Update Schlachthof: Erste Kooperationspartner steigen aus & enormes Medienecho

Es sind wohl die schlimmsten Bilder versteckter Kameras, die wir derzeit auswerten müssen: über 600 Stunden Videomaterial, welches die tragische Realität des Oldenburger Schlachthofs widerspiegelt. Vergangenen Dienstag luden wir daher zu einer Pressekonferenz in unmittelbare Nähe ein. Vor den Augen der Medienvertreter diverser Fernsehsender wie dem ZDF, NDR, Sat1, RTL und Zeitungen wie der Welt oder BILD präsentierte unser Vorstandsvorsitzender, Jan Peifer, zusammen mit der Veterinärärztin Dr. Claudia Preuß-Ueberschär  sowie der Rechtsanwältin Dr. Davina Bruhn die zweifellos rechtswidrigen Zustände in diesem Betrieb. Dabei zeigten wir den Journalisten unsere Aufnahmen von Rindern und ausgedienten Milchkühen, die bei augenscheinlich unzureichender Betäubung und extremer körperlicher Abwehr lebendig abgestochen, getreten und kopfüber aufgehängt wurden. Die Journalisten zeigten sich im Laufe des Vormittags zunehmend erschüttert.

Im Anschluss an die Konferenz protestierten wir mit einigen Aktivisten direkt vor dem Schlachthof und forderten erneut die sofortige Schließungs des Betriebs.

Einen Tag nach Veröffentlichung unserer neuen Undercover- Recherche zeigten sich bereits die ersten Kooperationspartner des Schlachthofs entsetzt über die abscheulichen Bilder. Der Tiefkühlprodukte-Hersteller Frosta wie auch die Bünting-Gruppe, zu der die Supermärkte Famila-nordwest, Markant, Combi und Jibi zählen, kündigten daraufhin mit sofortiger Wirkung die Zusammenarbeit mit dem Schlachthof. Ein erster kleiner Erfolg!

Nun brauchen wir auch Ihre Unterstützung! Damit wir weiterhin den Druck auf den Schlachthof erhöhen können und weitere Tierquälerei in Schlachthöfen wie diesem aufdecken können, brauchen wir Ihren Rückhalt und finanzielle Unterstützung. Bitte helfen Sie uns und den Tieren, indem Sie unsere Aufklärungsarbeit mit einer Förderschaft unterstützen. Jetzt Tierrechtsarbeit fördern!