Wir haben unsere Petition gegen den Skandal-Schlachthof in Oldenburg übergeben

Am 15. April war es soweit: unser Vorstandsvorsitzender Jan Peifer übergab im niedersächsischen Landwirtschaftsministerium unsere Petition gegen den Oldenburger Skandal-Schlachthof an den Staatssekretär Rainer Beckedorf und an Dr. Michaela Dämmrich, die Tierschutzbeauftragte des Landes! Mit der Petition und all ihren Unterschriften wollten wir unserer Forderung noch einmal Nachdruck verleihen, dass der Schlachthof endlich für immer geschlossen gehört!

Denn dass diese Maßnahme unausweichlich ist, sollte jedem klar sein, der nur ansatzweise die Bilder aus dem Schlachthof, die wir im vergangenen November an die Öffentlichkeit gebracht haben, gesehen hat. In der riesigen Oldenburger Anlage wurden die angelieferten Rinder an jeder Station der Schlachtung gequält – sie wurden geschlagen, unzureichend betäubt und bei Bewusstsein getötet. Und das, obwohl die Schlachtung an sich schon das qualvolle und unnötige Ende eines jeden Tierlebens ist. Erst vor wenigen Wochen hat auch ein rechtliches Gutachten noch einmal bestätigt, dass die Tiere in Oldenburg offensichtlich gequält wurden – und das nicht nur von den Schlachthofmitarbeiter, sondern auch unter Aufsicht des Personals des Veterinäramtes!

Die Öffentlichkeit reagierte geschockt auf die Aufnahmen und kurz darauf wurde der Schlachthof stillgelegt – jedoch nur vorübergehend. Noch in diesem Jahr soll der Betrieb wieder an den Start gehen – dass das eine “bessere” Situation für die Tiere bedeuten würde ist stark zweifelhaft. Und auch sonst wurde noch keiner der Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen oder verurteilt. Bisher blieb das Leid und die Qual der Tiere ungestraft und die Verantwortlichen scheinen auch kein Interesse daran zu haben, dies zu ändern. Umso wichtiger ist es, mit vielen Unterstützern einer Petition viel Druck aufzubauen und weiter an Gerechtigkeit für die Tiere zu arbeiten!

 

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