Deutsches Tierschutzbüro
 
Newsletter  02. Mai 2019
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Fast 30.000 Menschen wendeten sich
per Eil-Appell an die zuständigen Minister!




Wir fordern weiter ein komplettes Verbot!

Anfang des Jahres kochte wieder einmal die Diskussion um Tiertransporte hoch. Jede Art des Tiertransportes ist mit unnötigem Leid und Tierquälerei verbunden - die Tiere werden hunderte und tausende Kilometer in engen Transportern in alle Welt verschickt, um an ihrem Ankunftsort weiter unter den Gräueln der Nutztierindustrie zu leiden. Vor allem Transporte in Länder außerhalb der EU standen wegen ihrer Unnötigkeit und Grausamkeit zurecht im Fokus der Kritik. Nicht nur, dass die Tiere unzählige Stunden bei extremen Temperaturbedingungen auf viel zu kleinen Ladeflächen transportiert werden, so gelten auch in vielen Ländern außerhalb der EU noch schwächere Tierschutzgesetze als innerhalb - und eine Überprüfung ist fast nicht möglich.

 

Nach der Häufung an Skandalen und der immer stärker werdenden Kritik Anfang des Jahres hatten erste Landkreise und ganze Bundesländer, wie Bayern und Hessen, Transporte in die sogenannten Drittstaaten stark eingeschränkt. Ohne eine deutschlandweite Regelung durch die Bundesregierung war dies jedoch meist nur teilweise effektiv. Auch deswegen setzten wir einen Eil-Appell an alle zuständigen Minister in Deutschland auf, um sie dazu aufzufordern, die Bundesregierung zu einem kompletten Stopp dieser Transporte in Drittstaaten zu drängen - und fast 30.000 Menschen folgten in kürzester Zeit unserem Aufruf und unterzeichneten den Appell an die Minister.

 

Bei der letzten Agrarministerkonferenz stand das Thema dann auch weit oben auf der Agenda und alle zuständigen Minister machten klar, dass auch sie eine einheitliche Regelung von der Bundesregierung fordern. Allerdings scheint diese in Form von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner kein Interesse an einem Verbot zu haben, sondern verspricht nur stärkere Kontrollen des Tierschutzes und den Aufbau einer generellen Datenbank, um Transportwege nachvollziehen zu können. Hier zeigt sich wieder, dass die politischen Entscheidungsträger kein Interesse daran haben, Tiere zielführend vor Qualen zu schützen, sondern die wirtschaftlichen Interessen überwiegen. Für uns ist klar, dass das keine Lösung ist und fordern weiterhin das Ende aller Tiertransporte in Drittstaaten - als kleinen Schritt auf dem Weg zum kompletten Verbot von Tiertransporten.

 

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PS: Wir versuchen immer wieder auch Druck auf die Politik auszuüben. Doch unsere langjährige Erfahrung zeigt uns, dass dort die Mühlen nur sehr langsam mahlen. Daher dürfen wir nicht länger auf die Politik warten und müssen es selbst in die Hand nehmen. Indem wir tierische Produkte durch pflanzliche Alternativen tauschen, können wir selbst aktiv werden und Tierleben retten! Probieren Sie es aus, wir unterstützen Sie gerne dabei: www.twenty4vegan.de  

 
 
 
 

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