Deutsches Tierschutzbüro
 
Newsletter  05. September 2018
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Im Rahmen unserer Undercover- Recherche „Geboren um zu sterben“  deckten wir im Juni 2017 auf, wie brutal die Agrarindustrie mit Schweinen für die Fleischproduktion umgeht. Über sechs Monate lang schlichen sich damals Aktivisten immer wieder nachts in eine Schweinezuchtanlage in Zeven bei Bremen, installierten vor Ort versteckte Kameras und konnten so den grausamen und tierquälerischen Arbeitsablauf dokumentieren.  Auf diesen Aufnahmen ist zu sehen, dass ganz offensichtlich kranke Ferkel nicht tierärztlich versorgt worden sind, sondern einfach so lange auf den Boden geschlagen wurden, bis sie vermeintlich tot waren. Diese gesetzeswidrige Praktik führte offenbar sogar dazu, dass ein Tier überlebte und anschließend wohl qualvoll im Mülleimer verendete. Unvorstellbare Qualen und Leiden mussten die Tiere in ihrem erst so kurzen Leben erfahren.


Durch unsere langjährige Erfahrung und durch unsere Dokumentationen wissen wir, dass es sich hierbei nicht, wie so oft gesagt, um einen Einzelfall handelte. Es war und bleibt ein Fehler im System, mit schwerwiegenden Folgen für Millionen von Tieren, die tagtäglich ihr Leben in der Massentierhaltung fristen müssen.


Daraufhin hatten wir damals umgehend gemeinsam mit vielen Unterstützern Strafanzeige gegen die Verantwortlichen des Betriebes erstattet. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hatte daraufhin die Ermittlungen gegen die Verantwortlichen aufgenommen (Aktenzeichen NZS 1102 Js 36509/17). Nun erhielten wir jedoch leider die schockierende Nachricht: die Ermittlungen wurden seitens der Staatsanwaltschaft eingestellt! Das ist ein Skandal, den wir nicht hinnehmen! Daher haben wir nun Beschwerde gegen die Einstellung des Verfahrens bei der Oberstaatsanwaltschaft eingelegt!


Es darf und kann nicht sein, dass Tiere für die Lebensmittelindustrie gequält und misshandelt werden und die Verantwortlichen damit straflos durchkommen. Sie können sich sicher sein, dass wir mit Ihrer Unterstützung weiter für die Tiere und gegen das Unrecht, das ihnen widerfährt, kämpfen werden!


TV-Tipp: Heute berichtet  ARD Report Mainz um 21.45 Uhr darüber, wie die deutsche Justiz bei Tierschutzverstößen wegschaut und Tierquäler ungestraft weiterhin Tiere ausbeuten dürfen.

 

Jetzt für juristische Strafverfolgung spenden!

 

PS: Mehr zur Kampagne “Geboren um zu sterben” finden Sie hier.

 
 
 
 

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1. Vors.: Jan Peifer

 
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