Blutiger Pelz-Protest vor Modehaus Bogner sorgt für Aufsehen

Blutiger Pelz-Protest vor Modehaus Bogner sorgt für Aufsehen

Ein abgesperrter Tatort, Ermittler in weißen Schutzanzügen, Blutspuren und die Häute der Opfer auf dem Boden. Mit diesem blutigen Szenario sorgte heute das Deutsche Tierschutzbüro für Aufsehen auf dem Berliner KuDamm. Die Protestaktion richtete sich gegen das Modehaus „Bogner“, das Jacken und Accessoires mit echtem Pelz verkauft.

Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung lehnt echten Pelz aus Tierschutzgründen ab. Getragen wird er zumeist nur noch in kleinen Stücken, am Kragen, am Ärmel oder als Bömmel an der Mütze. Dass ein Tier dafür sterben musste, fällt so kaum noch auf.

Auch das Modehaus „Bogner“ gehört zu den Anbietern solchen Pelzbesatzes. Im Angebot, die sterblichen Überreste von Waschbär, Marderhund und Kojote.

Dagegen haben heute die Aktivisten des Tierschutzvereins Deutsches Tierschutzbüro auf dem KuDamm in Berlin demonstriert. Den Gehsteig vor der „Bogner“ Filiale verwandelten sie in einen Tatort, Ermittler in weißen Schutzanzügen untersuchten die Blutspuren und die Häute der Opfer.
Ein erschreckendes Szenario, das jedoch viele Schaulustige anlockte.

Jan Peifer, Sprecher des Deutschen Tierschutzbüros, ist mit dem Verlauf der Aktion zufrieden: „Wir wollten deutlich machen, dass für jedes Stückchen Pelz und sei es auch noch so klein, ein Tier leiden und sterben muss. Ich glaube das ist uns heute gelungen. Die Resonanz der Passanten war durchweg positiv.“

Presseberichte (Auswahl)
Berlin Online (20.02.2015)
Berliner Kurier (21.02.2015)
RBB aktuelle/TV Bericht (20.02.2015, ab Minute 04:50)

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