Neue Tönnies-Recherche: Diese Bilder sind schwer zu ertragen

Im Juli und August dieses Jahres schockierten uns zugespielte Aufnahmen aus Tönnies-Zulieferbetrieben ganz Deutschland. Dort mussten Schweine zwischen Exkrementen sowie verwesenden Artgenossen leben und leiden. Wir stellen Anzeige und konfrontierten Tönnies mehrfach, der Konzern sprach von bedauerlichen Einzelfällen und arbeitet mittlerweile wieder mit beiden Betrieben.
Nun folgen die bislang schlimmsten Aufnahmen, die uns zugespielt wurden. Sie beweisen, dass Tierquälerei nicht nur durch unterlassene Fürsorge entsteht, sondern von den Mäster*innen aktiv durchgeführt wird.
Die Zustände sind ähnlich schlimm wie in den vorherigen Ställen. Vergrößert wird das Leid der Tiere nur durch die Landwirte, die schwer kranken Tieren weder medizinische Versorgung noch erlösende Nottötung zukommen lassen. In Samern wird ein krankes Tier zum Sterben in einen Zwischengang geschleift, der Bolzenschuss erfolgt nach mehreren Tagen ohne Futter oder Wasser und schlägt zweifach fehl. Doch der Landwirt lässt das Tier erneut allein zurück.

In Ohne wird wegen vier schwer kranken Schweine erst nach vier Tagen ein Veterinär gerufen, der die sofortige Nottötung anordnet. Weitere drei Tage später versucht der Landwirt die Tiere mit seinem Gewehr zu erschießen, scheitert ebenfalls und lässt die angeschossenen Tiere hinter verschlossener Tür zurück.

Besonders schockierend: Der Landwirt aus Samern demonstriert als „Landwirtschaft verbindet“-Mitglied gegen Undercover-Aufnahmen von Tierrechtler*innen, wir wissen nun auch wieso. Beide Betriebe sind mit rund 1000 Tieren eher klein und gelten dank QS-Qualitätssiegel als Vorzeigebeispiele des „Bauerns von nebenan“.

Das beweist, dass weder Qualitätssiegel noch die Wahl eines kleinen Betriebes Tierquälerei verhindern. Wir haben QS sowie die weiteren abnehmenden Schlachthöfe des Betriebs in Ohne Goldschmaus, Tümmel, VION und Westfleisch über die untragbaren Zustände bei den Betrieben informiert und Anzeige erstattet. Natürlich haben wir auch Tönnies informiert, doch wie auch in der Vergangenheit versucht sich der Konzern nun rauszureden und die Schuld auf andere zu schieben. Dabei schlägt unsere Aufdeckung große Wellen, selbst die niedersächsische Landwirtschaftsministerium fordert eine Aufklärung und zeigt sich schockiert über die Aufnahmen.

Damit wir auch in Zukunft solche große Aufdeckungen durchführen können, brauchen wir Deine Hilfe!
PS: Es haben bereits viele Medien berichtet, so die ARD, NDR aktuell, RTL und t-online, weitere Informationen und eine Auswahl an Medienberichtet findest Du auf unserer Website.
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