Geschlagen, getreten & fehlbetäubt Tierqual im “Bio-Schlachthof”

Wer Tierwohl will, kauft Bio? Fehlanzeige! Dass weder Bio- oder Tierwohlsiegel noch der Kauf bei kleinen Schlachthöfen vor Tierquälerei schützen, beweisen die neusten Undercover-Aufnahmen aus einem Färber-Schlachthof nahe Berlin. Wie gestern bereits “ARD Report Mainz - extra” berichtete, herrschen im Neuruppiner Betrieb grauenvolle Zustände: Dicht gedrängte Schweine im Betäubungsbereich, die mit Tritten, Haken-Schlägen und der Elektrozange auseinandergetrieben werden. Blut drückt durch die verstopften Abflüsse nach oben. In Sichtweite der wartenden Schweine schnappen fehlbetäubte Artgenossen beim Ausbluten nach Luft. Flüchtende Tiere werden im “Laufschritt” mit der Elektrozange gefangen und so in rund 40 % der dokumentierten Fälle unzureichend betäubt und erleiden so nach dem Kehlschnitt Höllenqualen: Sie schnappen nach Luft, zucken am ganzen Körper. Nachkontrollen oder staatliche Veterinäre? Gibt es im Färber-Schlachthof, der sich bislang als Vorzeige-Schlachthof rühmte, nicht.
Einer der Abnehmer dieses Qual-Fleisches ist die Bio-Company. Die Bioladen-Kette betreibt 60 Filialen in Berlin, Brandenburg, Dresden, Hamburg und Potsdam. Auch die Biomanufaktur Havelland kooperiert mit dem Bio-Schlachthof beliefert, laut eigener Website, unter anderem die Fußballmannschaft „Hertha BSC”, den Berlin Kult-Imbiss „Curry 36“, „Bötzow Privat“ und diverse Catering-Unternehmen und Metzgereien.

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