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Urteil in höchster Instanz:
Undercover-Aufnahmen von Tierquälerei dürfen gezeigt werden




Urteil in höchster Instanz: Undercover-Aufnahmen von Tierquälerei dürfen gezeigt werden

Ein Schritt in die richtige Richtung! Am 10. April hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe ein Urteil gefällt, dass gut für die Tiere, Tierrechtsaktivisten und uns Alle ist. Nach seiner Auffassung ist es nämlich legal, dass heimlich angefertigte Aufnahmen von Tierquälerei in der Massentierhaltung verbreitet und veröffentlicht werden! Die Entscheidung geht auf eine Klage der Fürstenhof GmbH, die mehrere Legebetriebe führt und darin hunderttausende Hennen für die Eierproduktion ausbeutet, zurück.

 

Im Jahr 2012 zeigte der MDR Bildmaterial, das engagierte Tierrechtsaktivisten von ARIWA in Legehennen-Anlagen heimlich durch Hausfriedensbruch anfertigten. Die Aufnahmen zeigten die schreckliche Realität für Hühner, welche die Eierindustrie mit sich bringt und welcher wir ein Ende setzen wollen! Die Tiere hatten viel zu wenig Platz, viele hatten ihre Federn verloren und mehrere Hühner lagen bereits tot zwischen ihren Artgenossen. Ein grausamer Anblick, den wir kennen und den wir selbst im Rahmen unserer Recherchen leider immer wieder vorfinden.

 

Die Fürstenhof GmbH klagte gegen die Ausstrahlung und bekam zunächst Recht. Wie das sein kann? Die Bilder zeigten nach deutschem Recht keine Verstöße, obwohl die Tiere aus unserer Sicht sehr unter der Haltungsform litten. Selbst in Öko-Betrieben sind diese Zustände rechtskonform. Das zeigt uns, dass aktuelle sogenannte „Tierschutzgesetze“ mehr als unzureichend sind und die Tiere nicht schützen – mit unserem gemeinsamen Einsatz haben wir also noch einen weiten Weg vor uns.

 

Doch zumindest folgte der BGH nun der Argumentation des MDR, dass die Aufnahmen von der Presse- und Meinungsfreiheit gedeckt sind und, noch wichtiger, die Öffentlichkeit ein Recht darauf hat, über die wahren Zustände in solchen Anlagen informiert zu werden – ob rechtswidrig oder nicht. Wir können uns sehr über dieses grundlegende und richtungsweisende Urteil freuen. Denn so wird es einfacher, aufzudecken und an die Öffentlichkeit zu bringen, was die Agrarindustrie versucht den Menschen vorzuenthalten – und wird so den Tieren langfristig helfen!

 

Dafür brauchen wir dringend auch Ihr Engagement. Unterstützen Sie uns im Kampf für mehr Tierrechte und halten Sie uns den Rücken frei, damit wir weiterhin aufdecken können, was niemand sehen soll. Jetzt für Undercover-Recherchen spenden!

 
Wir suchen engagierten LKW-Fahrer

Wir suchen engagierten
LKW-Fahrer (m/w)

 

Mit Sicherheit haben Sie schon von unserer anstehenden Kampagne gegen Tiertransporte gehört?! In diesem Sommer starten wir eine große Kampagne zu diesem wichtigen Thema und werden mit einem original Tiertransporter in die Großstädte fahren, um vor Ort die Menschen über Tiertransporte und Massentierhaltung aufzuklären. Nun sind wir auf der Suche nach einer engagierten und tierlieben Person, die einen LKW-Führerschein (CE bzw. C1E) besitzt und sich vorstellen kann, mit uns gemeinsam für Tierrechte zu kämpfen und den Truck für uns von Stadt zu Stadt zu fahren. Vielleicht kennen Sie jemanden, der über einen solchen Führerschein verfügt und Zeit und Lust auf die Arbeit mit uns hätte, oder kommen sogar selbst in Frage?!  Die Kampagne wird Anfang Juli starten und ist für drei Monate über den Sommer hinweg geplant. Ideal wäre jemand, der uns über den gesamten Zeitraum unterstützen könnte, aber auch über eine temporäre Unterstützung würden wir uns sehr freuen. Bei ernsthaftem Interesse können Sie sich oder jeden, den sich kennen, jederzeit bei uns melden. Bitte schreiben Sie uns dann eine E-Mail an vorort@tierschutzbuero.de. Vielen Dank!

Lilly und Sally sind für immer frei!

Lilly und Sally sind für immer frei!

Im Zuge der aktuell veröffentlichten Bilder aus dem Schweinehochhaus, möchten wir an Lilly und Sallys Geschichte erinnern. Beide wurden als kleine Ferkel aus einer Zuchtanlage gerettet, in der die Zustände denen im Schweinehochhaus stark ähnelten.
Lilly und Sally erblickten das Licht der Welt in völliger Dunkelheit und grauenhaftem Gestank. Ihre Mütter waren nicht in der Lage sich um sie und ihre Geschwister zu kümmern, da sie in einem Gitter fixiert waren und sich weder aufrichten noch drehen konnten. Auf hartem Spaltenboden verbrachten die Ferkel die ersten Wochen ihres Lebens bis sie schließlich von ihren Müttern getrennt wurden, um in einer sogenannten Ferkelbucht auf ihren Abtransport in eine Mastanlage zu warten. Anschließend wären sie wie unzählige Ferkel tagtäglich unter unwürdigen Zuständen gemästet und geschlachtet worden.

In einer Rettungsaktion konnten wir die beiden Schweinemädchen jedoch vor diesem Schicksal bewahren und ihnen ein Leben in Sicherheit ermöglichen. Lilly und Sally leben seither auf einem Lebenshof, auf dem sie artgerecht und liebevoll umsorgt werden.

Setzen Sie ein Zeichen gegen die grausamen Missstände in der Ferkelzucht und unterstützen Sie Lilly und Sally mit einer symbolischen Tierpatenschaft.

 
 
 
 

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E-mail post@tierschutzbuero.de
Telefon 030 | 2700496-0
Adresse Gubener Straße 47 / 10243 Berlin
1. Vors.: Jan Peifer

 
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