Wir wollen das Schweinehochhaus schließen!

Stellen Sie sich vor, Sie werden gegen Ihren Willen in einem Hochhaus eingesperrt, das Bewegen oder Umdrehen ist Ihnen nicht möglich. Die einzige Abwechslung, die Sie haben, ist ein Schritt vor und einer zurück. Immer wieder werden Sie künstlich befruchtet, Sie wissen nicht, was Ihnen geschieht. Doch nach und nach wird Ihnen klar, dass Sie über Jahre als Produktionsmaschine missbraucht werden. Ihre Kinder werden Ihnen entrissen.  Einige Ihrer wehrlosen und unschuldigen Ferkel werden sogar brutal totgeschlagen, weil sie aus Sicht der Menschen vor Ort wertlos sind. Keines Ihrer Kinder sehen Sie jemals wieder. Sie haben Schmerzen, doch niemand kümmert sich um Sie. Sie haben Angst und sind verzweifelt, doch niemand ist für Sie da. Sie halten es nicht mehr aus und fügen sich in Ihr Schicksal – STOP.

STOP bedeutet für Sie an dieser Stelle das Ende dieser schlimmen Vorstellung, doch für die Sauen und Ferkel im Schweinehochhaus ist es die bittere Realität. Sie leben jetzt gerade in diesem grauenhaften Hochhaus des Horrors.  

Stoppen Sie die Tierquälerei, spenden Sie für die Freiheit der Schweine und dafür, dass das Schweinehochhaus geschlossen wird.

Hier finden Sie eine aktuelle Übersicht über unsere Kampagne

Oktober 2018: Erfolgreiche Petitionsübergabe von 281.882 Unterschriften:
Am 8.Oktober 2018 übergaben wir nach 3 Jahren Laufzeit unsere Petition “Schweinehochhaus schließen“ an das Landwirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt. Stellvertretend für viele überreichte vor Ort unser Vorstandsvorsitzender Jan Peifer die Unterschriften an Staatssekretär Dr. Ralf-Peter Weber. Symbolträchtig hatten wir die genaue Unterschriftenzahl von 281.882 Stimmen auf einem großen Abrisshammer gekennzeichnet, den wir somit als Hilfsmittel, um dem Schweinehochhaus Einhalt zu gebieten, an das Ministerium übergaben. Mit der Petition haben wir zeigen können, wie viele Menschen das Schweinehochhaus geschlossen sehen wollen! Auch nach der Petitionsübergabe werden wir jedoch mit unserem Kampf nicht aufhören, bevor wir die endgültige Sicherheit haben, dass dort kein Tier mehr leiden muss. Wir bedanken uns bei allen Unterzeichnern für die Unterstützung!

September 2018: Schweinehochhaus wird umgebaut und wir fordern: Abriss statt Umbau!
Das Schweinehochhaus wurde laut Betreiber leergeräumt, weil das Gebäude umgebaut und „modernisiert“ werden soll. Der Betreiber hat aber bisher noch nie Anstalten gemacht, an den besonders grausamen Zuständen in seiner Anlage etwas zu ändern und wir sind uns sicher, dass es bei einer Wiederinbetriebnahme weitergeht wie bisher. Ein leergeräumtes Schweinehochhaus bietet eine Chance, das Gebäude endgültig zu schließen. Weil die Politik, die Ämter und der Betreiber nicht handeln, sind wir in Maasdorf mit einem Abrissbagger vorgefahren. Wir haben angeboten und gefordert: Abriss statt Umbau!

September 2018: Bonner Hochschulen lassen Kooperation mit Schweinehochhaus-Betreiber ruhen
Ein kleiner Erfolg gegen das Schweinehochhaus: die Hochschule Bonn-Rhein Sieg und die Universität Bonn haben verkündet, dass sie ihre Kooperation mit dem Betreiber des Schweinehochhauses bei Forschungsprojekten ruhen lassen!  Wir kontaktierten wir die Hochschulen, weil sie für ein Forschungsprojekt mit Michiel Taken, dem Betreiber des Schweinehochhauses, kooperiert hatten. Die Hochschulen lassen damit ein ursprünglich bis 2019 laufendes Forschungsprojekt, das mit 700.000 Euro durch das Landwirtschaftsministerium Nordrhein-Westfalens und die Europäische Kommission gefördert wurde, ruhen! Denn mit Tierquälern wie Michiel Taken kann und will auch die Wissenschaft und Forschung nicht zusammenarbeiten!

