Schächten

Jedes Jahr werden Tausende Tiere ohne jegliche Betäubung geschächtet. Bei vollem Bewusstsein wird den Tieren die Kehle durchgeschnitten, so dass sie bei lebendigem Leibe ausbluten. Die Tiere erleiden unvorstellbare Schmerzen, ringen oft minutenlang mit dem Tod. Eigentlich verbietet das deutsche Tierschutzgesetz diese Tierquälerei, doch Angehörigen von Religionsgemeinschaften, die das Schächten vorschreiben, können unter Berufung auf die im Grundgesetz verankerte Religionsfreiheit eine Ausnahmegenehmigung beantragen.

Um diese Grausamkeit zu beenden, muss das Tierschutzgesetz geändert werden. Die ehemalige Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner hatte angekündigt, das Tierschutzgesetz novellieren zu wollen, doch von einem Schächtverbot ist bislang nicht die Rede. Dabei liegt ein entsprechender Gesetzesentwurf dem Deutschen Bundestag bereits seit Jahren vor.

Das Deutsche Tierschutzbüro e.V. fordert von Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt, bei der Novellierung des Tierschutzgesetzes endlich auch § 4 so zu ändern, dass das betäubungslose Schächten ausnahmslos verboten wird.

Unserer Aktionen zu dieser Kampagne finden Sie auf folgenden Seiten:

Öffentliche Schächtung vor Berliner Moschee
Demonstration vor dem Kanzleramt in Berlin
Wir haben es satt – Großdemonstration Berlinn (20.000 Menschen)
Brief an alle Bundestagsabgeordneten mit der Forderung, das Tierschutzgesetz zu ändern.
Start der Mailaktion “Betäubungsloses Schächten muss verboten werden”
Pressemitteilung zum Start der Mailaktion/Petition
Demo vor größter Moschee in Deutschland