Pelz Polizei fahndet!

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Pelz Polizei Sie haben Fragen zu unserer Kampagne „Pelz Polizei“?
Zu den meisten und wichtigsten Fragen haben wir Ihnen hier ein paar Informationen zusammengestellt. Hier finden Sie eine Stellungnahme.

Es ist leider noch immer ein gewohntes Bild auf den Straßen: Pelzbesätze an Jacken und Mützen. Obwohl die Mehrheit der Bevölkerung Echtpelzprodukte wie Pelzmäntel ablehnt, finden sich doch immer wieder kleine Accessoires an der Kleidung. Doch auch für diese kleinen Produkte mussten Tiere nach grausamer Gefangenschaft ihr Leben lassen. Doch solange Pelzkrägen und Pelzbommeln an Mützen auf der Straße zu sehen sind, werden  der Trend und die Mode gefördert.

Pelz Polizei auf Tour

Deswegen gehen unsere Aktivisten in den kommenden Wochen als Pelz Polizei verkleidet in verschiedenen Großstädten auf Streife und klären Pelzträger über das unsägliche Tierleid hinter dem Produkt auf. Denn noch immer lassen 100 Millionen Pelztiere ihr Leben für simple Extras an der Kleidung und das obwohl es genug Alternativen gibt.

Echtpelz oder nicht?

Ein großes Problem stellt außerdem die fehlende Deklarationspflicht in Deutschland dar. Sehr viele Verbraucher wissen oftmals nicht, dass es sich bei dem erworbenen Produkt um Echtpelz handelt. Sie orientieren sich am Preis, doch erschreckenderweise kann Kunstpelz sogar teurer als echter sein. Die erforderliche Bezeichnung „enthält nichttextile Teile tierischen Ursprungs“ an den Produkten, sagt überhaupt nichts über die verwendete Tierart, die Herkunft, geschweige denn die Haltungsbedingungen aus, zumal sie häufig schlichtweg nicht an dem Produkt angebracht ist. „Verbraucher werden hier nicht umfassend aufgeklärt, deswegen geht die Pelz Polizei auf Streife und hilft bei der Aufklärung“, so Jennifer Schöpf eine unserer Pelz Polizisten.

Wie erkennt man Echtpelz?

Mit nur wenig Aufwand kann jeder leicht erkennen, ob es sich um Echtpelz oder Kunstpelz handelt:
Neigen sich beim Reinpusten die Haare zur Seite und lassen eine leicht gekräuselte Unterwolle erkennen, handelt es sich womöglich um Echtpelz. Außerdem kommt beim Auseinanderziehen des Fells Leder zu Tage, bei Kunstpelz würde eine gewebte Textilschicht zu erkennen sein. Zündet man ein Haar von Kunstpelz an, riecht es nach Plastik, echter Pelz riecht nach Horn oder Haaren.
Eine absolute Sicherheit kann jedoch nur eine Laboranalyse bieten, denn auch Mischprodukte kommen vor, wobei echte Haare in Kunstpelz eingewebt werden.

Was steckt dahinter?

So gut wie alle Pelztiere werden auf riesigen Farmen eigens für die Pelzindustrie gezüchtet. Dort verbringen sie ihr kurzes Leben in winzigen Drahtgitterboxen, die mit einem artgerechten Leben nicht im Entferntesten etwas zu tun haben. Nur ihres Fells wegen, werden sie mit nur wenigen Monaten grauenvoll getötet. Dabei kommen Stromschläge und Gaskammern zum Einsatz, oder sie werden gnadenlos tot geprügelt. Diese Tierqual darf zukünftig nicht mehr mit dem Kauf von Pelzprodukten bewusst oder unbewusst unterstützt werden.

Was können Sie tun?

Kaufen und tragen Sie in keinem Fall Echtpelzprodukte! Auch von Kunstpelz sollten Sie Abstand nehmen, denn dadurch wird der Trend nur unterstützt und eine sichere Garantie, dass keine Tiere dafür leiden mussten gibt es nicht. Informieren Sie Pelzträger und klären Sie Ihr Umfeld über die Tierqual hinter Pelzprodukten auf. Hierfür können Sie gerne unsere Flyer bestellen:

Hier Flyer der Pelz Polizei anfordern.

Presseberichte (Auszug)
WDR Lokalzeit (10.01.2017) ab Minute 3
NRZ (10.01.2017)

Die Welt (12.01.2017)
Neue Osnabrücker Zeitung (14.01.2017)
Neue Westfälische (15.01.2017)
Dresdner Neueste Nachrichten (23.01.2017)
Sachsen Fernsehen (24.01.2017)
Thüringer Allgemeine Zeitung (24.01.2017)
Bild (24.01.2017)
MDR (25.01.2017)
Norddeutsche Neueste Nachrichten (11.02.2017)
Augsburg TV ab Minute 1:40 (13.02.2017)
Sat 1 Bayern (13.02.2017)



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