Über 450 Menschen demonstrieren für die Schließung des Oldenburger Schlachthofs

Dass das System der Massentierhaltung und Nutztierindustrie unvermeidlich mit unsäglichem Tierleid verbunden ist, sollte inzwischen jedem offensichtlich sein. Dass dieses Tierleid in Extremfällen jedoch immer wieder noch mehr überboten wird, erstaunt und erschreckt immer wieder. So war es auch im Fall des Oldenburger Schlachthofs, in welchem grausame Zustände mit unvorstellbarer Tierqual herrschten, die erst durch unsere Veröffentlichungen Anfang November ans Licht kamen.

Die Öffentlichkeit war schockiert von den Bildern und der Betreiber legte den Schlachtbetrieb nach bekannt werden der Verstöße nieder. Der Schlachthof steht momentan still – wie wir aus unserer Erfahrung jedoch wissen, kann dies sich schnell wieder ändern und das Tierleid von vorne beginnen. Deshalb forderten wir am 8. Dezember gemeinsam mit über 300 engagierten Menschen bei einer friedlichen Demonstration vor dem Oldenburger Rinderschlachthof die endgültige Schließung des Skandalbetriebs und die komplette Aufklärung der Hintergründe dieser grausamen Zustände!

Mit Protestgesängen, Bannern, Schildern und Plakaten machten wir alle unserem Unmut Luft und machten klar, dass Zustände wie im Rinderschlachthof in Oldenburg nicht hinnehmbar sind und Tiere niemals so leiden dürfen! Auch viele Medien waren vor Ort, um über unseren friedlichen Protest zu berichten und auch das bislang unveröffentlichte Videomaterial zu sichten, dass wir während der Demonstration vor Ort erstmals präsentierten. Die Demonstration hat erneut  gezeigt, wie viele Menschen die Zustände in dem Horror-Betrieb bewegt haben und das so etwas weder in der Gegenwart noch in der Zukunft hinnehmbar ist! Wir bedanken uns bei allen Unterstützern und Teilnehmern bei der Demonstration! Nur gemeinsam können wir den Tieren eine Stimme geben!