Nichts als Tierqual und Leid in Schlachthäusern

Jedes Jahr werden vom Statistischen Bundesamt aktuelle Schlachtzahlen veröffentlicht, die das schiere Ausmaß an Tierschlachtungen in Deutschland darstellen. Allein im Jahr 2017 wurden 745 Millionen Tiere geschlachtet – darunter 58 Millionen Schweine, 3,5 Millionen Rinder und 600 Millionen Hühner! Der Verbraucher in Deutschland und weltweit verlangt weiterhin nach viel Fleisch. Und billig muss es sein. Und wäre der Tod der Tiere durch die Schlachtung nicht schon schlimm genug, sind die Zustände dabei in vielen Fällen schon eine Höllenqual vor dem eigentlichen Tod selbst.

 

Durch Zeitdruck und Kosteneinsparungen werden Tiere im Akkord unter tierquälerischen Bedingungen geschlachtet. Bei Großschlachtungen werden so z.B. bis zu 1.500 Schweine pro Stunde geschlachtet – dass dabei nicht auf das Wohl der Tiere geachtet werden kann, ist klar. Nach einem Leben in viel zu kleinen Mastanlagen und dem qualvollen Transport in LKWs über die Straßen der Welt, steht den Tieren im Schlachthaus die nächste große Qual bevor. Tiere werden malträtiert und ohne Betäubung getötet- obwohl das natürlich gesetzeswidrig ist. Doch warum können solche Zustände überhaupt Bestand haben? Zuständige Tiermediziner und Veterinärämter schauen viel oft zu weg, Kontrollen finden selten oder gar nicht statt und über vieles wird der Mantel des Schweigens gelegt. Meistens werden strafrechtlich relevante und tierquälerische Zustände nur durch Undercover-Recherchen von Tierrechtlern aufgedeckt – und selbst dies führt nicht immer zu Handlungen.

Doch immerhin nimmt die Öffentlichkeit das Thema immer mehr auf und reichweitenstarke Medien berichten über das Thema. Auch aktuell zeigt das ZDF in seiner Reihe “ZDFzoom” einen Beitrag über die “Schweinerei im Schlachthof” über Undercover-Recherchen innerhalb der Branche, um den Verbrauchern etwas die Augen zu öffnen. Denn langfristig kann nur die Schließung aller Schlachthäuser das Ziel sein!

Das können Sie tun!

Indem Sie tierische Produkte durch pflanzliche Alternativen ersetzen, können Sie selbst jederzeit aktiv werden und so Menschen und Tiere vor den grausamen Bedingungen in Schlachthäusern bewahren. Unterstützen Sie uns mit einer Spende, damit wir uns weiterhin für die Tiere und das Ende des Millionenfachen Schlachtens einsetzen können.

Im Rahmen unserer Recherchen haben wir in der Vergangenheit bereits Tiere aus einem Schlachthof gerettet und sie so vor dem Tod bewahren können. Lesen Sie hier die Geschichte von den Schafen Ilse und Bruno und ihrer persönlichen Rettungsgeschichte.