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August 2018: Schweinehochhaus-Betreiber erhält Preis der Herzlosigkeit 2018
Haben Sie sich schon mal gefragt, wer hinter der Tierquälerei im Schweinehochhaus steckt? Der Niederländer Michiel Taken betreibt mit seiner Schweinezucht-Firma HET GmbH diese Anlage und toleriert und verantwortet seit Jahren die dortigen skandalösen und tierquälerischen Zustände. Trotz Bekanntmachung grauenvoller Tierquälerei in seinem Betrieb sah Michiel Taken offenbar keinen Grund für Änderungen. Auch zu den neuesten schrecklichen Aufnahmen gab er kein Kommentar ab. Jeden Versuch der Kommunikation und Verhandlung seitens des Tierschutzbüros blockte er bislang ab. Ein scheinbar kaltblütiger und profitgieriger Mensch. Deswegen überreichen wir ihm den „Preis der Herzlosigkeit“ 2018!
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April 2018: Dritte Groß-Demo mit über 650 Menschen:
Am 22. April 2018 riefen wir zu dritten und bislang größten Demo vor dem Schweinehochhaus auf. Aus ganz Deutschland kamen Aktivisten zusammen, um gemeinsam mit uns ihren Protest gegen das Schweinehochhaus zum Ausdruck zu bringen. Nachdem die Demo von Redebeiträgen, u.a. von unserem Vorsitzenden Jan Peifer, eingeleitet wurde, fanden sich alle zusammen, um mit einer Menschenkette symbolisch gegen die Situation der Tiere im Schweinehochhaus und in der Massentierhaltung zu demonstrieren. Alle Teilnehmer trugen dabei Schilder in Form von Schweinen, auf denen sie ihre Forderungen festhielten und wir so den Tieren eine Stimme geben konnten. Unterstützt wurden wir dieses Mal auch von der Musikerin Cate Evens, sowie vom veganen Foodtruck „Reger Burger“, die die Demonstration musikalisch begleiteten und für das leibliche Wohl aller Teilnehmer sorgten.

Versteckte Kameras zeigen Horrorszenen

März 2018: Versteckte Kameras zeigen Horrorszenen:
Wochenlang haben versteckte Kameras im Schweinehochhaus aufgezeichnet, wie brutal mit den Schweinen und Ferkeln umgegangen wird. So wurden kranke Ferkel brutal auf den Boden geschlagen, um sie zu töten. Die Tiere wurden misshandelt und verletzt. Die Sauen werden in engen Gitterboxen gehalten, wo sie sich noch nicht einmal umdrehen können. Immer wieder sieht man, dass die Schweine scheinbar grundlos getreten und geschlagen werden. Nach Auswertung von über 500 Std. Videomaterial haben wir erneut Strafanzeige gegen den Betreiber gestellt und hoffen, dass es zu einer Verurteilung der Tierquäler kommt. RTL Stern TV berichtet live, ein Mitschnitt der Sendung finden Sie hier und einen Mitschnitt des Studiogesprächs mit Jan Peifer finden Sie hier.

Oktober 2016: Zweite Groß- Demo vor dem Schweinehochhaus:
Am 23. Oktober 2016 veranstalteten wir erneut eine Groß -Demo vor dem Schweinehochhaus. Knapp 400 Tierrechtler machten sich aus ganz Deutschland auf den Weg, um gegen die riesige Schweinezuchtanlage zu protestieren. Mit einer Drohne wurde der Schriftzug „SCHWEINEHOCHHAUS SCHLIESSEN!“ fotografiert, den die Protestler mit übergroßen Buchstaben darstellten. Parallel verlief eine Foto-Aktion auf den sozialen Netzwerken. An der Aktion beteiligten sich auch viele bekannte Persönlichkeiten, wie z.B. Vegan-Koch Björn Moschinski. Zum Abschluss wurden Radrennsportler um den veganen Extremsportler Ben Urbanke in Empfang genommen.

