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SCHLACHTHOF UNZENSIERT:

Undercover- Recherche deckt auf, wie die Realität in deutschen Schlachthöfen aussieht!

Im Rahmen unserer neuen Undercover-Recherche in einem der größten Rinderschlachthöfe Deutschlands decken wir auf, wie die Realität in deutschen Schlachthöfen aussieht. Über mehrere Wochen haben Tierrechtler den Rinderschlachthof der
Standard-Fleisch GmbH & Co. KG in Oldenburg observiert und die dort anhaltenden Zustände mit versteckten Kameras dokumentiert. Und was dort zu sehen ist, lässt jeden erschaudern. Die entstandenen Videos zeigen, wie eine Vielzahl von Rindern und ausgedienten Milchkühen unzureichend und nicht fachgerecht betäubt wurden und, obwohl sie augenscheinlich bei Bewusstsein waren, noch lebend gestochen und getötet wurden.Darüber hinaus wurden Tiere illegal bis zu 28 Mal mit Elektroschockern malträtiert, mit Treibpaddeln oder anderweitig gewaltsam aus ihren Boxen getrieben und vorsätzlich Verletzungsgefahren ausgesetzt. Zudem dokumentieren die Aufnahmen auch, dass anwesende Veterinäre dabei zusahen und nicht einschritten. Wir haben umgehend Strafanzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Oldenburg gestellt und fordern die Schließung des Schlachthofs!

MEHR INFORMATIONEN

Der Schlachthof der Standard-Fleisch GmbH & Co. KG gehört zu den größten Rinderschlachtbetrieben Deutschlands. In einem Ranking von 2016 lag der Betrieb auf dem achten Rang deutschlandweit. Der Schlachthof ist BIO-Zertifiziert und zerlegte in der Vergangenheit, laut Angaben eines Abnehmers, mindestens einmal die Woche Tiere aus biologischer Haltung. Eine enge Kooperation besteht seit 2017 mit der Böseler Goldschmaus GmbH, die selbst zu den größten Betrieben für die Produktion und den Vertrieb von Wurst- und Fleischwaren zählt und ihr Rindfleisch u.a. von der Standard-Fleisch GmbH & Co. KG bezieht. Nach eigenen Angaben der Goldschmaus-Gruppe betreibt diese seit Anfang 2018 die Großviehschlachtung in Oldenburg gemeinsam mit dem Eigentümer der Standard-fleisch GmbH & Co. KG. Goldschmaus selbst vertreibt verarbeitete Fleisch- und Wurstwaren an verschiedene Hersteller und Supermarktketten. 

Allein in Deutschland werden jährlich mehr als 3,5 Millionen Rinder in über 3000 Betrieben geschlachtet. Trotz gesetzlicher Vorgaben gibt es in Schlachthäusern regelmäßig Fälle von Gesetzesverstößen und Tierquälerei. Die aufgedeckten Zustände in Oldenburg sind ein weiterer Fall in einer Reihe von extremen Skandalen in deutschen Schlachthöfen im Jahr 2018. Bis heute wurden bereits fünf Schlachthöfe temporär oder dauerhaft wegen Tierquälerei und anderen Gesetzesverstößen geschlossen, nachdem Tierrechtler Undercover-Recherchen durchgeführt haben. Erst vor wenigen Tagen wurde ein Betrieb in Bad Iburg (Niedersachsen) dauerhaft geschlossen. Die Aufnahmen sind ein erneutes und trauriges Beispiel dafür, wie das System an allen Ecken und Enden versagt. Der einzige und nachhaltigste Weg, Bilder dieser Art zu vermeiden, ist ein Ende der Massentierhaltung und ein Umstieg zu veganer Ernährung.  

