir in Berlin und in Potsdam unterwegs, um eine kleine Umfrage zum Thema Eier und den Haltungsbedingungen der Legehennen für die Eierproduktion durchzuführen. Dabei zeigten wir den Verbrauchern vor Ort Fotos aus den verschiedenen Hühner-Haltungsformen und hatten sie um Einordnung der jeweiligen Haltung gebeten. Handelte es sich hierbei um Bio-, Freiland-, Boden- oder Käfighaltung, das war unsere Frage zentrale Frage. Die zum Teil verblümte Vorstellung von einer artgerechten Hühnerhaltung stand dabei jedoch meist konträr zur Realität. Fast alle der befragten Teilnehmer vermuteten hinter unseren Aufnahmen Boden- oder sogar Käfighaltung, obwohl wir ihnen lediglich Bilder aus sogenannten Freiland –und Biobetrieben zeigten.
Bio- und Freilandhaltung ist Massentierhaltung geworden, Betriebe mit 50.000 und mehr Hühnern sind mittlerweile die Regel und das auch im Biobereich. Allein im Jahr 2016 wurden 1,2 Milliarden Bio-Eier in Deutschland produziert. Unter welchen Umständen die Tiere gehalten werden, ist den Verbrauchern jedoch meist nicht bekannt. Erst in den vergangenen Tagen veröffentlichten wir eine neue Undercover-Recherche, die aufzeigt, wie grausam und unter welchen katastrophalen Umständen auch Legehennen für die Bioproduktion in Wirklichkeit gehalten werden. Ein Anblick, der der konventionellen Massentierhaltung gleicht und kaum einen Unterschied für die Tiere macht. Obwohl die Tiere offiziell Auslauf haben sollten, müssen sie sich zu Tausenden eng aneinander und auf mehreren Etagen stapeln und nur die wenigsten kommen jemals ins Freie, da die Ausläufe so ungeeignet beschaffen sind, dass nie alle Tiere rauskommen könnten bzw. die richtigen Unterstände zum Schutz der Tiere auf den Freiflächen fehlen.
Vor Ort sprachen wir mit den Menschen über pflanzliche Alternativen und schenkten ihnen als kleines Dankeschön für die Teilnahme an unserer Umfrage eine Packung Tofu und eine Gewürzzubereitung für ein veganes Tofurührei. Auch die Medien waren interessiert und sowohl Radio- wie auch Fernsehsender berichteten über uns.

Das können Sie tun!
Indem Sie tierische Produkte mit Eiern durch pflanzliche Alternativen ersetzen, können Sie selbst jederzeit aktiv werden und so Millionen Tiere vor den grausamen Bedingungen der Eierindustrie bewahren. Unterstützen Sie uns mit einer Spende, damit wir uns weiterhin mit Aktionen wie diesen für die Tiere und das Ende der millionenfachen Tierquälerei einsetzen können.

 
 
 
 
 

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