Keine Verurteilung für Tönnies-Zulieferer

Keine Verurteilung für Tönnies-Zulieferer

Im Jahr 2020 veröffentlichten wir schockierendes Bildmaterial aus insgesamt fünf Zulieferbetrieben des Fleischkonzerns Tönnies. Unsere Recherchen deckten gravierende Missstände sowie enormes Tierleid auf und wir erstatteten in allen fünf Fällen Strafanzeige. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen einen der Zulieferbetriebe eingestellt!

Erschreckende Bedingungen

In besagtem Betrieb wurden rund 3.000 Schweine in zwei Hallen gehalten. Die erschreckenden Zustände vor Ort waren selbst für die erfahrenen Tierrechtler*innen nur schwer zu ertragen. Dokumentiert wurden unter anderem kranke und schwerverletzte Schweine mit unbehandelten Abszessen und blutig gebissenen Ohren. Ein Tier hatte es besonders schlimm erwischt: Das Auge des Schweins war so stark geschwollenen und vereitert, dass es bereits aus der Augenhöhle hervor trat. Die Schmerzen, die dieses Tier ertragen musste, sind kaum vorstellbar.

Systematische Vernachlässigung

Solche Verletzungen und Entzündungen entstehen nicht über Nacht. In diesem Betrieb wurden die Tiere vernachlässigt und mit ihren Verletzungen sich selbst überlassen. Die Tierrechtler*innen informierten nach Sichtung des Beweismaterials umgehend das zuständige Veterinäramt. Bei der anschließenden Kontrolle fand das Amt dann die beschriebenen Missstände vor. Einige der Tiere mussten sofort notgetötet werden. 

Eine Obduktion, durchgeführt durch das Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Ostwestfalen-Lippe, stellte bei einem Tier eine bis in den Knochen reichende, eitrige Entzündung der hinteren rechten Gliedmaßen fest. Diese Verletzung hatte das Tier seit mindestens zehn Tagen und sie wurde eindeutig nicht behandelt, so das Amt. Damit seien dem Schwein erhebliche Schmerzen, Leiden und Schäden zugefügt worden. 

Keine Strafe für die Verantwortlichen

Es ist empörend, dass das Verfahren nun trotz dieser offensichtlichen Tierquälerei gegen Zahlung eines Geldbetrags in Höhe von 600€ eingestellt worden ist. Die bestehenden Tierschutzgesetze schützen die Tiere nicht ausreichend vor solch erschreckenden Zuständen. Deshalb müssen wir selbst aktiv werden! Wie? Durch eine vegane Lebensweise. Es ist nicht nur eine Positionierung gegen die Tierindustrie, sondern auch eine Möglichkeit, diese nicht mehr durch den Kauf ihrer Produkte finanziell zu unterstützen. Probier es aus!


Mehr zu der Recherche aus diesem Tönnies-Zulieferbetrieb findest Du hier. Eine Übersicht aller fünf Recherchen findest Du auf der Kampagnenseite „Tönnies tötet“.

 

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