REALITÄT IM SCHLACHTHOF OLDENBURG

Neuigkeiten

Strafanzeige gegen das Veterinäramt

Unser Recherche-Material spricht für sich: Ganz offensichtlich waren sogar Mitarbeiter vom zuständigen Veterinäramt in den Skandal verwickelt. Immer wieder haben Personen mit offensichtlicher Kontrollfunktion, zugeschaut, wenn Tiere leiden und gequält werden. In gleich mehreren Fällen wurde von diesen Personen nicht eingeschritten, als Tiere getreten oder mit Elektroschockern malträtiert wurden. Diese Personen haben auch gleich mehrfach selbst Hand angelegt, so wurde z.B. ein Rind, das unzureichend betäubt war, abgestochen. Bei anderen Rindern wurde durch diese Personen der Bolzenschuss gesetzt. Veterinäre haben eigentlich eine Kontrollfunktion im Schlachthof – wir haben eine weitere Strafanzeige gestellt!

Erfolg! Skandal-Schlachthof stillgelegt!

Das Deutsche Tierschutzbüro feiert einen großen Erfolg: Das Schlachthof-Unternehmen verkündete, den Betrieb ab sofort ruhen zu lassen und reagiert damit auf den enormen öffentlichen Druck, der durch unsere Veröffentlichung des Bildmaterials entstanden war! Die Bildaufnahmen mit versteckten Kameras umfassen über 600 Stunden Videomaterial mit erschütternden Bildern von gequälten Tieren und extremen Verstößen. Wir fordern weiterhin die endgültige und dauerhafte Schließung des Rinderschlachtbetriebs und die lückenlose Aufklärung aller Hintergründe. Der Schlachthof darf nie wieder in Betrieb genommen werden. Die Aufarbeitung des Skandals ist auch nach dessen vorzeitiger Schließung nicht beendet, sondern steht noch ganz am Anfang!

Protest vor dem Schlachthof und erste Erfolge – Handelspartner beenden Zusammenarbeit

Mit einigen Aktivisten protestierten wir direkt vor dem Schlachthof und forderten erneut die sofortige Schließungs des Betriebs. Und unsere Kampagne hat einen ersten kleinen Erfolg erzielt: Supermärkte und andere Handelspartner des Skandal-Rinderschlachthofs haben ihre Zusammenarbeit beendet. Zu den Unternehmen, die künftig kein Fleisch mehr von der Standard GmbH & Co. KG in Oldenburg beziehen werden, zählen der Tiefkühlprodukte-Hersteller Frosta, die Bünting-Gruppe, zu der die Supermärkte Famila-nordwest, Markant, Combi und Jibi zählen sowie die Handelsketten Norma, die HIT-Frische-Märkte aus NRW, LIDL, Aldi Süd und Nord und der EDEKA-Verbund. Zudem entschieden sich der gleichnamige Hamburger Zerlegungs- und Veredelungsbetrieb Standard-Fleisch GmbH & Co. KG sowie der Tierfuttermittelhersteller Landguth (liefert u.a. an Fressnapf) für ein Ende der Lieferbeziehungen.

Enormes Medienecho auf Schlachthof-Recherche

Wir luden zu einer Pressekonferenz in Oldenburg ein und präsentierten gemeinsam mit der Veterinärärztin Dr. Claudia Preuß-Ueberschär sowie der Rechtsanwältin Dr. Davina Bruhn die zweifellos rechtswidrigen Zustände im Schlachthof Standard-Fleisch. Dabei zeigten wir Medienvertretern diverser Fernsehsender wie dem ZDF, NDR, Sat1, RTL und Zeitungen wie der Welt oder BILD unsere Aufnahmen von Rindern und ausgedienten Milchkühen, die bei augenscheinlich unzureichender Betäubung und extremer körperlicher Abwehr lebendig abgestochen, getreten und kopfüber aufgehängt wurden. Die Journalisten zeigten sich im Laufe des Vormittags zunehmend erschüttert.

WAS KANN ICH TUN?

MACH MIT BEI Twenty4VEGAN!

Tierische Produkte nicht zu essen, ist ein klares Statement gegen Massentierhaltung und gegen Schlachthöfe. Deswegen, probier’s doch mal vegan!

SPENDEN FÜR TIERRECHTE!

Wir kämpfen für die Freiheit der Tiere – Unterstütze uns jetzt, damit wir weitere Undercover-Recherchen starten und Tierqual ein Ende bereiten können!

DAS LANDWIRTSCHAFTS-
MINISTERIUM MUSS HANDELN!

Deine Stimme gegen Tierqual!

DIE TIERE BRAUCHEN DICH!

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