September 2016: Tierrechtler Jan Peifer wird angezeigt:
Der Betreiber vom Schweinehochhaus zeigte Jan Peifer, den Gründer vom Deutschen Tierschutzbüro, wegen Hausfriedensbruch an. Am 21.09.2016 kam es vor dem Amtsgericht Köthen zu einer öffentlichen Verhandlung. Die Staatsanwaltschaft erließ einen Strafbefehl in Höhe von 600 Euro, da Jan Peifer Aufnahmen im Schweinehochhaus erstellt hat. Der Prozess wurde nach nur 20 Minuten wegen eines Formfehlers eingestellt. Vor Ort gab es eine Protestaktion mehrerer Tierrechtler.

August 2016: Neue Bildaufnahmen entstehen:
Neue Bildaufnahmen aus dem Inneren werden erstellt und uns zugespielt. Die Aufnahmen zeigen, wie Schweine weiterhin in engen Kastenständen gehalten werden und ganz offensichtlich hygienische Bestimmungen nicht eingehalten werden. Nach Auswertung der Bilder wird erneut eine Strafanzeige gestellt. Bereits 2015 wurde eine Strafanzeige gestellt, die im April 2016 mit der Begründung eingestellt worden ist, dass alle Missstände behoben wären. Ganz offensichtlich ein Trugschluss, denn die gesetzlichen Vorgaben im Bereich Kastenstände und Hygiene wurden nicht eingehalten. Die ARD berichtet in der Sendung Kontraste über die Kampagne. Einen Mitschnitt der Sendung finden Sie hier.

März 2015: ARD und andere Medien berichten:
Über die damalige Recherche und die Demo haben hunderte von Medien berichtet. Damit haben über 10 Millionen Menschen erfahren, welche grausamen Bedingungen im Schweinehochhaus herrschen. U.a. haben das ZDF, DPA, MDR, Focus online, Express, Berliner Kurier und die BILD berichtet. TV-Mitschnitte und weitere Videos zum Thema Schweinehochhaus finden Sie hier.

März 2015: Demo vor Schweinehochhaus:
Gemeinsam mit 400 Menschen haben wir zum ersten Mal vor dem Schweinehochhaus in Maasdorf für die Schließung des Hochhaus des Horrors demonstriert. Aus ganz Deutschland sind die Tierschützer und Tierrechtler mit extra eingesetzten Bussen angereist, um an den Ort zu kommen, wo das Grauen in Form des Schweinehochhauses steht. Begleitet wurde die Demo von unzähligen TV-Teams und Pressevertretern.

Hintergrund – Das Schweinehochhaus!


Es klingt unglaublich und wie ein Mythos, aber es ist die Realität: Das Schweinehochhaus.

Es steht in Maasdorf bei Halle (Sachsen-Anhalt) und es ist einzigartig in ganz Europa. Auf sechs Etagen werden hier tausende Schweine gehalten und gequält. Über zwei Fahrstühle werden die Tiere zwischen den einzelnen Stockwerken transportiert, Auslauf gibt es nicht. Die Schweine werden in engen Käfigen gehalten (sogenannte Kastenstände), wo sie sich noch nicht einmal umdrehen können.

Bereits seit 2013 filmen und fotografieren wir immer wieder Verstöße im Schweinehochhaus. 2016 konnten wir belegen, dass die Käfige, in denen die Sauen gehalten werden, viel zu klein sind. Eine Strafanzeige wurde gestellt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt bis heute gegen die Verantwortlichen.

Und es kommt noch schlimmer: Unsere aktuelle Recherche zeigt nun auf, wie brutal mit unschuldigen Ferkeln umgegangen wird: Sie werden offenbar rücksichtslos auf den Boden geschlagen, um sie zu töten.
Werden Sie jetzt aktiv!

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Helfen Sie den Tieren im Schweinehochhaus – jetzt!

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