Rind zum Sterben an Straße gelegt

Rind zum Sterben an Straße gelegt

In einem kleinen Ort im Landkreis Teltow-Fläming in Brandenburg zeigte sich die ganze Grausamkeit der Tierindustrie. Dort wurde auf einem Betrieb einer Agrargenossenschaft ein krankes, offenkundig stark leidendes Rind einfach mit einem Gabelstapler an die Straße gelegt und sich dort selbst überlassen.

 

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Samstag, 09. Oktober 2021:
Ein Zeuge entdeckt das Rind gegen 18 Uhr und dokumentiert die Situation mit seinem Handy. Das Tier liegt regungslos und apathisch auf dem Gabelstapler, das Fell und Gesicht völlig verdreckt. Offenbar ist es unfähig, aufzustehen. Der Zeuge geht davon aus, dass die Mitarbeitenden des Betriebs das Tier am Abend noch versorgen würden.

Sonntag, 10. Oktober 2021:
Entgegen der Erwartung des Zeugen findet er am darauffolgenden Sonntag in der Mittagszeit wieder das Rind vor, das noch immer an der gleichen Stelle liegt. Der Wassereimer, der dem Tier zuvor zur Versorgung da gelassen wurde, war in der Zwischenzeit umgekippt und ausgelaufen. Zugang zu Futter hatte das Rind schon am Samstag nicht. Zudem lag es völlig schutzlos auf dem kalten Boden.
Der Zeuge informierte die Polizei, die jedoch auf das zuständige Veterinäramt verwies. Notfall-Kontaktdaten lagen allerdings nicht vor. Dem Zeugen war nicht bekannt, dass das Amt auch am Wochenende einen Bereitschaftsdienst hat.
Sonntagabend wurde das Rind an einem Bein festgebunden, mit dem Gabelstapler hoch und anschließend in den Stall gezogen. Was dort passierte, ist unklar.

Montag, 11. Oktober 2021:
Das Deutsche Tierschutzbüro wurde am Montagmorgen informiert und hat direkt Anzeige beim zuständigen Veterinäramt erstattet. Das teilte uns mit, dass das Tier am Montag vom Hoftierarzt eingeschläfert worden sei. Eine Mitarbeiterin des Betriebs erzählte uns hingegen telefonisch, dass das Tier wieder gesund und in die Herde integriert worden sei. Gegenüber dem Veterinäramt gab der Betrieb telefonisch an, dass dass das Tier am Wochenende vor dem Stall auf einer weichen Unterlage gelegen hätte. Das Amt entschied sich gegen eine Vor-Ort-Kontrolle, obwohl ihm das Video-Material vorlag, auf dem auch zu sehen ist, dass das Tier auf keiner Matte, sondern direkt auf dem Gabelstapler und dem kalten Boden gelegen hat. Das Amt leitete auch keine weiteren Maßnahmen ein. Wieder einmal versagt das Kontrollsystem auf ganzer Linie, auf Kosten der Tiere und trotz ihres dokumentierten und offenkundigen Leids.

Freitag, 15. Oktober 2021:
Wir erstatten Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft in Potsdam. Wir hoffen, dass die von uns erstattete Strafanzeige zu mehr Erfolg führen wird.

Dienstag, 2. November 2021:
Derzeit wird eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Amtsveterinärin geprüft.

 

Kein Einzelfall: „Downer-Kühe“

Kranke oder verletzte Kühe und Bullen wie in diesem Fall werden von Landwirt*innen als “Downer-Rinder” bezeichnet. Sie müssen eigentlich tierärztlich behandelt werden. Da die Behandlung zu teuer ist und sich in dem wirtschaftlichen System nicht lohnt, kommt es jedoch immer wieder vor, dass Betriebe die Tiere einfach sich selbst überlassen. Auch Schlachtungen von solchen Tieren kommen vor, obwohl es verboten ist, kranke und verletzte Tiere zu transportieren.

 

Das kannst Du tun

Eine wachsende Anzahl an Menschen nimmt dieses Leid nicht weiter in Kauf und setzt auf eine vegane Ernährung. So kannst auch Du dazu beitragen, dass diese unvorstellbaren Leiden der Tiere in der Massentierhaltung ein Ende nehmen, und Dich stattdessen für eine zukunftsfähige und tierleidfreie Landwirtschaft stark machen.

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