Unsere Kampagne gegen Tiertransporte startet in Kürze!

Täglich transportieren zahlreiche LKWs Tiere zum Schlachthof oder zu einer Zwischenstation. Sie sind eingepfercht, hungrig, durstig, verletzt, ihre Augen mit Angst erfüllt. Sie haben keine Luft zum Atmen, sie sind hilflos ausgeliefert. 3,7 Millionen Tiere pro Tag sind in Deutschland diesen Umständen ausgesetzt – für die Öffentlichkeit sind sie jedoch mehr und mehr unsichtbar. Mit unserer neuen Kampagne gegen Tiertransporte wollen wir das ändern! Wir wollen Menschen dazu bringen, nicht wegzuschauen: Mit einem umgebauten Tiertransporter touren wir durch ganz Deutschland, machen das Leid transportierter Tiere sichtbar und geben ihnen so eine Stimme!

Starten werden wir unsere großen Kampagne am 1. Juli 2018 mit einer Auftaktveranstaltung gegen Tiertransporte am Alexanderplatz in Berlin – und im Anschluss besuchen wir über den ganzen Sommer hinweg zahlreiche deutsche Großstädte, um über das Leid der Tiere aufzuklären.

Allein innerhalb der EU werden jährlich Milliarden an Tieren über tausende Kilometer weit transportiert, hunderttausende Tiere werden auch in Länder außerhalb der EU verfrachtet. Das bedeutet unzählige Stunden auf engstem Raum und ohne angebrachte Versorgung als Normalität im kurzen Leben der Tiere. Sie werden als reine Ware gehandelt und so kostengünstig und profitabel wie möglich auf ihren Weg in die Hölle geschickt. Regelmäßig kommt es neben Platzmangel, Unterversorgung und nicht eingehaltenen Ruhephasen zu schweren Verletzungen und tödlichen Auswirkungen auf diesen Todesfahrten.

Schweine, Rinder, Schafe und viele mehr werden nicht ausschließlich zur Schlachtung transportiert. Auch Aufzucht und Mast findet meist an unterschiedlichen Orten, nicht selten in verschiedenen Ländern statt. Kalb Frieda wird beispielsweise in Dänemark geboren, in Deutschland gemästet und in der Türkei geschlachtet. Dies bedeutet eine dreifache Folter für die sensiblen Lebewesen. Für Fleisch, Milch, Eier und Co. werden die Tiere gehalten, transportiert und getötet. Dieses Grauen darf nicht unterstützt werden!

Das Gräuel hinter Tiertransporten muss sichtbar werden! Mit einem umgebauten Tiertransporter fahren wir in die Zentren deutscher Großstädte und machen dort auf die Missstände während dieser Höllenfahrten aufmerksam. Wir zeigen mit Videos, Geräuschen und Bildern am und im Transporter, unter welchen Qualen Tieren bei einem Transport leiden, und wir zeigen konkrete Lösungsvorschläge auf, um dieses Leid zu beenden!

Unsere Kampagne startet:

Auftakt der Tour ist am 1. Juli 2018, dem internationalen Aktionstag gegen Tiertransporte, am Alexanderplatz in Berlin.

12:00 Uhr Eröffnungsrede von Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender, Deutsches Tierschutzbüro e. V.
12:15 Uhr Interview mit Irene Weiersmüller & Sabine Fischer, Animals Angels e. V.
12:35 Uhr Begrüßung und Rede von Ben Urbanke, Extrem-Radsportler
13:00 Uhr Rede von Dr. Turgut Altug, MdA, Sprecher für Natur- und Verbraucherschutz, Umwelt- und Naturbildung, Bündnis 90/Die Grünen
13:20 Uhr Musikact: Cate Evens
13:40 Uhr Rede von Stefan Bernhard Eck, Unabhängiger EU-Abgeordneter für konsequenten Tier- und Umweltschutz
13:50 Uhr Rede von Katrin Heß, Schauspielerin
14:05 Uhr Podiumsdiskussion mit Stefan Bernhard Eck; Dr. Turgut Altug; Jan Peifer; Irene Weiersmüller; Sabine Fischer
14:50 Uhr Vortrag von Carmen Hercegfi, Ganzheitliche Ernährungsberaterin und Autorin
15:25 Uhr Musikact: Cate Evens

Kommen Sie vorbei, informieren Sie sich und protestieren gemeinsam mit uns gegen Tiertransporte!

Das können Sie tun!

Kommen Sie zu unserer Auftaktveranstaltung am 1. Juli 2018 in Berlin oder einem unserer Tour-Termine in ganz Deutschland, um mit uns gemeinsam den Tieren eine Stimme zu geben!  Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen, damit wir uns weiterhin für mehr Tierrechte einsetzen können.

 

Bildquelle: Animals´Angels e. V.